Unsere Kirche ist offen! Besuchen Sie die St.Johannes Baptista-Kirche!
Unsere Kirche ist offen! Besuchen Sie die St.Johannes Baptista-Kirche!

2021

Lichter erstrahlen von früherer Türmerwohnung

Noch im letzten Jahrhundert kam den Türmern im Flosser Amt eine bedeutende Rolle zu. Der Markt hatte bis 1938 einen Türmer der im evangelischen Kirchturm untergebracht war. Zuletzt bewohnte die Familie Karl und Maria Kett mit ihren sieben Kindern die Türmerwohnung. Alles Vergangenheit. Oder doch nicht. Jedenfalls täuscht in den Abendstunden der Adventstage der Blick zum evangelischen Kirchturm. Oberhalb den vier Schalllöchern der Glocken (ovale Öffnungen) strahlen Lichter. Es handelt sich nicht um die Wohnbeleuchtung der Türmerwohnung, vielmehr um die Advents-.und Weihnachtsbeleuchtung des Kirchturms, die weit in das Flosser Amt hinein sichtbar ist und auffällt. Gleichsam ein Hinweis und Fingerzeig, dass es in unserer dunklen Zeit heller, lichter werden möge, denn ohne Licht gibt es kein Leben, Gott ist das Licht.

Bild und Text: Fred Lehner

Weihnachten 2021

Es ist dankbar anzuerkennen, dass sich unsere Vertrauensfrau Silke Scherm trotz der schrecklichen Coronapandemie bereitfand, mit ihren tüchtigen Helferinnen und Helfern uns allen am Heiligen Abend eine große Freude zu bereiten. Tochter Sophia hat mit ihrem Text „Auf der Suche nach Weihnacht“ mit dazu beigetragen. Anja Lindner hat sich wieder um die kleine Kinderschar mit Chor liebevoll gekümmert, während Annika Bock mit ihrer Gitarre zur Vollendung der ansprechenden beiden Aufführungen mit beisteuerte. Ein lobenswertes Engagement aller Mitwirkenden

Text und Bild: Fred Lehner

Klub 70 feiert Advent

Schon immer war die Jahresabschluss- und Adventfeier beim Seniorenkreis Klub 70 der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer ein besonderer Höhepunkt im Vereinsjahr. Waren es bisher Veranstaltungen im Gemeindehaus so musste man schon wie im letzten Jahr in die Pfarrkirche ausweichen. Das Gotteshaus bot mit seinen hellen Lichtern an den Bänken ein adventliches Bild. Leiterin Renate Lindner und Pfarrer Wilfried Römischer hatten sich sehr viel Mühe mit den Vorbereitungen gemacht. Dabei konnten sie auf die Mitwirkung des Ehepaares Sabine und Norbert Meierhöfer ebenso wie auf Kantor Andreas Kunz verlassen. Pfarrer Römischer hatte seine Gitarre mitgebracht. Eine Stunde der Erbauung, inneren Einkehr und Ruhe boten alle Mitwirkenden mit Leiterin Renate Lindner, die Geschichten und Gedichte vortrug. Werner Bock las Psalm 24 vor. Renate Lindner hatte bei ihrer Begrüßung all jene mit einbezogen, denen es nicht möglich war zu kommen, darunter die Kranken und die Heimbewohner vom Reiserwinkel. Ein Gedenken galt auch den verstorbenen Mitgliedern im abgelaufenen Vereinsjahres. Ohne Unterbrechung folgten Geschichten zum Schmunzeln, Gedichte zum Advent, Musikvorträge und gemeinsam gesungene Lieder und Gebete. Pfarrer Wilfried Römischer hatte abschließend in seinem Gebet, dem Vaterunser und dem Segen das Warten auf die Ankunft des Herrn und Heilands herausgestellt. Die erbauende Adventsstunde endete mit einem Choralspiel von Kantor Kunz auf der Orgel. Alle Besucher durften einen Christstollen mit Tee mit nach Hause nehmen.

Bild und T ext: Fred Lehner

Adventsbasar des Frauenbundes

„Wir sagen euch an den lieben Advent, sehet, die erste Kerze brennt“. Die Tradition, dass der Adventsbasar des Evangelischen Frauenbundes am 1. Adventssonntag in der Marktplatzanlage unter den Klängen des Posaunenchores stattfindet, musste schon im letzten Jahr unterbrochen werden.  Am Treppenaufgang zur Empore in der Kirche präsentierte im vergangenen Jahr der Frauenbund viele schöne Sachen. Auch in diesem Jahr stand die Corona-Pandemie dem Basar im Marktplatz entgegen. Vorsitzende Christa Riedel fand eine passende Lücke und verlegte den Basar mit Zustimmung von Pfarrer Wilfried Römischer unter die Kanzel und am Taufstein der Pfarrkirche. Nach dem Gottesdienst ertönten durch den Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang Adventslieder zur Einstimmung in die Advents- und Vorweihnachtszeit. Reichlich das Angebot von Adventskränzen und Dekos, Plätzchen, Liköre, Punsch und vieles mehr. Die Kirchgänger machten von diesen Schnäppchenkäufen reichlich Gebrauch. Pfarrer Wilfried Römischer war voll des Lobes über diese Initiative des Frauenbundes zum Auftakt der Adventszeit.

Bild und Text: Fred Lehner

Ehrungen beim Posaunenchor

Dass der nunmehr 63-jährige Evangelische Posaunenchor zu einer unverzichtbaren kulturellen Einrichtung in der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista geworden ist, zeichnet die Chorgemeinschaft in hohem Maße aus. Das Verdienst fällt dabei sowohl Obmann Richard Riedel als auch Leiter Wolfgang Lang durch ihre gezielte Nachwuchsförderung zu. Gottesdienste, Festlichkeiten und Feierlichkeiten in der Kirche, Konzerte, musikalische Gestaltung weltlicher Feiern, Pflege und Förderung der Ökumene durch die Gestaltung des Festtages Allerheiligen in der katholischen Kirche, Freude bereiten in Alten- und Pflegeheimen, Kirchturmblasen, Ständchen spielen im Flosser Land und vieles mehr zeichnet den Posaunenchor aus und findet immer wieder dankbare Anerkennung durch die Bevölkerung. Selbst in der Corona-Pandemie-Zeit wird versucht, die Gemeinschaft durch Proben fest zusammen zu halten.

Im Gottesdienst am ersten Adventssonntag gab es für Bläserinnen und Bläser, die 10, 25, 35, 40, 45 und 50 Jahre dem Chor die Treue halten, Lob, Dank und Anerkennung durch Obmann Richard Riedel. Er hob das musikalische Engagement besonders hervor. Damit leisten sie einen wertvollen Dienst in der Kirche und im kulturellen Leben des Marktes. Mit Ehrenurkunde wurden durch Riedel und Leiter Wolfgang Lang ausgezeichnet: 10 Jahre: Melissa Bär, Rebecca Lang, Lea Meierhöfer, Stefanie Opitz und Tanja Riedel. 35 Jahre: Markus Schieder. 40 Jahre: Jürgen Bär. 45 Jahre: Günter Reinl. 50 Jahre: Hermann Lederer und Elisabeth Market.

Bild und Text: Fred Lehner

Frauenbund lud ein zum Impulsreferat

Wer vergibt, heilt sich selbst oder „Das verzeih ich dir nie!“

Wie können wir mit erlittenen Verletzungen umgehen, so dass die Kränkungen uns nicht bestimmen? Zu einem Impulsreferat zum Thema lud der Frauenbund ins Gemeindehaus ein. Bei Kaffee und Kuchen folgte ein angeregter Austausch.

(Vortrag auch auf YouTube, siehe www.floss-evangelisch.de – „Neues", 14.11.) (rö.)

Fotoausstellung Simultankirchen in der Oberpfalz

Unsere Pfarrkirche St. Johannes Baptista, Simultankirche des Jahres 2021, stand am 21. Sonntag nach Trinitatis erneut im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe des Evangelischen Bildungswerkes Oberpfalz in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung und dem Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz. Den eindrucksvollen Gottesdienst gestalteten Pfarrer Wilfried Römischer, Christina Ponader, Susanne Götte und Kantor Andreas Kunz an der Orgel.

Vorgestellt und kommentiert wurden mit rhetorischer Brillanz durch Christina Ponader, Susanne Götte und Pfarrer Römischer einige Bildmotive, die auch in der Ausstellung unserer Kirche, links und rechts an den Seitenwänden, bis 21. November 2021 gesehen werden können. „Kirchen sind Leuchttürme des Lebens und setzen Zeichen“ hieß es. Nach Grußworten von Pfarrer i.R. Hans-Peter Pauckstadt-Künkler und Bürgermeister Robert Lindner fand die Vorstellung und Kommentierung der preisgekrönten acht Bilder, eingeteilt in die Kategorien „Miteinander“, „Architektur“ und „Stimmungen“ statt. Unsere Kirchengemeinde präsentierte sich wieder einmal als nobler Gastgeber.

Text und Bild: Fred Lehner

Musik und Text – MUTmachendes Benefizkonzert

In der Reihe Musik und Text fand am Sonntag eine emotionale und zu Herzen gehende Benefizveranstaltung in der evangelischen Kirche St. Johannes Baptista statt. Organisator und Motor der Benefizreihe, Wolfgang Göldner, freute sich gemeinsam mit dem Schirmherrn Bürgermeister Robert Lindner,  Pfarrer Wilfried Römischer sowie den ehrenamtlichen Verantwortlichen von DONUM VITAE, Andrea Lang (Bevollmächtigte) und Andrea Gollwitzer (Vorsitzende des Fördervereins) über einen sehr guten Besuch des Konzerts. Die Sängerin Heidi Reil hatte ein Programm zusammengestellt, das auf die Arbeit von DONUM VITAE zugeschnitten war. Mit Liedern wie „Engel“ (Andreas Gabalier), „Immer wenn du lachst“(Helene Fischer) oder „Für immer werde ich dich lieben“ (Heidi Reil) berührte die Sängerin die zahlreichen ZuhörerInnen. So konnte sich der Förderverein DONUM VITAE über eine Spendensumme von 900€ freuen, die der Arbeit der Beratungsstelle zu Gute kommt.

www. weiden.donum-vitae-bayern.de

www.musikundtext.eu

Bild und Text zur Verfügung gestellt von Donum Vitae

Jubelkonfirmation 2021

34 Jubilare, die vor 25, 50, 60, 65 und 70 Jahren Konfirmation in ihrer Heimatkirche St. Johannes Baptista feierten sind von weither gekommen und haben ihr Gelöbnis erneuert. Vor Beginn des Gottesdienstes legten die Teilnehmer Blumen am Friedhofkreuz für die verstorbenen Mitschüler und Erzieher nieder.

Der Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang, der Kirchenchor mit Kantor Andreas Kunz an der Orgel, er feierte Geburtstag und wurde von der Kirchengemeinde herzlich gratuliert, gestalteten den Gottesdienst. Nach Eröffnung stellte Herr Pfr. Römischer seine Predigt unter das Wort: „Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Ihr habt Geduld nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt.“ Den Jubilaren wurde das Heilige Abendmahl gespendet. Außerdem überbrachte er die Grüße des früheren Pfarrers und Dekans Walter Hirschmann. Unter den Jubelkommunikanten gab es nach langer Zeit ein frohes und herzliches Wiedersehen.

Bild 1) Gnaden- und Diamantene Konfirmanden: Sitzend von links: Siegfried Beierl, Gerhard Meyer, Hans Meierhöfer und Ernst Wagner. Stehend von links: Karin Schafhauser, Helmut Kreiner, Hildegard Schaller, Elisabeth Gollwitzer und Pfarrer Wilfried Römischer

Bild 2) Eiserne Konfirmanden: Sitzend von links: Lotte Wagner, Frieda Herfurth, Gerda Meyer und Gudrun Jakob. Stehend von links: Pfarrer Klaus Wende, Heinz Brunner, Fritz Aichinger, Erich Schieder und Pfarrer Wilfried Römischer.

Bild 3) Goldene Konfirmanden: Friedlinde Hofmann, Reinhard Alberti, Helmut Witzl, Margit Landgraf, Manfred Jung, Petra Kupery, Helga Bergmann, Lutz Bergmann, Elke Köstler, Inge Wiegand, Karl Gollwitzer, Hedwig Fröhlich und Klaus Weighardt

Bild 4) Silberne Konfirmanden: (v. l.) Pfr. Wilfried Römischer, Kathrin Mazar, Manfred Helgert, Judith Sperrer und Johannes Krapf

 

Text und Bilder: Fred Lehner

Bericht aus dem "Sonntagsblatt"

Nachfolgend finden sie einen Link zum "Sonntagsblatt". Die St. Johannes Baptista war jahrelang eine Simultankirche. Bei einem Rundgang bekommt man einen schönen Überblick über die Geschichte unserer Kirche.

 

https://www.sonntagsblatt.de/simultankirche_floss

Gemeindetreff Flosser Amt

Das alljährliche tiefe Glaubensbekenntnis der evang. Kirchengemeinden im Flosser Amt, zu dem Floß, Flossenbürg, Plößberg, Vohenstrauß, Wildenau, Altenstadt WN, Schönkirch und Püchersreuth gehören, fand früher in freier Natur als „Silberhüttentag“ auf dem Skilanglaufzentrum einen überaus großen Zuspruch. Heute treffen sich die Gläubigen Jahr für Jahr in den Gotteshäusern. So auch am Sonntag in der Simultankirche des Jahres 2021, der evangelischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista, die beim Familiengottesdienst „Gemeindetreff Flosser Amt“ eine weitere Aufwertung erfuhr.

Die musikalische Gestaltung übernahmen Kantor Andreas Kunz und der Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang. Pfarrer Dieter Schenke aus Vohenstrauß ließ es sich nicht nehmen, zur Unterstützung von Pfarrer Römischer, mit dabei zu sein.

Nach Begrüßung, Hinführung, Sorgengespräch, Psalmgebet, Lesung und Ankündigung sang die Gemeinde „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Pfarrer Wilfried Römischer stellte seine Predigt unter das Motto: „Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da?“ Was Jesus, der Arzt unserer Herzen tut, um uns von unseren Sorgen wegzulocken. Drei Schritte waren es, die der Prediger den Gläubigen mit auf dem Weg gab. Erstens: Jesus sagt uns, „Geht doch mal wieder raus vor die Tür. Geht raus und schaut hin“, zweitens: „Denk bitte ein bisschen besser nach“. Der dritte Schritt lautete: „Geh über dich hinaus, suche zuerst das Reich Gottes“. Nach den Fürbitten, Vaterunser und den Abkündigungen stimmten die Gläubigen in das von Orgel und Posaunenchor begleitete Abschlusslied ein.
Bild und Text: Fred Lehner

Frauenbund unterstützt Kinder in Krisengebieten

Die Coronakrise verhinderte eine anschließende gemeinsame Begegnung mit Gespräch und Bewirtung nach dem Familiengottesdienst am Sonntag in der evangelischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista im Rahmen des „Gemeindetreff Flosser Amt“. Wieder hatte sich der Frauenbund mit Vorsitzenden Christa Riedel eine besondere Aktion einfallen lassen. Waren früheren beim „Silberhüttentag“ Begegnung und Gespräch neben dem Gottesdienst ein weiterer Höhepunkt, so musste auch dieses Miteinander wegen der Coronakrise gestrichen werden. Dafür aber sorgte der Frauenbund für eine leckere Sache. Von den Flosser Landfrauen selbstgebackene und zusammengestellte „Kuchenpakete“, die nach dem Gottesdienst mit den von Bäckermeister Anton Frauenreuther aus Flossenbürg kostenlos gelieferten Donuts verkauft wurden. Damit war das Kaffeetrinken am Nachmittag gesichert. Die geplante Verwendung des Erlöses aus dieser Aktion, ein Auffüllen der Vereinskasse, wurde fallen gelassen. Angesichts der Unwetterkatastrophen in den letzten Tagen wurde dieser dem Diakonischen Werk für Freizeitangebote für Kinder in der Krisenregion und Gemeinden vor Ort zur Verfügung gestellt.
Bild und Text: Fred Lehner 

Wichteltreff feiert 30. Geburtstag

Der Wichteltreff in der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista feierte Geburtstag. Vor 30 Jahren wurde eine Initiative der früheren Vorsitzenden des Frauenbundes, Karin Pausch, umgesetzt und entwickelte sich zu einer unverzichtbaren Einrichtung.

Pfarrer Wilfried Römischer ist es zu danken, dass der Krabbelgottesdienst am Mittwoch in der Pfarrkirche zu einem schönen Erlebnis wurde. Kinder und Eltern hatte er zu Beginn des Gottesdienstes mit dem Glockengeläut auf dem Kirchturm überrascht. Die Kinder lauschten und waren mucksmäuschenstill. „Wir danken und loben Gott für diese gemeinsame Zeit“ hielt der Pfarrer fest, worauf der gesungene Glückwunsch „Zum Geburtstag viel Glück“ gesungen wurde. 2. Vorsitzende Kerstin Sommermann überbrachte stellvertretend für Christa Riedel die Grüße und Glückwünsche des Frauenbundes, der vor 30 Jahren Geburtshelfer war. Als Geburtstagsgeschenk gab es ein hölzernes Klettergerüst mit Kletterbogen. Nach dem Gebet und Dank an Gott erzählte Pfarrer Römischer die wunderbare Geschichte über „Das verlorene Schaf“. Das gemeinsame Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ und das Gebet von Pfarrer Römischer, der Gott um Kraft für alle Familien bat, gab es ein lautes Hallo über das Geschenk des Frauenbundes. Die Kinder rissen sich förmlich, sofort das Klettergerüst ausprobieren zu können.  Der Segen des Pfarrers, eine Gruppenaufnahme und Präsente an die Kinder und Eltern rundeten die Geburtstagsfeier ab.
Bild und Text: Fred Lehner

Förderverein Simultankirchenradweg

Wie kaum ein Verein der acht Jahre alt ist, kann der 2013 ins Leben gerufene „Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz, Sitz Weiden“ Erfolge und Leistungen aufweisen, die weiter ermuntern und motivieren. Ideengeber und Motor des Vereins ist Pfarrer in Ruhe, Hans-Peter Pauckstadt-Künkler.

Das angesteuerte Ziel, das besondere Erbe der Simultankirchen zu bewahren und für künftige Generationen zu erhalten und die Kirchen in der Oberpfalz auf meist schon bestehenden Fahrradwegen miteinander zu verbinden, macht weiter Fortschritte. Immerhin sind es 49 ehemalige und bestehende Simultankirchen, die auf einer Länge von rund 400 Kilometer in zehn Tagesetappen aufgeteilt sind. Mit dem Slogan  „Erleben. Erfahren. Entdecken – Wie Kirche bewegt“ wurde das Projekt gestartet.

In der Mitgliederversammlung des Fördervereins am Donnerstag in der Simultankirche des Jahres 2021, der evangelischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista, drückte Vorsitzender Pauckstadt-Künkler seine Freude über den guten Besuch aus. Dass sich auch Dekan Thomas Guba und Ortspfarrer Wilfried Römischer Zeit genommen haben, wertete der Vorsitzende als eine besondere Ehre, wie die Teilnahme von 2. Bürgermeister Oliver Mutterer als Vertreter der Kommune.

Pfarrer Wilfried Römischer war es vorbehalten, das über 500 Jahre alte Gotteshaus mit einem 250-jährigen Simultaneum, das 1913 aufgelöst wurde, vorzustellen.

Am Anfang seines Jahresberichts stand für Pfarrer Pauckstadt-Künkler der Dank an alle, die sich in irgendeiner Weise in die Arbeit des Vereins mit einbrachten. Ohne solche fleißigen und ehrenamtlich tätigen Mitglieder und Freunde wäre es nicht möglich gewesen, all das zu Schaffen, worüber man sich freuen könne. Namentlich nannte er Susanne Götte, Konrad Schornbaum, Käthe Pühl, Markus Lommer, Peter Kratzer und Kassier Christian Seidl.

Erfolgreich abgeschlossen wurde der. 2. LEADER-Antrag, während derzeit die dritte Projektphase läuft. Die Inhalte sind die Beschilderung aller zehn Routen. Es fehlt nur noch die Abnahme der Strecken 6,9 und 10 und die anstehenden Pressetermine mit den Bürgermeistern. Die Möblierung in den Routen wird im September ausgeschrieben. Erstellung und Druck der Radkarte ist abgeschlossen, die Verteilung läuft. Ebenso ist die neue Homepage fertig gestellt. Sehr zeitintensiv sind die Infotafeln für jede Kirche. Die Profilierung jeder Route finde derzeit mit Cultheca statt. Eingeladen hatte der Vorsitzende, jede Schleife mitzufahren, sie alle erzählen Besonderheiten in der Region. Kirchenschilder für die St. Laurentiuskirche in Hütten unsd für die Kirche St. Sebastian in Weiden sind fertig.

Auf die Mitgliederbewegung eingehend, derzeit sind es 88 Mitglieder, meinte Vorsitzender Pauckstadt-Künkler, dass die 100er Marke in diesem Jahr angepeilt werde. Für die Mitglieder gebe es Infobriefe, überzeugte Mitglieder sind die beste Werber für den Verein. Angewiesen ist der Verein auf Spenden. Eine Aktion ist für den Herbst vorgesehen. Es gehe um die Verlängerung der Projektstelle mit Ute Leuffen, die am 30. November dieses Jahres enden würde. Die Schleiffentreffen laufen neu an, waren aber im ersten Halbjahr nur digital möglich. Noch sind fünf Schleifen ohne Koordinator. Freude habe der Verein über die Auszeichnung der Flosser Pfarrkirche als „ Simultankirche des Jahres 2021 „. Für das Jahr 2022 werde noch eine Kirche gesucht. Das Symposium über die Geschichte der Simultankirchen wurde bisher zweimal verschoben, findet aber jetzt vom 16. bis 18. September in Sulzbach-Rosenberg mit bis zu 15 Referenten aus ganz Deutschland statt.

Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler hatte abschließend festgestellt, dass ohne die engagierte Begleitung des Kompetenzzentrums Fundraising der Landeskirchenstelle in Ansbach mit seinem Referenten Peter Kratzer das Radwegeprojekt noch nicht so weit wäre. Und schließlich: „ Wir freuen uns, bundesweit ein Aushängeschild zu sein „, schloss der Vorsitzende seinen mit Dank aufgenommenen Jahresbericht. Er durfte ein offenes Dankeschön für sein beispielhaftes Engagement erfahren.

Mit der Ankündigung, dass in diesem Jahr noch Pressetermine folgen werden, schloss Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler die sehr harmonisch verlaufene Mitgliederversammlung.

Bild und Text: Fred Lehner

Ökumenische Andacht statt Sommerfest

Noch 2019 feierten die Frauenbünde der beiden Kirchengemeinden St. Johannes der Täufer und St. Johannes Baptista ein gemeinsames Sommerfest. Sie festigten damit das gemeinsame Miteinander. Schon im vergangenen Jahr musste das Treffen wegen Corona ausfallen. Auch in diesem Jahr hätte es Probleme gegeben. Deshalb entschieden sich die beiden Vorsitzenden Christa Riedel und Christina Schaller für eine ökumenische Andacht in der evangelischen Pfarrkirche mit anschließender Einkehr beim „Gogerer" um die Gesellschaft nicht zu kurz kommen zu lassen. Und das ist geglückt.

Erfreulich die Mitwirkung der beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer. Sie verliehen der Andacht durch Gebet und Segen eine besondere Note. Dankbar auch die musikalische Gestaltung durch Kantor Andreas Kunz. Der Abendgottesdienst stand unter dem Thema: „Wert:voll – Gottesperlen des Glaubens". Gebete, Hinführung, Verkündigung, Dank und Segen trugen die beiden Vorsitzenden sowie die Geistlichen vor. Den teilnehmenden Frauen wurde ein kleines Kärtchen mit einer goldenen Perle, der Gottesperle, mit nach Hause gegeben. Zugleich wurde auf die Aktion für Kinder und auf den Stationsweg zu den Perlen des Glaubens hingewiesen. Es soll helfen, zu Gott zu kommen und mit ihm im Gespräch zu bleiben.

Bild und Text: Fred Lehner

Konfirmation 2021

Unter das Wort: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein" stellte Pfarrer Wilfried Römischer seine Predigt im Festgottesdienst der Konfirmation. Vier Knaben, Lorenz Gollwitzer, Andreas Meißner, Matthias Schieder und Fabian Striegl, sowie fünf Mädchen, Susanna Gonsior, Lena Helgert, Laura Krichenbauer, Alexandra Schneider und Zoey Schwarz erhielten durch Pfarrer Römischer den Segen Gottes. In seiner Predigt hielt Pfarrer Römischer fest: "Nicht Besitz, nicht Erfolg, nicht Macht, nicht Ehre, nicht ein großes Volk und nicht ein großer Name. Der eigentliche und tiefe Segen besteht darin, Gott zu gehören, ihn lieben und ihm vertrauen zu können, ihm zu gehorchen und in dunklen Tälern an seiner Hand zu bleiben". Der Posaunenchor unter Wolfgang Lang empfing den Kirchenzug mit Chorälen, während die musikalische Gestaltung in Händen von Dekanatskantorin Anna-Magdalena Bukreev aus St. Michael Weiden lag. Vertrauensfrau Silke Scherm überbrachte im Namen der Kirchengemeinde St. Johannes Baptista den Konfirmanden die Glück- und Segenswünsche. Nach dem Vortrag " Gott segne dich " von Anna-Magdalena Bukreev, der Sendung und dem Segen zogen die Konfirmierten zum Totengedenken in den Friedhof.
Text und Bild: Fred Lehner.

Kräuterwanderung mit dem Frauenbund

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt. Eine kleine Schar Großeltern und Eltern mit ihren Enkeln und Kindern machte sich auf Einladung des Evangelischen Frauenbundes auf den Weg zu einer Kräuterwanderung in der Nachbargemeinde Störnstein. Mit Andreas Träger konnte ein profunder Kenner seiner Heimat, der die Wandergruppe rund um den Störnsteiner Schlossberg führte, gefunden werden. An ausgewählten Stellen in diesem kleinen Naturparadies zwischen alten Bäumen und in felsiger Landschaft lauschten Klein und Groß den Erlebnissen der kleinen Kräuterhexe. Dabei hörten sie viel Wissenswertes über den Holunder, Giersch, Lindenblüten, Brennnessel, Löwenzahn und vieles mehr. Auf halbem Weg wurde die Gruppe mit Kostproben von Holundersirup0 und Kräuterbutterbrot verköstigt. Gestärkt ging es weiter. Am Ziel angekommen lud der Frauenbund zu Kaffee und Rhabarberkuchen ein. Erfreut war durch den Wanderführer zu hören, dass sich viele Gruppen für diese heimatnahe Wanderung interessieren.
Text und Bild: Fred Lehner

Konzert-Gottesdienst mit Brigitte Träger

Die Auftritte und Konzerte der sympathischen Künstlerin Brigitte Träger im Flosser Amt, ob in Gasthäusern, der Mehrzweckhalle, im Seniorenwohnheim „ Am Reiserwinkel „ oder in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer hinterließen bei den Zuhörern und Besuchern stets tiefe Dankbarkeit und unvergessen, freudige Erlebnisse. Der Schlager- und Volksmusikstar aus Speichersdorf hatte sich mit ihrer Stimme in die Herzen der Zuhörer gesungen. So auch am Sonntag beim Konzert –Gottesdienst in der „ Simultankirche des Jahres 2021 „, der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista. 

Die ausdrucksstarke Interpretin trat erstmals  im evangelischen Gotteshaus mit kirchlichen Gesängen und Melodien auf. Sie trug damit die biblische Botschaft, die Jesus uns verkündet hat in die Welt hinaus und brachte den christlichen Glauben zum Singen und Klingen. Pfarrer Wilfried Römischer war bei seiner herzlichen und dankbar gehaltenen Begrüßung der Künstlerin überaus erfreut für diesen Auftritt. Der Pfarrer meinte, dass nach einer Zeit, in der ein Gesang der Gemeinde im Gottesdienst nicht möglich war, eine beeindruckende Stimme gehört werden könne. Kirchenmusik berührt und bewegt Leib und Seele. Im Vordergrund des Konzerts standen eingängige Lieder, die das Evangelium erklingen lassen und Gottes Liebe bezeugen.

Den Gläubigen und Gottesdienstbesuchern wurde ein musikalischer und gesanglicher Vormittag von hohem künstlerischem Niveau  geboten. Fest mit eingebunden und dazu beigetragen haben Kantor Andreas Kunz und Pfarrer Wilfried Römischer. 

Bild und Text: Fred Lehner

Dekanatsfrauenabend

 

Unsere Kirchengemeinde stand am 9. Juni ganz im Zeichen des Dekanatsfrauentages. Es war zugleich eine Geste für die Auszeichnung unserer Pfarrkirche als "Simultankirche des Jahres 2021".

Nach der eindrucksvollen Gestaltung der Andacht mit Begrüßung durch unsere Vorsitzende Christa Riedel - unter den Besuchern war auch Pfarrer Wilfried Römischer

und Frau Erika - Musik von Kantor Andreas Kunz und Texte aus dem Magnificat Marias gab es einen Kurzvortrag über das Simultaneum von Evelyn Krähe, die auch

auf den Simultanradweg hinwies. "Frauen im Simultaneum" hieß der Vortrag von

Verena Wassink, die Auguste Sophie, Pfalzgräfin von Sulzbach Fürstin von Lobkowicz vorstellte. Gerd Lindner blätterte unsere Kirchengeschichte auf und der Frauenbund lud anschließend Besucher und Gäste zum Verweilen und Teetrinken an den runden Tischen vor

der Kirche ein.

Text und Bild: Fred Lehner

Jubelkonfirmation 2020 am Pfingstmontag 2021

„Bis hierher hat mich Gott gebracht durch seine große Güte“

25 Jubilare feierten ihre nachgeholte Jubelkonfirmation von 2020.

Trotz widriger Umstände war es uns wichtig, gemeinsam Gott zu danken für Schutz und Segen, ihn um seine Kraft für die kommende Zeit zu bitten und seine Gaben im Abendmahl zu empfangen als Stärkung auf unserem Lebensweg. (rö.)

Die „Kronjuwelen“, „Gnaden“ und „Diamant“- Jubilare

Vor 75, 70 und 60 Jahren feierten sie Konfirmation: Sitzend v.li.: Erna Heiß, Martha Lang, Helke Sommer, dahinter v.li.: Gerlinde Engel, Sieglinde Bergmann.

Die Eisernen Jubilare

Jubilare, die vor 65 Jahren konfirmiert wurden: sitzend v.li.: Hildegard Schmidt, Gertraud Schieder, Siegrid Häupler, 2. Reihe, v.li.: Lieselotte Wagner, Sieglinde Sommer, 3. Reihe, v.li.: Berta Mädl, Hermann Bergler, Horst Lindner

Die Goldenen

Vor 50 Jahren feierten Konfirmation: v.li.: Elmar Kreuzer, Sieglinde Kastl, Inge Lang, Sonja Stetter, Silvia Schneck, Pfarrer Wilfried Römischer und Ilse Grundler.

Die Silbernen

Vor 25 Jahren wurden konfirmiert: v.li.: Robert Krichenbauer, Silvia Zimmerer, Pamela Haimerl, Anja Lindner, Bernd Münchmeier, Jens Münchmeier.

Bilder und Text: Fred Lehner

Blühender Ostergruß an Gemeindeglieder

„Hoffnung? Es gibt sie wirklich! Das Grab ist leer“. Frohe und gesegnete Ostertage wünschen Pfarrer Wilfried Römischer und die Leiterin des Seniorenkreises „Klub 70“, Renate Lindner, im Namen der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista den Gemeindegliedern mit einem geschmackvoll gestalteten, blühenden Ostergruß, den fleißige Helferinnen und Helfer in diesen Tagen von Haus zu Haus zustellten.

Es gebe gute Gründe, sich auch in diesem Jahr auf Ostern zu freuen, darunter das Erwachen der Natur, viele Leckereien und natürlich die Geschichte vom leeren Grab. Was wir vermissen sind gute Begegnungen, Gespräche, Geselligkeit, eine Umarmung und vieles mehr. Aber wir haben auch die Chance, gemeinsam diese Leere zu füllen: Mit ermutigenden Worten und Gesten auf allen Kanälen, indem wir Menschen tragen und selbst getragen werden, auch mit der Bereitschaft, einmal die Rollen zu tauschen. Und mit der Gewissheit, dass Gott uns nicht alle Schwierigkeiten erspart, uns aber durch sie hindurch begleitet. Auch unter erschwerten Bedingungen werden Gemeinschaft, Gespräche und Seelsorge, Gottesdienste „real“ und „digital“  angeboten. Sie finden am Karfreitag, 2. April, um 15 Uhr mit einer Andacht zur Sterbestunde und um 19.30 Uhr mit einem Gottesdienst und Abendmahl statt. Ostersonntag, 4. April, um 9 Uhr Osterfestgottesdienst, 10.30 Uhr Familiengottesdienst.
Text und Bild: Fred Lehner

Erste Zusammenkunft des Klub 70

„Der Blick auf Jesus ist der sichere Anker“. Mit diesem Wort gab Pfarrer Wilfried Römischer den Mitgliedern des Seniorenkreises Klub 70 bei der Beichte und dem Abendmahl am Samstag in der Pfarrkirche St. Johannes Baptista Zuversicht mit auf dem Weg. Das vorherrschende Corona-Virus könne uns wohl Angst machen doch habe kein Recht an uns. Freilich führte der Wohlstand der vergangenen Zeit zur trügerischen Sicherheit. Gerade jetzt sei daher Glaubensgewissheit gefragt, Gelassenheit und Zuversicht angesagt, denn die Hand Jesu lässt uns nicht fallen.

Kantor Andreas Kunz leitete mit einem Choral die Gebetsandacht ein. Pfarrer Römischer meinte, dass der weite Raum der Kirche zur Gemeinschaft einlade. Gesang von Pfarrer und Kantor und die gesprochenen Texte umrahmten das Lied „Bis hier her hat mich Gott gebracht". Es war die bisher einzige und erste Zusammenkunft in diesem Jahr. Im Gebet bat der Geistliche „Herr blicke uns freundlich an, damit wir wieder bessere Zeiten erleben".

Dem Lied „Ja, ich will euch tragen bis zum Altare hin" folgte eine stille Minute und das Beichtgebet. Die Beichte bezeichnete Pfarrer Römischer als ein Geschenk. Nach dem Wort: "Der Tisch ist gedeckt" gab es unter peinlicher Einhaltung der Hygienebestimmungen Brot und Wein. Leiterin Renate Lindner  war sichtlich erfreut über den guten Besuch und überreichte aus Dankbarkeit jedem Mitglied ein selbstgebackenes Geschenk.

Text und Bild: Fred Lehner

Ein Lätare-Strauß in St. Johannes Baptista

Den kenne ich aus meiner sehr evangelisch geprägten Heimat, Mittelfranken, genauer Neuendettelsau.

In diesem Jahr haben wir auch einen in unserer Kirche geschmückt. Für sich genommen wirken die Zweige kahl und leer, fast wie tot. Aber sie treiben aus. Es dauert, nur Geduld! Bald ist Ostern! Wir gehen dem Sieg des neuen Lebens entgegen.

„Laetare“ heißt der vierte Sonntag in der Passionszeit.

Auf Deutsch: „Freut euch!“ - Mitten in der Passionszeit ein Aufruf zur Freude. Drei Schleifen zieren den Strauß: Zwei in Violett, - die Farbe der Passions- und Fastenzeit, - und eine in Rosa. Rosa ist die Farbe des Sonntags Lätare.

Rosa bekommt man, wenn man weiß über violett legt, wenn also die Farbe der Freude, des Festes, die Farbe von Jesus auf Violett trifft. Die rosa Schleife ist ein Hoffnungszeichen im Erleben und Erleiden unserer Passionen. – Wenige Kirchen besitzen eine altar- oder Kanzelbehang in Rosa …

„Freut euch!“, bald ist Ostern. Sünde, Tod und Teufel und alle Mächte, die uns klein machen und verzagen lassen, haben nicht mehr das letzte Wort. Jesus ist Sieger!

Drei Brezeln sind in den Strauß gebunden. Sie deuten auf Christus, der sich schenkt wie Brot. Er macht wirklich satt du stillt unseren Lebenshunger.

Eine Brezel: Wie die verschränkten Arme zum Gebet, man schaut durch die Brezen hindurch: „3x Durchblick!“. Wie ein Hinweis auf das Geheimnis des dreieinigen Gottes.

Wie eine Erinnerung an die drei Leidensankündigungen mit dem „Durchblick“ hin auf Jesu Auferweckung. „Lätare!“ – „Freut euch!“

 

In einem alten Lätare-Lied heißt es:

1. Drei Schleifen lasst uns binden, / von Hoffnung woll‘n sie künden: / Das Leiden Jesu führt zum Sieg; / Lätare, freut euch, / Ostern wird.

2. Drei Knospen werden springen; / Chrisus wird Freude bringen. / Das Weizenkörnlein nicht verdirbt, 7 wiewohl es in der erde stirbt.

3. Drei Brezeln woll’n uns sagen: / Du brauchts nicht zu verzagen. / Dreimal der Herr vom Leiden spricht: / Schaut durch! / Bald brennt das Osterlicht!

4. Verschränkte Arme stellen dar, / dass im Gebet wir nehmen wahr: / Gott schenkt uns Ruhe innerlich; / Laetare, Ostern meint auch mich!

5. Dreifaltig-eins Gott Leben ist: / Im Sohn dem Vater nah du bist; / der Geist uns Osterleben gibt! / Laetare - Freude, dem der liebt!

(Text: unbekannt / Melodie nach EG 288 „Nun jauchzt dem Herren alle Welt“)

Simultankirche des Jahres 2021

St. Johannes Baptista - Simultankirche des Jahres 2021 Kurzbeitrag von Hubert Mauch aus der Evang. Funkagentur
(gesendet im "Sonntagshaferl" von Radio Ramasuri am 28.02.2021)
210228Sim-kirche-Floss.mp3
MP3-Audiodatei [5.3 MB]

Historische Kirchenbauten und sakrale Kunst zu erleben, erfahren und entdecken, das strebt seit Mai 2015 der „Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz“ durch seine Initiative an. Er will das wertvolle kulturelle Erbe der Simultankirchen in der Öffentlichkeit bekannter und für die Menschen in der Region nutzbar machen. Ein Projekt, das die Evangelische-Lutherische Kirche in Bayern, die evangelischen Dekanate Sulzbach-Rosenberg und Weiden sowie die Diözesen Regensburg und Eichstätt unterstützen.

Sechs Kirchen in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neustadt/Waldnaab und Tirschenreuth wurden bisher als „Simultankirche des Jahres“ ausgezeichnet. Für die Kirchengemeinden bedeutet die Ehrung eine Anerkennung ihres Einsatzes für ihr Gotteshaus und für ein lebendiges Miteinander „rund um den Kirchturm“ im Geist der Toleranz. In diesem Jahr ist es die evangelischen Kirche St. Johannes Baptista in der Kirchengemeinde im Flosser Amt, der diese Ehre zuteil wird.

Pfarrer Wilfried Römischer hat bereits im letzten Gemeindebrief seine Freude über diese Auszeichnung zum Ausdruck gebracht und herausgestellt, dass die Kirchengemeinde gerne den kulturellen Schatz, den das Flosser Simultaneum darstellt, wahrnimmt, ihn zu schätzen weiß und auch für andere ins Bewusstsein rücken will. Da lohnt es sich, einen kurzen Blick auf die reiche Geschichte der Kirchengemeinde zu werfen:

Noch heute unterstreichen romanische Mauerreste am Kirchenschiff die These, dass als ältestes Gebäude im Markt Floß das jetzige Kirchengebäude; wohl aus einer einstmaligen Burganlage entstanden, hervorgegangen ist. Auch die bestehende alte Kirchhofmauer erinnert noch an den wehrhaften Charakter der Kirche.

Greifbar ist die Bauinschrift 1503, die am Südost-Eckpfeiler auf die Entstehung des Altarraumes hinweist. Das Kreuzrippengewölbe im Altarraum und der Taufstein aus Flossenbürger Granit stammen aus der Spätgotik. Die Kanzel aus der Zeit um 1740 wurde von unbekannten Künstlern im Stil des Rokoko reich mit Goldornamenten und Figuren geschmückt. Sie ist über einen Aufgang in der Sakristei zugänglich. Das Langhaus entstand zwischen 1781 und 1783 im Zuge größerer Umbauten. Die Holzdecke wurde durch eine prächtige Stuckdecke mit Blumenornamenten ersetzt. 1788 kam der reich geschmückte Hochaltar in die Kirche. Er zeigt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer. Links und rechts vom Altar stehen die Eltern des Johannes: Zacharias und Elisabeth.

Genau die in Stein eingemeißelte Jahreszahl 1503 ist auch der Anfang einer reformatorischen Erneuerungsbewegung in Floß. Heimatchronist, Oberlehrer und Ehrenbürger Leonhard Bär hatte in seinem Büchlein aus dem Jahre 1926: „Der Markt Floß in Vergangenheit und Gegenwart“ festgehalten: „Als 1503 sich der Pfarrer sträubte, dem Kloster den ihm gebührenden Zehnten zu überantworten, wurde er mit der Excommunication bedroht“.

Mit dem Religionsmandat 1542 wurde für die Landgrafschaft Leuchtenberg, zu der Floß gehörte, die evangelisch-lutherische Lehre offiziell eingeführt. Pfarrer Schmucker, der l548 nach Floß kam, gilt so als erster evangelischer Pfarrer. Erfreulich, dass die ab 1554 geführten Kirchenbücher noch erhalten sind.

Nach der Gegenreformation und den Wirrnissen des Dreißigjährigen Krieges kam es zur Einrichtung des Simultaneums in Floß: Evangelische und katholische Christen nutzten die Kirche gemeinsam. Mit den Neubau der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer durch Pfarrer und Geistlichen Rat, später Ehrenbürger des Marktes Floß, Jakob Raß, in den Jahren 1910/1912 und den damit verbundenen Auszug der Katholiken im Jahre 1912 wurde die Kirche schließlich zur „ Evangelischen St. Johannes Baptista Kirche „. Sie ist es heute noch. Der spitze Kirchturm zeigt hinauf zum Himmel. Er existiert seit 1826. In diesem Jahr wurde der Turm um ein Geschoss aufgestockt und erhielt seinen markanten Helm. Zu diesem Blick nach oben laden auch die vier nach dem Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes benannten Glocken im Kirchturm ein, wenn sie zu Gottesdienst, Andacht oder Gebet rufen. Eine Besonderheit: Bis l938 wohnten dort unter einfachsten Bedingungen die Türmer mit ihrer Familie. Die letzte Türmerfamilie waren die Eheleute Karl und Maria Kett mit ihren sieben Kindern. Der letzte Flosser Türmer, Obermusikmeister Erhard Fichtl, verstarb im Jahre l939 in Floß. Er fand im katholischen Friedhof seine Ruhestätte. Zu besonderen Festtagen steigen heute noch Musiker des evangelischen Posaunenchores zum Turmblasen die rund 50 Stufen hinauf.

Dass die evangelische Pfarrkirche zu den bedeutendsten Baudenkmälern im Markt gehört, geht auch aus der Liste über die Baudenkmäler des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege hervor. Dort heißt es unter anderem: „Das Ensemble des Dr. Martin-Luther-Rings wird beherrscht von der im Kern gotischen, im Spätbarock umgestalteten Evangelische Kirche mit ihren hohen, im 19. Jahrhundert aufgestockten Turm. „Genau das trifft den Kern, historische Kirchenbauten zu erleben.

Im Rahmen eines kleinen Festaktes am Dienstagabend vor dem Altarraum der Kirche hatte sich mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Simultankirchen in der Oberpfalz, Pfarrer in Ruhe Hans-Peter Pauckstadt-Künkler, Diplom Religionspädagogin Susanne Götte für das Dekanat Weiden, Pfarrer Wilfried Römischer mit Vertrauensfrau Silke Scherm für die evangelische Kirchengemeinde, Pfarrer Max Früchtl für die katholische Kirchengemeinde,  Bürgermeister Robert Lindner für den Markt Floß, sowie Bürgermeister a. D. Fred Lehner, ein geladener, illustrer Kreis eingefunden.

Mit dem gelb-violett angestrichenen Leihfahrrad kam Vorsitzender Hans–Peter Pauckstadt-Künkler in die Kirche gefahren und überreichte freudestrahlend Pfarrer Wilfried Römischer und Vertrauensfrau Silke Scherm zwei Kirchenfahnen mit dem Logo, dazu noch einen kleinen Zuschuss für anstehende Veranstaltungen. Dazu gab es gute Wünsche und viel Erfolg für die kommende Veranstaltungsreihe. Freude drückten auch Pfarrer Max Früchtl und Bürgermeister Robert Lindner durch ihre Glückwünsche aus. Beide sprachen von einen besonderen Ehre für die Kirchengemeinde aber auch für das denkmalreiche Flosser Amt. Susanne Götte vom Dekanat Weiden hatte alle Unterstützung bei den kommenden Veranstaltungen, darunter könnte auch ein Filmvortrag in der Kirche sein, zugesagt.

Bild und Text: Fred Lehner

Weltgebetstag der Frauen

Ihre ökumenische Verbundenheit brachten am Freitag in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer die Frauenbünde der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden auch in diesem Jahr durch den gemeinsam gefeierten Weltgebetstag zum Ausdruck. Er stand unter dem Motto: „Worauf bauen wir“. Dieses Jahr ging die Reise in den Südpazifik auf die Insel Vanuatu. Die Gebete galten für die Ermächtigung von Frauen und gegen den Klimawandel. Das heißt auch: Spiritualität und Engagement für Gerechtigkeit sind eng miteinander verknüpft. Es werden Frauen und Mädchen unterstützt, damit sie ihre politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rechte durchsetzen können. Mit ihrem Gottesdienst wollen sie die Frauen aus Vanuatu ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen, die der felsenfeste Grund für alles menschliches Handeln sein sollen. Denn nur das Haus, das aus festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus. Die erbetenen Spenden konnten in Tüten, die in beiden Kirchen ausgelegt waren, oder auch in den Opferstöcken abgegeben werden.

Unter Einhaltung der Corona-Auflagen hatten sich viele Frauen im katholischen Gotteshaus eingefunden. Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer trugen mit ihren Fürbitten, Gebeten und Segen zum Gelingen des Gottesdienstes bei. Vorsitzende Christina Schaller vom katholischen Frauenbund hatte mit Vorsitzenden Christa Riedel von der evangelischen Frauengemeinschaft, unterstützt von beiden Teams wieder beste Vorbereitungen mit dekorativer Gestaltung vor dem Altartisch für den Gebetstag getroffen. Die Andacht erfuhr mit der Übertragung auf Bibel TV eine besondere Aufwertung. Schade, dass es wegen der Corona-Pandemie nachher kein gemeinsames Treffen geben konnte. Die ökumenische Gemeinschaft wurde aber trotzdem durch diese Gemeinsamkeit im Gebet gestärkt.
Bild und Text: Fred Lehner

Frauenbund verteilt Blumengrüße

„Ihr seid nicht vergessen“. Mit einem geschmackvollen Blumengruß und Süßigkeiten wartete in diesen grauen Tagen und Wochen der Evangelische Frauenbund bei den Mitgliedern, die ihren Lebensabend im Seniorenwohnheim „Am Reiserwinkel" verbringen, auf. Weil persönliche Begegnungen nicht möglich waren, wurden die Grüße der Heim- und Pflegeleitung übergeben. Sie sicherten eine gewissenhafte Zustellung der mit Süßigkeiten verzierten Hyazinthen an die Bewohner zu. Der Frauenbund schätzte in besonderem Maße die Mühen und Aufopferungen des Pflegepersonals. Jede Station, die Hauswirtschaft und die Büroangestellten des Heimes erhielten ebenfalls ein buntes Dankeschön. Man wisse sehr wohl um die Hingabe und Pflege der anvertrauten Menschen im Heim. Ihnen allen galten die besten Wünsche mit einem kräftigen „g’sund bleim“.
Bild und Text: Fred Lehner

Ehrung von Elke Hör

Über 40 Jahre steht Erzieherin Elke Hör in der Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen" der Evangelischen Gemeindediakonie im Dienste des Kindes. Dafür gab es durch die Leiterin der Krippe, Heidi Hippmann, Vorsitzenden Manfred Venzl, Kassier Jürgen Bär und der Vorsitzenden des Kinder-Elternbeirates, Anja Lindner, Lob, Dank und Anerkennung. Elke Hör übe ihren verantwortungsvollen Dienst mit viel Liebe aus und schenke den Kindern ihr Herz. Sie habe alle Stationen der KiTa miterlebt, sei überaus beliebt und geschätzt und eine großartige Kollegin. Kinder, Eltern, Großeltern, Diakonie, Elternbeirat und nicht zuletzt die Kirchengemeinde St. Johannes Baptista mit Pfarrer Wilfried Römischer sind für diese erfüllte Dienstzeit von Herzen dankbar. Präsente und Geschenke waren Zeichen des Dankes

an Elke Hör, die in aller Bescheidenheit bekannte, dass ihr jedes Kind besonders am Herzen liege. Sie dankte für viel Zuneigung und gutes Einvernehmen zueinander.

Text und Bild: Fred Lehner

Mitarbeiter-Dank-Gottesdienst

Jauchzet dem Herrn alle Welt, dienet dem Herrn mit Freuden“ (Psalm 100)

Wir sind Gottes Mitarbeiter, jeder mit seiner Kraft, jede mit ihren Möglichkeiten und Grenzen. – Danke an Helmut Bär, Diebersreuth für 30 Jahre Dienst als liturgischer Lektor im Gottesdienst. Danke an Sandra Reinl, Ellenbach für ihre demnächst 30jährige Mitarbeit im Kindergottesdienst.

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Floß

Dr.-Martin-Luther-Ring 2

92685 Floß

09603-8318

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