Unsere Kirche ist offen! Besuchen Sie die St.Johannes Baptista-Kirche!
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Aktuell

Konzert-Gottesdienst mit Brigitte Träger

Die Auftritte und Konzerte der sympathischen Künstlerin Brigitte Träger im Flosser Amt, ob in Gasthäusern, der Mehrzweckhalle, im Seniorenwohnheim „ Am Reiserwinkel „ oder in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer hinterließen bei den Zuhörern und Besuchern stets tiefe Dankbarkeit und unvergessen, freudige Erlebnisse. Der Schlager- und Volksmusikstar aus Speichersdorf hatte sich mit ihrer Stimme in die Herzen der Zuhörer gesungen. So auch am Sonntag beim Konzert –Gottesdienst in der „ Simultankirche des Jahres 2021 „, der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista. 

Die ausdrucksstarke Interpretin trat erstmals  im evangelischen Gotteshaus mit kirchlichen Gesängen und Melodien auf. Sie trug damit die biblische Botschaft, die Jesus uns verkündet hat in die Welt hinaus und brachte den christlichen Glauben zum Singen und Klingen. Pfarrer Wilfried Römischer war bei seiner herzlichen und dankbar gehaltenen Begrüßung der Künstlerin überaus erfreut für diesen Auftritt. Der Pfarrer meinte, dass nach einer Zeit, in der ein Gesang der Gemeinde im Gottesdienst nicht möglich war, eine beeindruckende Stimme gehört werden könne. Kirchenmusik berührt und bewegt Leib und Seele. Im Vordergrund des Konzerts standen eingängige Lieder, die das Evangelium erklingen lassen und Gottes Liebe bezeugen.

Den Gläubigen und Gottesdienstbesuchern wurde ein musikalischer und gesanglicher Vormittag von hohem künstlerischem Niveau  geboten. Fest mit eingebunden und dazu beigetragen haben Kantor Andreas Kunz und Pfarrer Wilfried Römischer. 

Bild und Text: Fred Lehner

Dekanatsfrauenabend

 

Unsere Kirchengemeinde stand am 9. Juni ganz im Zeichen des Dekanatsfrauentages. Es war zugleich eine Geste für die Auszeichnung unserer Pfarrkirche als "Simultankirche des Jahres 2021".

Nach der eindrucksvollen Gestaltung der Andacht mit Begrüßung durch unsere Vorsitzende Christa Riedel - unter den Besuchern war auch Pfarrer Wilfried Römischer

und Frau Erika - Musik von Kantor Andreas Kunz und Texte aus dem Magnificat Marias gab es einen Kurzvortrag über das Simultaneum von Evelyn Krähe, die auch

auf den Simultanradweg hinwies. "Frauen im Simultaneum" hieß der Vortrag von

Verena Wassink, die Auguste Sophie, Pfalzgräfin von Sulzbach Fürstin von Lobkowicz vorstellte. Gerd Lindner blätterte unsere Kirchengeschichte auf und der Frauenbund lud anschließend Besucher und Gäste zum Verweilen und Teetrinken an den runden Tischen vor

der Kirche ein.

Text und Bild: Fred Lehner

Jubelkonfirmation 2020 am Pfingstmontag 2021

„Bis hierher hat mich Gott gebracht durch seine große Güte“

25 Jubilare feierten ihre nachgeholte Jubelkonfirmation von 2020.

Trotz widriger Umstände war es uns wichtig, gemeinsam Gott zu danken für Schutz und Segen, ihn um seine Kraft für die kommende Zeit zu bitten und seine Gaben im Abendmahl zu empfangen als Stärkung auf unserem Lebensweg. (rö.)

Die „Kronjuwelen“, „Gnaden“ und „Diamant“- Jubilare

Vor 75, 70 und 60 Jahren feierten sie Konfirmation: Sitzend v.li.: Erna Heiß, Martha Lang, Helke Sommer, dahinter v.li.: Gerlinde Engel, Sieglinde Bergmann.

Die Eisernen Jubilare

Jubilare, die vor 65 Jahren konfirmiert wurden: sitzend v.li.: Hildegard Schmidt, Gertraud Schieder, Siegrid Häupler, 2. Reihe, v.li.: Lieselotte Wagner, Sieglinde Sommer, 3. Reihe, v.li.: Berta Mädl, Hermann Bergler, Horst Lindner

Die Goldenen

Vor 50 Jahren feierten Konfirmation: v.li.: Elmar Kreuzer, Sieglinde Kastl, Inge Lang, Sonja Stetter, Silvia Schneck, Pfarrer Wilfried Römischer und Ilse Grundler.

Die Silbernen

Vor 25 Jahren wurden konfirmiert: v.li.: Robert Krichenbauer, Silvia Zimmerer, Pamela Haimerl, Anja Lindner, Bernd Münchmeier, Jens Münchmeier.

Bilder und Text: Fred Lehner

Blühender Ostergruß an Gemeindeglieder

„Hoffnung? Es gibt sie wirklich! Das Grab ist leer“. Frohe und gesegnete Ostertage wünschen Pfarrer Wilfried Römischer und die Leiterin des Seniorenkreises „Klub 70“, Renate Lindner, im Namen der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista den Gemeindegliedern mit einem geschmackvoll gestalteten, blühenden Ostergruß, den fleißige Helferinnen und Helfer in diesen Tagen von Haus zu Haus zustellten.

Es gebe gute Gründe, sich auch in diesem Jahr auf Ostern zu freuen, darunter das Erwachen der Natur, viele Leckereien und natürlich die Geschichte vom leeren Grab. Was wir vermissen sind gute Begegnungen, Gespräche, Geselligkeit, eine Umarmung und vieles mehr. Aber wir haben auch die Chance, gemeinsam diese Leere zu füllen: Mit ermutigenden Worten und Gesten auf allen Kanälen, indem wir Menschen tragen und selbst getragen werden, auch mit der Bereitschaft, einmal die Rollen zu tauschen. Und mit der Gewissheit, dass Gott uns nicht alle Schwierigkeiten erspart, uns aber durch sie hindurch begleitet. Auch unter erschwerten Bedingungen werden Gemeinschaft, Gespräche und Seelsorge, Gottesdienste „real“ und „digital“  angeboten. Sie finden am Karfreitag, 2. April, um 15 Uhr mit einer Andacht zur Sterbestunde und um 19.30 Uhr mit einem Gottesdienst und Abendmahl statt. Ostersonntag, 4. April, um 9 Uhr Osterfestgottesdienst, 10.30 Uhr Familiengottesdienst.
Text und Bild: Fred Lehner

Erste Zusammenkunft des Klub 70

„Der Blick auf Jesus ist der sichere Anker“. Mit diesem Wort gab Pfarrer Wilfried Römischer den Mitgliedern des Seniorenkreises Klub 70 bei der Beichte und dem Abendmahl am Samstag in der Pfarrkirche St. Johannes Baptista Zuversicht mit auf dem Weg. Das vorherrschende Corona-Virus könne uns wohl Angst machen doch habe kein Recht an uns. Freilich führte der Wohlstand der vergangenen Zeit zur trügerischen Sicherheit. Gerade jetzt sei daher Glaubensgewissheit gefragt, Gelassenheit und Zuversicht angesagt, denn die Hand Jesu lässt uns nicht fallen.

Kantor Andreas Kunz leitete mit einem Choral die Gebetsandacht ein. Pfarrer Römischer meinte, dass der weite Raum der Kirche zur Gemeinschaft einlade. Gesang von Pfarrer und Kantor und die gesprochenen Texte umrahmten das Lied „Bis hier her hat mich Gott gebracht". Es war die bisher einzige und erste Zusammenkunft in diesem Jahr. Im Gebet bat der Geistliche „Herr blicke uns freundlich an, damit wir wieder bessere Zeiten erleben".

Dem Lied „Ja, ich will euch tragen bis zum Altare hin" folgte eine stille Minute und das Beichtgebet. Die Beichte bezeichnete Pfarrer Römischer als ein Geschenk. Nach dem Wort: "Der Tisch ist gedeckt" gab es unter peinlicher Einhaltung der Hygienebestimmungen Brot und Wein. Leiterin Renate Lindner  war sichtlich erfreut über den guten Besuch und überreichte aus Dankbarkeit jedem Mitglied ein selbstgebackenes Geschenk.

Text und Bild: Fred Lehner

Ein Lätare-Strauß in St. Johannes Baptista

Den kenne ich aus meiner sehr evangelisch geprägten Heimat, Mittelfranken, genauer Neuendettelsau.

In diesem Jahr haben wir auch einen in unserer Kirche geschmückt. Für sich genommen wirken die Zweige kahl und leer, fast wie tot. Aber sie treiben aus. Es dauert, nur Geduld! Bald ist Ostern! Wir gehen dem Sieg des neuen Lebens entgegen.

„Laetare“ heißt der vierte Sonntag in der Passionszeit.

Auf Deutsch: „Freut euch!“ - Mitten in der Passionszeit ein Aufruf zur Freude. Drei Schleifen zieren den Strauß: Zwei in Violett, - die Farbe der Passions- und Fastenzeit, - und eine in Rosa. Rosa ist die Farbe des Sonntags Lätare.

Rosa bekommt man, wenn man weiß über violett legt, wenn also die Farbe der Freude, des Festes, die Farbe von Jesus auf Violett trifft. Die rosa Schleife ist ein Hoffnungszeichen im Erleben und Erleiden unserer Passionen. – Wenige Kirchen besitzen eine altar- oder Kanzelbehang in Rosa …

„Freut euch!“, bald ist Ostern. Sünde, Tod und Teufel und alle Mächte, die uns klein machen und verzagen lassen, haben nicht mehr das letzte Wort. Jesus ist Sieger!

Drei Brezeln sind in den Strauß gebunden. Sie deuten auf Christus, der sich schenkt wie Brot. Er macht wirklich satt du stillt unseren Lebenshunger.

Eine Brezel: Wie die verschränkten Arme zum Gebet, man schaut durch die Brezen hindurch: „3x Durchblick!“. Wie ein Hinweis auf das Geheimnis des dreieinigen Gottes.

Wie eine Erinnerung an die drei Leidensankündigungen mit dem „Durchblick“ hin auf Jesu Auferweckung. „Lätare!“ – „Freut euch!“

 

In einem alten Lätare-Lied heißt es:

1. Drei Schleifen lasst uns binden, / von Hoffnung woll‘n sie künden: / Das Leiden Jesu führt zum Sieg; / Lätare, freut euch, / Ostern wird.

2. Drei Knospen werden springen; / Chrisus wird Freude bringen. / Das Weizenkörnlein nicht verdirbt, 7 wiewohl es in der erde stirbt.

3. Drei Brezeln woll’n uns sagen: / Du brauchts nicht zu verzagen. / Dreimal der Herr vom Leiden spricht: / Schaut durch! / Bald brennt das Osterlicht!

4. Verschränkte Arme stellen dar, / dass im Gebet wir nehmen wahr: / Gott schenkt uns Ruhe innerlich; / Laetare, Ostern meint auch mich!

5. Dreifaltig-eins Gott Leben ist: / Im Sohn dem Vater nah du bist; / der Geist uns Osterleben gibt! / Laetare - Freude, dem der liebt!

(Text: unbekannt / Melodie nach EG 288 „Nun jauchzt dem Herren alle Welt“)

Simultankirche des Jahres 2021

St. Johannes Baptista - Simultankirche des Jahres 2021 Kurzbeitrag von Hubert Mauch aus der Evang. Funkagentur
(gesendet im "Sonntagshaferl" von Radio Ramasuri am 28.02.2021)
210228Sim-kirche-Floss.mp3
MP3-Audiodatei [5.3 MB]

Historische Kirchenbauten und sakrale Kunst zu erleben, erfahren und entdecken, das strebt seit Mai 2015 der „Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz“ durch seine Initiative an. Er will das wertvolle kulturelle Erbe der Simultankirchen in der Öffentlichkeit bekannter und für die Menschen in der Region nutzbar machen. Ein Projekt, das die Evangelische-Lutherische Kirche in Bayern, die evangelischen Dekanate Sulzbach-Rosenberg und Weiden sowie die Diözesen Regensburg und Eichstätt unterstützen.

Sechs Kirchen in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neustadt/Waldnaab und Tirschenreuth wurden bisher als „Simultankirche des Jahres“ ausgezeichnet. Für die Kirchengemeinden bedeutet die Ehrung eine Anerkennung ihres Einsatzes für ihr Gotteshaus und für ein lebendiges Miteinander „rund um den Kirchturm“ im Geist der Toleranz. In diesem Jahr ist es die evangelischen Kirche St. Johannes Baptista in der Kirchengemeinde im Flosser Amt, der diese Ehre zuteil wird.

Pfarrer Wilfried Römischer hat bereits im letzten Gemeindebrief seine Freude über diese Auszeichnung zum Ausdruck gebracht und herausgestellt, dass die Kirchengemeinde gerne den kulturellen Schatz, den das Flosser Simultaneum darstellt, wahrnimmt, ihn zu schätzen weiß und auch für andere ins Bewusstsein rücken will. Da lohnt es sich, einen kurzen Blick auf die reiche Geschichte der Kirchengemeinde zu werfen:

Noch heute unterstreichen romanische Mauerreste am Kirchenschiff die These, dass als ältestes Gebäude im Markt Floß das jetzige Kirchengebäude; wohl aus einer einstmaligen Burganlage entstanden, hervorgegangen ist. Auch die bestehende alte Kirchhofmauer erinnert noch an den wehrhaften Charakter der Kirche.

Greifbar ist die Bauinschrift 1503, die am Südost-Eckpfeiler auf die Entstehung des Altarraumes hinweist. Das Kreuzrippengewölbe im Altarraum und der Taufstein aus Flossenbürger Granit stammen aus der Spätgotik. Die Kanzel aus der Zeit um 1740 wurde von unbekannten Künstlern im Stil des Rokoko reich mit Goldornamenten und Figuren geschmückt. Sie ist über einen Aufgang in der Sakristei zugänglich. Das Langhaus entstand zwischen 1781 und 1783 im Zuge größerer Umbauten. Die Holzdecke wurde durch eine prächtige Stuckdecke mit Blumenornamenten ersetzt. 1788 kam der reich geschmückte Hochaltar in die Kirche. Er zeigt die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer. Links und rechts vom Altar stehen die Eltern des Johannes: Zacharias und Elisabeth.

Genau die in Stein eingemeißelte Jahreszahl 1503 ist auch der Anfang einer reformatorischen Erneuerungsbewegung in Floß. Heimatchronist, Oberlehrer und Ehrenbürger Leonhard Bär hatte in seinem Büchlein aus dem Jahre 1926: „Der Markt Floß in Vergangenheit und Gegenwart“ festgehalten: „Als 1503 sich der Pfarrer sträubte, dem Kloster den ihm gebührenden Zehnten zu überantworten, wurde er mit der Excommunication bedroht“.

Mit dem Religionsmandat 1542 wurde für die Landgrafschaft Leuchtenberg, zu der Floß gehörte, die evangelisch-lutherische Lehre offiziell eingeführt. Pfarrer Schmucker, der l548 nach Floß kam, gilt so als erster evangelischer Pfarrer. Erfreulich, dass die ab 1554 geführten Kirchenbücher noch erhalten sind.

Nach der Gegenreformation und den Wirrnissen des Dreißigjährigen Krieges kam es zur Einrichtung des Simultaneums in Floß: Evangelische und katholische Christen nutzten die Kirche gemeinsam. Mit den Neubau der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer durch Pfarrer und Geistlichen Rat, später Ehrenbürger des Marktes Floß, Jakob Raß, in den Jahren 1910/1912 und den damit verbundenen Auszug der Katholiken im Jahre 1912 wurde die Kirche schließlich zur „ Evangelischen St. Johannes Baptista Kirche „. Sie ist es heute noch. Der spitze Kirchturm zeigt hinauf zum Himmel. Er existiert seit 1826. In diesem Jahr wurde der Turm um ein Geschoss aufgestockt und erhielt seinen markanten Helm. Zu diesem Blick nach oben laden auch die vier nach dem Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes benannten Glocken im Kirchturm ein, wenn sie zu Gottesdienst, Andacht oder Gebet rufen. Eine Besonderheit: Bis l938 wohnten dort unter einfachsten Bedingungen die Türmer mit ihrer Familie. Die letzte Türmerfamilie waren die Eheleute Karl und Maria Kett mit ihren sieben Kindern. Der letzte Flosser Türmer, Obermusikmeister Erhard Fichtl, verstarb im Jahre l939 in Floß. Er fand im katholischen Friedhof seine Ruhestätte. Zu besonderen Festtagen steigen heute noch Musiker des evangelischen Posaunenchores zum Turmblasen die rund 50 Stufen hinauf.

Dass die evangelische Pfarrkirche zu den bedeutendsten Baudenkmälern im Markt gehört, geht auch aus der Liste über die Baudenkmäler des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege hervor. Dort heißt es unter anderem: „Das Ensemble des Dr. Martin-Luther-Rings wird beherrscht von der im Kern gotischen, im Spätbarock umgestalteten Evangelische Kirche mit ihren hohen, im 19. Jahrhundert aufgestockten Turm. „Genau das trifft den Kern, historische Kirchenbauten zu erleben.

Im Rahmen eines kleinen Festaktes am Dienstagabend vor dem Altarraum der Kirche hatte sich mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Simultankirchen in der Oberpfalz, Pfarrer in Ruhe Hans-Peter Pauckstadt-Künkler, Diplom Religionspädagogin Susanne Götte für das Dekanat Weiden, Pfarrer Wilfried Römischer mit Vertrauensfrau Silke Scherm für die evangelische Kirchengemeinde, Pfarrer Max Früchtl für die katholische Kirchengemeinde,  Bürgermeister Robert Lindner für den Markt Floß, sowie Bürgermeister a. D. Fred Lehner, ein geladener, illustrer Kreis eingefunden.

Mit dem gelb-violett angestrichenen Leihfahrrad kam Vorsitzender Hans–Peter Pauckstadt-Künkler in die Kirche gefahren und überreichte freudestrahlend Pfarrer Wilfried Römischer und Vertrauensfrau Silke Scherm zwei Kirchenfahnen mit dem Logo, dazu noch einen kleinen Zuschuss für anstehende Veranstaltungen. Dazu gab es gute Wünsche und viel Erfolg für die kommende Veranstaltungsreihe. Freude drückten auch Pfarrer Max Früchtl und Bürgermeister Robert Lindner durch ihre Glückwünsche aus. Beide sprachen von einen besonderen Ehre für die Kirchengemeinde aber auch für das denkmalreiche Flosser Amt. Susanne Götte vom Dekanat Weiden hatte alle Unterstützung bei den kommenden Veranstaltungen, darunter könnte auch ein Filmvortrag in der Kirche sein, zugesagt.

Bild und Text: Fred Lehner

Weltgebetstag der Frauen

Ihre ökumenische Verbundenheit brachten am Freitag in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer die Frauenbünde der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden auch in diesem Jahr durch den gemeinsam gefeierten Weltgebetstag zum Ausdruck. Er stand unter dem Motto: „Worauf bauen wir“. Dieses Jahr ging die Reise in den Südpazifik auf die Insel Vanuatu. Die Gebete galten für die Ermächtigung von Frauen und gegen den Klimawandel. Das heißt auch: Spiritualität und Engagement für Gerechtigkeit sind eng miteinander verknüpft. Es werden Frauen und Mädchen unterstützt, damit sie ihre politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rechte durchsetzen können. Mit ihrem Gottesdienst wollen sie die Frauen aus Vanuatu ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen, die der felsenfeste Grund für alles menschliches Handeln sein sollen. Denn nur das Haus, das aus festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus. Die erbetenen Spenden konnten in Tüten, die in beiden Kirchen ausgelegt waren, oder auch in den Opferstöcken abgegeben werden.

Unter Einhaltung der Corona-Auflagen hatten sich viele Frauen im katholischen Gotteshaus eingefunden. Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer trugen mit ihren Fürbitten, Gebeten und Segen zum Gelingen des Gottesdienstes bei. Vorsitzende Christina Schaller vom katholischen Frauenbund hatte mit Vorsitzenden Christa Riedel von der evangelischen Frauengemeinschaft, unterstützt von beiden Teams wieder beste Vorbereitungen mit dekorativer Gestaltung vor dem Altartisch für den Gebetstag getroffen. Die Andacht erfuhr mit der Übertragung auf Bibel TV eine besondere Aufwertung. Schade, dass es wegen der Corona-Pandemie nachher kein gemeinsames Treffen geben konnte. Die ökumenische Gemeinschaft wurde aber trotzdem durch diese Gemeinsamkeit im Gebet gestärkt.
Bild und Text: Fred Lehner

Frauenbund verteilt Blumengrüße

„Ihr seid nicht vergessen“. Mit einem geschmackvollen Blumengruß und Süßigkeiten wartete in diesen grauen Tagen und Wochen der Evangelische Frauenbund bei den Mitgliedern, die ihren Lebensabend im Seniorenwohnheim „Am Reiserwinkel" verbringen, auf. Weil persönliche Begegnungen nicht möglich waren, wurden die Grüße der Heim- und Pflegeleitung übergeben. Sie sicherten eine gewissenhafte Zustellung der mit Süßigkeiten verzierten Hyazinthen an die Bewohner zu. Der Frauenbund schätzte in besonderem Maße die Mühen und Aufopferungen des Pflegepersonals. Jede Station, die Hauswirtschaft und die Büroangestellten des Heimes erhielten ebenfalls ein buntes Dankeschön. Man wisse sehr wohl um die Hingabe und Pflege der anvertrauten Menschen im Heim. Ihnen allen galten die besten Wünsche mit einem kräftigen „g’sund bleim“.
Bild und Text: Fred Lehner

Ehrung von Elke Hör

Über 40 Jahre steht Erzieherin Elke Hör in der Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen" der Evangelischen Gemeindediakonie im Dienste des Kindes. Dafür gab es durch die Leiterin der Krippe, Heidi Hippmann, Vorsitzenden Manfred Venzl, Kassier Jürgen Bär und der Vorsitzenden des Kinder-Elternbeirates, Anja Lindner, Lob, Dank und Anerkennung. Elke Hör übe ihren verantwortungsvollen Dienst mit viel Liebe aus und schenke den Kindern ihr Herz. Sie habe alle Stationen der KiTa miterlebt, sei überaus beliebt und geschätzt und eine großartige Kollegin. Kinder, Eltern, Großeltern, Diakonie, Elternbeirat und nicht zuletzt die Kirchengemeinde St. Johannes Baptista mit Pfarrer Wilfried Römischer sind für diese erfüllte Dienstzeit von Herzen dankbar. Präsente und Geschenke waren Zeichen des Dankes

an Elke Hör, die in aller Bescheidenheit bekannte, dass ihr jedes Kind besonders am Herzen liege. Sie dankte für viel Zuneigung und gutes Einvernehmen zueinander.

Text und Bild: Fred Lehner

Mitarbeiter-Dank-Gottesdienst

Jauchzet dem Herrn alle Welt, dienet dem Herrn mit Freuden“ (Psalm 100)

Wir sind Gottes Mitarbeiter, jeder mit seiner Kraft, jede mit ihren Möglichkeiten und Grenzen. – Danke an Helmut Bär, Diebersreuth für 30 Jahre Dienst als liturgischer Lektor im Gottesdienst. Danke an Sandra Reinl, Ellenbach für ihre demnächst 30jährige Mitarbeit im Kindergottesdienst.

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Floß

Dr.-Martin-Luther-Ring 2

92685 Floß

09603-8318

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