Unsere Kirche ist offen! Besuchen Sie die St.Johannes Baptista-Kirche!
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Aktuell

Adventsbasar des Frauenbundes mit weihnachtlichem Flair

Was in den letzten beiden Jahren wegen der Corona-Pandemie nicht möglich war, das hat der Evangelische Frauenbund jetzt wieder fortgesetzt: Den Adventsbasar in der Marktplatzanlage am ersten Adventssonntag. Schon Tage zuvor waren die Frauen mit der Anfertigung von Adventskränzen und Gestecken beschäftigt. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn der Absatz des reichlichen Angebots mit Gestecken, Kränzen, weihnachtlichem Gebäck, Likören und vieles mehr, konnte sich sehen lassen. Einen wertvollen Beitrag für das Adventstreffen leistete auch heuer wieder der Evangelische Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang. Er erfreute mit seinen Adventsliedern und Chorälen und trug so zur adventlichen Einstimmung in den mit viel Tannengrün geschmückten Marktplatz bei. Der Ausschank von hausgemachtem Punsch lohnte sich für ein längeres Verweilen im weihnachtlichen Flair. Vorsitzende Christa Riedel konnte sich auf ihr fleißiges Team verlassen und war dankbar für alle Hilfe. Der Erlös aus dem Basar wird für die Friedhofserneuerung zur Verfügung gestellt.

Bild und Text: Fred Lehner

Posaunenchor ehrt Mitglieder

Der Gottesdienst am ersten Adventssonntag in der evangelischen St. Johannes-Baptista-Kirche stand auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Dankes und der Ehrungen von Bläserinnen und Bläsern des Posaunenchores.

Obmann Richard Riedel erfüllte noch vor Abschluss des Gottesdienstes diese dankbare Aufgabe. Darüber freute sich auch Pfarrer Wilfried Römischer der den Posaunenchor als eine unverzichtbare und wertvolle Einrichtung in der Kirchengemeinde bezeichnete. Immerhin besteht der Chor seit 64 Jahren. Er stärkt nicht nur das kirchliche Leben in der Gemeinde, auch im Markt, bei den Vereinen und bei der Bevölkerung schätzt man diesen Kulturträger. Seit Jahren wird der Jugendförderung und damit dem Nachwuchs durch Obmann Richard Riedel und Leiter Wolfgang Lang ein hoher Stellenwert eingeräumt. Dies kam auch bei den Dankesworten von Obmann Riedel zum Ausdruck. Ehrenurkunden erhielten für 20 Jahre Annika Bock und Julia Bayer. 45 Jahre sind Elisabeth Pröls und Sieglinde Schätzler feste Stützen des Chores. Auch Leiter Wolfgang Lang, der bereits im Frühjahr eine Chorleiterurkunde für 30 Jahre in Empfang nehmen durfte, wurde für seine 45-jährige aktive Mitgliedschaft mit Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Bild und Text: Fred Lehner

45 Jahre Klub 70 - Eindrucksvolle Feierstunde

Was das Pfarrerehepaar Marianne und Walter Hirschmann vor 45 Jahren aus der Taufe hoben, den Seniorenkreis Klub 70, hat heute noch Bestand. Beim Jahres-Abschlusstreffen am Samstag im Gemeindehaus ging die Erinnerung zurück auf das Jahr 1977, wo am 3. Dezember der Seniorenkreis ins Leben gerufen wurde. Mehr als über 30 Jahre hatte Ilse Galland aus Plankenhammer die Leitung fest in ihren Händen. Seit nunmehr zehn Jahren (April 2012) ist es Renate Lindner, eine waschechte Flosserin, die es schaffte, die Seniorengemeinschaft als festen gesellschaftlichen Teil in der Kommune weiter zu stärken. Unterstützung erfuhr sie bisher durch Ehemann Gerd, Sieglinde Sommer und dem Ehepaar Brigitte und Werner Bock. Der überraschende Tod von Brigitte Bock hinterließ eine schmerzliche Lücke. Noch zu Beginn der festlichen Stunde wurde durch ehrende Nachrufe der in den letzten 12 Monaten verstorbenen sechs Männern, darunter Christoph Winkler und vier Frauen, darunter Teammitglied Brigitte Bock, gedacht und Kerzen angezündet.

Die adventliche und festliche Stimmung hatte mit Pfarrer Wilfried Römischer und dem Ehepaar Sabine und Norbert Meierhöfer eine besondere Note.

In ihren Gruß- und Dankesworten hatten Bürgermeister Robert Lindner und Bürgermeister a. D. Fred Lehner die Bedeutung des Seniorenkreises im kirchlichen und kommunalen Leben des Marktes herausgestellt. Renate Lindner sei für den Klub 70 ein Glücksfall und Pfarrer Wilfried Römischer ein stets fürsorglicher Begleiter.

Die Überraschung kam noch vor dem Kaffeetrinken. Drei kleine Engel kamen mit vollen Körbchen und überreichten jedem Seniorenmitglied ein Geschenk. Auch die Kita überraschte mit kleinen Engelchen als Präsent. Die Feierstunde hatte noch lange kein Ende, denn erst im nächsten Jahr wird man sich wieder treffen.

Bild und Tex: Fred Lehner

Ewigkeitssonntag in Flosser Kirche mit Friedhofgang

Das Wort im Buch der Offenbarung 21. 1-7, „Und der auf den Thron saß, sprach: Siehe ich mache alles neu „, stellte Pfarrer Wilfried Römischer im Gottesdienst in der St. Johannes-Baptista-Kirche am Ewigkeitssonntag im Mittelpunkt seiner Predigt. Nach dem Abendmahl zog ein langer Trauerzug, voran mit Posaunenchor, Kreuz und Pfarrer zum Friedhof zum Gräberbesuch durch die Angehörigen der Verstorbenen. Am Friedhofskreuz betete Pfarrer Römischer für die seit dem Ewigkeitssonntag 2021 bis heute verstorbenen sieben Frauen und 13 Männer. Die Trauerfeier endete mit dem Vaterunser, Segen und Choral des Posaunenchores.

Auch in Flossenbürg fand ein Gottesdienst in der St. Pankratiuskirche mit anschließendem Friedhofgang statt.

Bild) Am Ewigkeitssonntag gehört neben dem Gottesdienst der Friedhofgang zum Besuch der Gräber für die Verstorbenen im letzten Kirchenjahr.

Am großen Friedhofskreuz betete Pfarrer Wilfried Römischer für die Verstorbenen.

Bild und Text: Fred Lehner

Martingsumszug für die Kinder "Unterm Regenbogen"

Solche Ereignisse wie die Martinsfeiern und die anschließenden Umzüge mit den Laternen werden die Kinder nie vergessen.In der evangelischen Pfarrkirche versammelten sich die Kinder mit ihren bunten und hell leuchteten Laternen. Lieder, Fürbitten, Gebete und Segen erfüllten die Martinsfeier mit Pfarrer Wilfried Römischer. Freude hatten Kinder und Eltern mit dem Spiel „Der arme Mann„. Nach den Fürbitten und dem Segen erteilte Pfarrer Römischer seinen Segen. Der unter den Klängen des Posaunenchores lange Lichterzug um die Marktplatzanlage zum Kita-Vorplatz erfreute Kinder und Angehörige, die begleitend mit dabei waren. Nach dem Verteilen der Martinshörnchen, worüber sich die Kinder riesig freuten, versammelte sich eine große Schar um die Feuerstellen, wo es gegrillte Würstchen, Glühwein, Tee und Lebkuchen durch den Kinderelternbeirat gab. Ein Miteinander von großem Gesellschaftswert.

Bild und Text: Fred Lehner

Flosser Turmblasen am Reformationstag

Brauchtum und Tradition in Markt und Land aufrecht zu erhalten, das haben sich die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores unter Leitung von Wolfgang Lang und Obmann Richard Riedel seit ihrem Bestehen vor mehr als 65 Jahren auf ihre Fahne geschrieben.

Dass der Turm der früheren Simultankirche, heute: evangelische Pfarrkirche St. Johannes Baptista, seit dem 18. Jahrhundert eine besondere Rolle spielt, hatte schon der frühere Flosser Chronist, Oberlehrer Leonhard Bär, in seinem Büchlein „Der Markt Floß in Vergangenheit und Gegenwart“ herausgestellt.

Bis in die 1950er Jahre wurde das Turmblasen auf dem Kirchturm durch Sepp Lehner, Gustl Schopper, Sepp Gerstl und Fritz Sommer, alles Musiker der früheren Kapelle Erhard Fichtl, später mit Franz Heindl, Hans Meier, Fritz Löw, Hans Wirth, Fritz und Hans Sommer aufrecht erhalten. Dem Evangelischen Posaunenchor gereicht es zur besonderen Ehre, dass Jahr für Jahr in der Silvesternacht auf dem Kirchturm das neue Jahr angeblasen und damit die Tradition des Turmblasens fortgesetzt wird. Auch die jährlichen Auftritte und Darbietungen im Flosser Land haben an Bedeutung gewonnen. Dass sich die Bläsergemeinschaft mit Wolfgang Lang und Richard Riedel spontan bereitfand, den Reformationstag mit Chorälen auf dem Kirchturm zu bereichern, ist lobenswert und findet von der breiten Bevölkerung in Markt und Land höchste Anerkennung.

Bild und Text: Fred Lehner

Flosser ökumenische Kinderbibeltage ein Erfolg

 

Es ist seit vielen Jahren eine gute Einführung, dass jährlich einmal ökumenische Kinderbibeltage organisiert, vorbereitet und abgehalten werden. Leider war dies in den letzten zwei Jahren wegen der bestehenden Coronapandemie nicht mehr möglich. Jetzt aber haben sich am Wochenende die 44 kleinen Christen beider Religionsgemeinschaften wieder zu einem ökumenischen Kinderbibeltag im katholischen Pfarrsaal St. Josef getroffen. Er stand unter dem Thema: „Wie ein Baum“. Die Arbeit von Christina Schaller ( katholisch ) und Silke Scherm ( evangelisch ), sie wurden von zehn Helferinnen und Helfern kräftig unterstützt, trägt weiter Früchte. Begonnen hat der Tag mit dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Im Pfarrsaal ließen die Kinder einen großen Baum wachsen. Die Kinder durften in Gruppen Zaunbretter bemalen. Nach der Mittagspause spielten die Kinder im Freien. Der Gärtner Rudi Rittersporn (Thea Kraus) besuchte die Kinder und erzählte von seiner Arbeit und vom unfruchtbaren Feigenbaum der auf der Bühne eindrucksvoll dargestellt wurde. Ein Tag voller Freude der langte in Erinnerung bleiben wird. So lebt praktizierte Ökumene.

Bild und Text: Fred Lehner

Bürgermeister a. D. Fred Lehner geehrt

Eine besondere Ehre und Auszeichnung wurde

Bürgermeister a. D. Fred Lehner

durch den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit aufgrund seiner nunmehr 34-jährigen Mitgliedschaft in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Weiden im Rahmen der Gemeinschaftsfeier am 12. Oktober 2022 in der Flosser Synagoge zuteil.

Die Feierstunde wurde u. a. durch die beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer mitgestaltet.

In der Ehrenurkunde kommt zum Ausdruck, dass Fred Lehner seit 1988 Gründungsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Weiden ist und sich in seinem Amt als Bürgermeister des Marktes Floß sehr für das jüdische Leben in Floß eingesetzt hat.

Unterzeichnet ist die Ehrenurkunde von:

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Jüdischer Präsident

Dr. Margaretha Hackermeier, Katholische Präsidentin und

Pfr. Friedhelm Pieper, Evangelischer Präsident

"Helfer vor Ort" beim Klub 70

Noah Lugert hatte beim Klub 70 Informationen über die Arbeit der "Helfer vor Ort" (HvO) gegeben. Sie sind in der Regel nach einer Alarmierung innerhalb weniger Minuten vor Ort und leisten Erste Hilfe aller Art bis hin zu Reanimation bis zum Eintreffen von Rettungsdienst oder Notarzt.

Die Arbeit wird ausschließlich von Ehrenamtlichen geleistet. Pro Jahr werden sie zu mehr als 200 Einsätzen angefordert. 

Wichtig war Ihm, dass man die seit Jahren einheitliche Notrufnummer 112 anwählt, die rund um die Uhr erreichbar ist. Für die Helfer ist außerdem sehr hilfreich, wenn die Aufkleber für die Notfalldosen gut sichtbar angebracht und die Unterlagen wie Medikamentenplan immer aktualisiert in den Notfalldosen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach Beantwortung vielfältiger Anfragen dankte Renate Lindner für die hilfreichen Informationen und übergab eine Spende von 200,00 € an die HvO. (Werner Bock)

Klub 70 spendet Wärmedecken für die Kirche 

Violett in der Farbe unserer evang. Kirche liegen sie in den Bänken. Keine/r soll frieren.

Wenn die Heizung für manche/n nicht genug wärmt – bedienen Sie sich! (rö.) 

Trauer um Flosser Siegfried Beierl

Das Flosser Amt ist um einen engagierten Bürger und Musiker beim evangelischen Posaunenchor ärmer geworden. Den 84-jährigen früheren Bahnbediensteten Siegfried Beierl, Weidener Straße, hat Gott der Herr am 25. Oktober zu sich heimgeholt.

Viele Jahre hatte Siegfried Beierl die Turmfalken am evangelischen Kirchturm überwacht und bis sie flügge wurden im Bild festgehalten. Darin sah er sein Hobby im wohlverdienten Ruhestand. Das Fotografieren gehörte ebenfalls dazu. 

Der evangelische Posaunenchor hat Siegfried Beierl viel zu danken. Dies brachte auch Obmann Richard Riedel in einem ehrenden Nachruf mit Kranzniederlegung zum Ausdruck. Beierl gehörte mit Heinz Brunner, Heinz Herling, Hermann Schönberger, Klaus Wende und Fritz Sommer zu den Initiatoren und Gründern des Chores im Jahre 1958. Noch beim 60-jährigen Gründungsjubiläum des Chores und bis vor zwei Jahren war Beierl aktiv mit dabei. Er übte das Amt des Obmannes bis 1998 aus und war zugleich Ausbilder der Jungbläser. 

Im Trauergottesdienst zündete Pfarrer Wilfried Römischer an der Osterkerze das Licht des Friedens an und schilderte die Lebensstationen des tiefgläubigen, bibelfesten Christen. Die letzte Ehre erwiesen ihrem Freund und Gründungsmitglied die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores unter Leitung von Wolfgang Lang..

Bild: Siegfried Beierl (2008) mit dem Helikon, das er so gerne spielte

Text Fred Lehner

Ehe ein Geschenk Gottes - Jubiläumsfeier 

„Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen vor der Gemeinde „. Diesen Psalm 109,30 stellte Pfarrer Wilfried Römischer am Freitag in den Mittelpunkt des Gottesdienstes mit Heiligem Abendmahl für die Hochzeitsjubilare die vor 15, 20, 35, 55 und 60 Jahren ihr Jawort gaben.

Der Fest- und Dankgottesdienst wurde mit dem Lied „Lobe den Herren eingeleitet.

In seiner Predigt hielt Pfarrer Römischer fest, dass Dankbarkeit ein Geheimnis ist. Aus ihr wächst etwas Heilvolles. Sie verändert unser Miteinander zum Guten. Die Ehe sei ein Geschenk Gottes. Sie komme aus Gottes Hand. Ihm gehört das Leben von Mann und Frau. Das bleibt, auch und gerade, wenn man sich gegenseitig anvertraut. Dankend kann lebensrettend sein. Die Liebe erträgt alles, in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, sie hält allem Stand. Die Liebe hört niemals auf, rief der Prediger den Jubilaren, denen er Gottes Kraft in den Höhen und Tiefen, in der bunten Vielfalt und im Grau des Alltags wünschte, zu. Nach einem Lied nahmen Jubilare zum Abschluss der Dankesfeier am Heiligem Abendmahl teil. Pfarrer Römischer überreichte an die Ehepaare Erinnerungsurkunden und gab dazu seinen Segen.

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie war es wieder möglich, sich im Gemeindehaus zu treffen. Dieses Miteinander war von herzlicher Freundschaft geprägt.

 

60 Jahre verheiratet sind: Helmut und Elisabeth Riedel und Hermann und Elfriede Bergler. 55 Jahre: Johann und Elsa Bergler, Willi und Elsbeth Meierhöfer und Fritz und Helke Sommer. 35 Jahre: Jochen und Gerlinde Rieder, Walter und Elisabeth Pröls, Werner und Anna Gollwitzer, Jürgen und Christine Riebl und Helmut und Marianne Baumgart. 20 Jahre: Gert und Regina Münchmeier und Erwin und Rita Vollath.

Bild und Text: Fred Lehner

Kartoffelfest der Flosser Kita voller Erfolg

Was den Kleinen und Kleinsten der Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ in den vergangenen zwei Jahren durch die Corona-Pandemie vorenthalten werden musste, startete am vergangenen Samstag auf der abgemähten Wiese und dem Maisfeld von Peter Jakob zwischen Kalmreuth und Ellenbach: Das traditionelle Kartoffelfest.

Wieder waren es die eifrigen und tüchtigen Mitglieder des Elternbeirates, die in engster Zusammenarbeit mit der Leitung und dem Team des Kindergartens ein Fest auf die Beine stellten das alle Erwartungen übertraf. Auch das Wetter spielte mit. Es gab strahlend blauen Himmel

Frisch und fröhlich hatten die Kinder das Kartoffellied vorgetragen. Leiterin Kristina Schaller war überwältigt, so viele Eltern, Geschwister und Großeltern der Kinder willkommen heißen zu können. Vom Elternbeirat gab Doris Rübl einen Jahresrückblick und hielt fest, dass es einen starken Zusammenhalt und ein gutes Vertrauensverhältnis mit der Kita gebe.  „Wir ergänzen uns prächtig", war zu hören.

Vielfältig die gebotenen Spielmöglichkeiten für die Kinder. Natürlich waren die kleinen Feuerstellen für Steckerlbrot und Wiener Würstchen die großen Anziehungspunkte. Aufgestapelte Strohballen mit Rutsche hatten es den Kindern angetan. Sie konnten sich nach Herzenslust so richtig austoben. Limos waren heiß begehrt. Eltern, Omas, Opas wurden mit Kaffee, Tee, Bier und Kartoffel-Muffins bestens versorgt. Selbst der Wind sorgte dafür, dass eine Reihe von Drachen am weiß-blauen Himmel zu sehen waren.  Nach dem Wahlergebnis der Mitglieder des Elternbeirates wurden die Mitglieder vorgestellt. Es sind dies: Doris Rübl, Kathrin Plouschka, Katharina Beierl, Christina Pröls, Alexandra Sommer, Angela Schedl, Thomas Münchmeier, Matthias Riedel, Johannes Reindl und Christian Sparrer.

Bild und Text: Fred Lehner

Früherer Flosser Pfarrer Walter Hirschmann verstorben

Die Nachricht vom Tod des früheren Flosser evangelischen Pfarrers und späteren Dekan Walter Hirschmann verbreitete sich in diesen Tagen im Flosser Amt wie ein Lauffeuer. Nicht nur in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista, wo Hirschmann von 1974 bis 1988 segensreich wirkte, auch in der Bevölkerung ist Trauer und Bestürzung über den Tod des 92-Jährigen eingekehrt.

Vor seiner Amtseinführung in Floß war Hirschmann von 1966 bis 1974 Generalsekretär des Martin-Luther-Bundes. Nach Pfarrer Wilhelm Lechner trat Walter Hirschmann am 1. September 1974 dessen Nachfolge an. Nach 14 Jahren verabschiedete sich Hirschmann von seinen Flosser Gemeinde mit den Worten: „Jedes Land ist Gottes Land, ist Gottes Heimat. Ich durfte als Hilfsarbeiter Gottes mit säen und ernten. Gott segne dieses Flosser Amt, die Kirchen und Menschen. Gott segne alle, die den Frieden lieben“.

Dass Hirschmann nach seinem 14-jährigen Wirken in Floß ein guter Hirte war, das bestätigte der damalige Dekan Rudolf Zeller in seinem Abschiedswort im Namen der Flosser Gemeinde und aller Gemeindemitglieder sowie für das Weidener Dekanat. Die Ökumene in Floß hat wieder Nahrung gefunden, hatte der damalige katholische Pfarrer Josef Most dankbar herausgestellt. Dem Menschen, Mitbürger, Seelsorger und Pfarrer, der stets den rechten und geraden Weg aufzeigte, wünschte Bürgermeister Fred Lehner ein „Lebewohl“. Mit Pfarrer Hirschmann verabschiedete sich auch Vikar Klaus Stolz. Es mag Gottes Fügung gewesen sein, dass Stolz die Nachfolge von Walter Hirschmann in Floß antrat und über 18 Jahre segensreich in der evangelischen Kirchengemeinde wirkte. Walter Hirschmann trat am 1. Mai 1988 das Amt des Dekans in Markt Einersheim/Oberfranken an. Noch viele Jahre nach seinem Weggang von Floß waren Hirschmann die Haus- und Hofnamen der Flosser, vor allem der im Flosser Land bekannt und ein Begriff. Er kannte die verwandtschaftlichen Beziehungen und erzählte bei seinen Flosser Besuchen immer wieder gerne davon.

Hirschmann hat sich nicht nur in der evangelischen Kirchengemeinde verdient gemacht, der Neubau des Gemeindehauses gehörte zu den vielen baulichen Maßnahmen im kirchlichen Bereich, auch im Heimatbuch „1000 Jahre Floß“ hat sich der Theologe mit der geschichtlichen Darstellung „Die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Floß“ einen unvergesslichen Namen gemacht.

Die Verbundenheit und das persönlich innige Verhältnis, das die Eheleute Walter und Marianne Hirschmann mit der Gemeinde und der Bevölkerung aufbauten, fanden auch bei seiner Verabschiedung aus Floß Lob, Dank und Anerkennung. In ihre Flosser Zeit fiel auch die Gründung des immer noch aktiven Klub 70 im Jahr 1977. Eine der letzten Besuche der Eheleute Walter und Marianne Hirschmann in Floß war im Oktober 2018 aus Anlass des 40-jährigen Gründungsjubiläums des Frauenbundes. Eine kirchliche Organisation, die Marianne Hirschmann mitgründete, aufbaute und in der sie als Vorsitzende bis zu ihrem Weggang 1988 wirkte. Es ergeht herzliche Einladung zum Trauergottesdienst am Montag, 10.10., 13 Uhr in der Ordenskirche (Bayreuth) mit anschließender Beisetzung und Leichentrunk. Es fährt ein Bus von Floß: Abfahrt 11.00 Uhr (Mehrzweckhalle), 11.10 Uhr (Luitpoldplatz). Rückkehr gegen 17 Uhr. Bitte um telefonische Anmeldung am Samstag auf AB unter 09603 / 8318.

 

Bild) Dekan i.R. Walter Hirschmann bei seinem letzten Besuch in Floß im Oktober 2018.

Bild und Text: Fred Lehner

Frauenbund hörte interessanten Vortrag über Demenz

Das breit gefächerte Jahresprogramm des Evangelischen Frauenbundes erstreckt sich neben monatlichen Zusammenkünften, Ausflügen und Besichtigungen vorrangig auch auf Fachvorträge aller Art.

Mit Krankenschwester Isolde Guba aus Weiden, gerontopsychiatrische Fachkraft und Wohnberaterin für ältere und pflegebedürftige Menschen als Referentin hatte der Frauenbund einen guten Griff getan. Stellvertretend für die erkrankte Vorsitzende Christa Riedel und der beruflich verhinderten 2. Vorsitzenden Kerstin Sommermann übernahm Lektorin Waltraud Riedel aus Flossenbürg die Begrüßung der vielen Besucher und Zuhörer aus Floß und Flossenbürg, sowie eine Vertretung des Katholisches Frauenbundes, besonders den nicht unbekannten Gast aus Weiden, Ehefrau von Dekan Thomas Guba. Dass es sich bei dem Vortrag über Demenz um ein nicht leichtes Thema handelt, verdeutlichte der lebendig und immer wieder mit praktischen Erlebnissen und Beispielen untermauerte rhetorisch ausgezeichnete Vortrag. Die Besucher spürten, dass die Referentin ihr berufliches Aufgabengebiet beherrscht. Erschreckend die Zahl der derzeit in Deutschland lebenden 1.7 Millionen Demenzkranke. Jährlich treten mehr als 300 000 Neuerkrankungen auf. In Bayern sind es 240 000 Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Vergesslichkeit oder bereits Demenz? Wichtig ist eine frühzeitige Diagnosestellung beim Hausarzt. Es besteht der Verdacht auf eine Demenz, wenn neben einer Gedächtnisstörung auch Beeinträchtigung des Denk- und Urteilsvermögens vorliegen, die zu einer nachlassenden Fähigkeit der Alltagsbewältigung geführt haben. Ein gesunder Lebensstil senkt das Demenzrisiko. Die Referentin zeigte sehr deutlich mögliche Therapieansätze auf. Primäre Demenzen sind bisher nicht heilbar, aber möglich sind das Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, die Symptomatik zu lindern. Aufschluss gab es auch über die Frage, was gilt anzugehen, wenn Diagnose festgestellt wird. Der Beifall der Zuhörer war zugleich ein Dankeschön für einen wertvollen, aktuellen und aufschlussreichen Informationsabend.

Bild) Isolde Guba hatte sehr interessierte Zuhörer bei ihrem Vortrag über Demenz.

Bild und Text: Fred Lehner

Kirwa beim Flosser Klub 70

Dass die Flosser Kirchweih schon seit mehr als 600 Jahren jeweils am vierten Sonntag im August stattfindet, ist keine Neuigkeit. Das weiß man Land auf, Land ab. Seniorenkreise, wie die AWO, feiern bereits seit längerer Zeit Vorkirchweih. Aber auch die Nachkirchweih hat ihre Tradition. Hier reiht sich der Seniorenkreis Klub 70 gerne ein. So auch am letzten Samstag im sehr gut besuchten Gemeindehaus. Der Monatsspruch lautete: „Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit".

Leiterin Renate Lindner hatte wieder einmal mit ihrem tüchtigen Team und Ehemann Gerd alles bestens organisiert und vorbereitet. Damit konnte die Kirwa für die Senioren starten. Wo sonst hat man dazu noch eine Möglichkeit, fragten sich die Senioren. Die Leiterin hatte ein prächtiges Unterhaltungsprogramm zusammengestellt, spielte mit Ehemann Gerd Sketche, erzählte Geschichten, las Gedichte vor und präsentierte erstmals „Die fünf Zwidern". Einen herzlichen Beifall erhielten die beiden in Floß wohnenden Ukrainerinnen mit ihrem Vortrag eines christlichen Liedes.  Der Gruß von Renate Lindner lautete: „ Aaf d’Kirwa gfrei mit, dou danz i mit da Bayari, die hout a zrissns Hemerl a, dou häng mi hintn dra „ erfreute die fröhliche Gesellschaft. Was natürlich nicht fehlen durfte waren Kirwakücheln- und Kuchen zum Kaffee. Darauf warteten die Senioren ganz besonders. Der Auftritt mit der „ Fünf Zwidern „ mit Renate und Gerd Lindner, Brigitte und Werner Bock und Sieglinde Sommer, war das absolute Highlight des Nachmittags, zumal der „ Flosser Marsch „ wieder einmal zu hören war. Ein Ratsch am Gesellschaftstisch durfte natürlich nicht fehlen. Pfarrer Wilfried Römischer war gerne mit Frau Erika dabei und erfreute einmal mehr mit Lied, Gesang und Gitarre. Geburtstagskinder im September wurden mit „Viel Glück und viel Segen“ gratuliert. Kurzweilig, gemütlich, schön und unterhaltsam, lautete das übereinstimmende Credo der Senioren. Das nächste Monatstreffen ist am Samstag, 15. Oktober, um 14 Uhr im Gemeindehaus, bei dem sich die „Helfer vor Ort“ mit ihrer Aufgabe vorstellen.

Bild und Text: Fred Lehner

Schulentlassfeier

Unter dem Thema: „Das Buch des Lebens“ wurden in der festlich geschmückten Aula der Grund- und Mittelschule am vergangenen Freitag 5 Mädchen und 8 Knaben aus der Mittelschule entlassen.

Schulleiter, Rektor Herbert Kraus, gab den Entlassenen das Wort von Edward Benjamin Britten: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück“ mit auf dem weiteren Lebensweg. Vor der Aushändigung der Entlassungszeugnisse gab es eine eindrucksvolle und nachhaltige ökumenische Andacht mit den beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer, sowie Religionslehrerin Christa Bülling, die von Konrektor a.D. Hans Fröhlich und Pfarrer Römischer musikalisch gestaltet wurde. Eingangslied „Meine Zeit steht in deinen Händen“, Begrüßung, Eingangsgebet und Erinnerungen an schöne Erlebnisse während der Schulzeit ergänzten sich mit der Lesung und dem aufgeschlagenen Buch des Lebens durch Christa Bülling.

Dass das Lernen weit geht, dazu viel Kraft und Durchhaltevermögen abverlangt wird, dass man sich ein Ziel setzen müsse, darauf hatte Rektor Herbert Kraus in seiner Ansprache mit Dankeswort an alle Beteiligten hingewiesen. Den Eltern dankte der Schulleiter für ihre aufgeschlossene Begleitung der Kinder während der gesamten Schulzeit, ebenso den Mitgliedern des Elternbeirates für stets gutes Einvernehmen.

Alles Gute für die nächsten Schritte im Leben, bei denen auch ein Bestseller geschrieben werden kann, wünschte Bürgermeister Robert Lindner den Entlassungsschülerinnen- und Schülern. Klassensprecher Zoey Schwarz und Lorenz Gollwitzer richteten an Lehrerin Sonja Ullamann ein kräftiges Dankeschön für ihre ausgezeichnete pädagogische Arbeit, die gut getan habe. Mit Christa Bülling verteilte Ullamann an die Entlassenen als Erinnerungsgeschenk ein Büchlein, während Pfarrer Max Früchtl auch für Pfarrer Römischer Anhänger, symbolisch für Glaube Hoffnung und Liebe übergab. Dustin Meier wurde als Klassenbester ausgezeichnet, während die Entlassungsschüler aus der Hand von Rektor Kraus in Anwesenheit von Lehrerin Sonja Ullamann und Bürgermeister Robert Lindner die Zeugnisse überreichte. Rektor a. D. Peter Steigner überraschte die Schülerinnen und Schüler mit einem Erinnerungsfoto des letzten Ausfluges. Die gemeinsam gesungene Bayernhymne rundete die eindrucksvoll gestaltete Feierstunde ab.

Bild und Tex: Fred Lehner

Ökumenisches Sommerfest

Das ökumenische Miteinander pflegen die beiden Frauenbünde der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden durch Abhaltung von jährlichen Sommerfesten seit vielen Jahren. Nach einer Zwangspause von zwei 2 Jahren trafen sich die Mitglieder der beiden Frauengemeinschaften im Pfarrer-Jakob-Raß-Zentrum, im Schatten der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Herzliche Willkommensgrüße gab es durch die beiden Vorsitzenden Christina Schaller und Christa Riedel. Die Teilnahme durch vier ukrainische Frauen, sie brachten zu dem köstlich zubereiteten Buffett süße Speisen mit, freute besonders. Sie wurden gerne in die Frauengemeinschaften aufgenommen, was Pfarrer Max Früchtl

besonders freute. Das Miteinander hat eine Stärkung erfahren. Ein kurzweiliger, geselliger und unterhaltsamer Abend der seine Fortsetzung im nächsten Jahr im evangelischen-lutherischen Pfarrzentrum findet. Dazu wurden die Frauen jetzt schon herzlich eingeladen.

Text und Bild: Fred Lehner.

Fragmente am ältesten Mauerwerk in Floß

Die markierten und eingemessenen Stellen der früheren Fragmente von Grabmälern im ältesten Mauerwerk des Marktes, der Befestigungsmauer zwischen dem Gasthaus „Goldener Löwe“ und dem evangelischen Pfarrhaus, wurden auf ihren alten Platz versetzt.

Damit wurde einer Anordnung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege in München Rechnung getragen. Die Granitmauer, meist aus Feldsteinen, Steinblöcken und heimischen Granit im 16. Jahrhundert errichtet, ist Teil des denkmalgeschützten Bereiches „Friedhofring“. Die Fragmente stammen vom „alten Friedhof“ der sich rund um die ehemalige Simultankirche bis zum Jahre 1818 befand. Pfarrer Wilfried Römischer und die evangelischen Kirchenverwaltung atmen auf, dass das vor Wochen begonnene Bauwerk mit einem Kostenaufwand von mehr als 200 000 Euro, nunmehr ihrem Ende zugeht. Jetzt fehlt noch das in Auftrag gegebene Metallgeländer an der Befestigungsmauer sowie die Sanierung des Bodenbereiches um den Kirchturm

Bild) Ihren angestammten Platz haben die vier Fragmente früherer Grabdenkmäler des alten Simultanfriedhofes. Nach Anbringung des Metallgeländers und Sanierung des Bodenbereiches kann der Zugang rund um die evangelische Pfarrkirche St. Johannes Baptista wieder freigegeben werden.

Bild und Text: Fred Lehner

Flosser Kinder “ Unterm Regenbogen “ begeistern 

Ein besonderer Höhepunkt und das Highlight des Nachmittags beim Kinderfest der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista war das Auftreten der Kleinen und Kleinsten der Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“. Nicht mehr wie früher im grünen Gartenbereich, die Spiele, Tänze und Vorträge wurden in der Pfarrkirche aufgeführt. Leiterin Kristina Schaller hatte mit ihrem Team und Pfarrer Wilfried Römischer alle Vorbereitungen für ein gutes Gelingen der Andacht getroffen.

Helle, strahlende und freudige Kinderaugen beherrschten den Altarraum als Schauplatz und Bühne für die Aufführungen. Kantor Andreas Kunz (Keyboard) begleitete die Kinder bei ihrem Einmarsch in das Gotteshaus. Pfarrer Römischer rief das Motto aus: „ Lasst uns singen, spielen und loben den Herrn „, denn nur gemeinsam sind wir stark. Die Kinder stimmten freudig in das Eingangslied „ Gott hat Kinder, groß und klein „ ein. Die Gemeinsamkeit und das Miteinander demonstrierte Pfarrer Römischer mit einer Pflanze im Blumentopf. Die Antworten der Kinder auf die gestellten Fragen wurden bildlich dargestellt und schmückten den Altarraum. Nach den Fürbitten der Mütter, dem Vaterunser, dem Dank von Leiterin Kristina Schaller und dem Segen des Pfarrers stimmten die Kinder zum Abschluss einer singenden, spielenden und betenden Andacht in das Schlusslied „Schön wars, dass ihr da ward „ ein. Die grünen Namensblätter durften die Kinder nach dem Gottesdienst an einen Baum hängen. Auf der Spielwiese konnten sich die Kinder so richtig austoben, während sich die Eltern, Gäste und Besucher am Gemeindefest erfreuten.

Bild und Text: Fred Lehner

Gemeindefest ein voller Erfolg

Zu einem „Fest der Freude“, ganz nach dem Motto: „Lasst uns singen, spielen und loben den Herrn“, wurde am Sonntag das Gemeinde- und Kinderfest der evangelischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptista. Nach zwei Jahren Zwangspause durch die Corona-Pandemie war es endlich wieder soweit.

Für Veranstalter, Gäste und Besucher haben sich die Vorbereitungen gelohnt. Strahlend weiß-blauer, wolkenloser Himmel begleiteten den Festtag. Andacht, Gebet und Lied mit Pfarrer Wilfried Römischer leiteten die Festlichkeiten in der Pfarrkirche am Vormittag ein. Ökumenisches Miteinander unterstrichen Pfarrer Max Früchtl und Elisabeth Lehner vom Pfarrgemeinderat sowie Gläubige der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer durch Ihre Teilnahme am Fest.

Im Zentrum standen Gemeindehaus und der Umgriff freier, mit Sonnenschirmen geschützte Flächen wo sich die ersten Besucher zum Frühschoppen ein Stelldichein gaben. Die Sitzgarnituren füllten sich bereits beim Mittagessen. Wieder waren es die fleißigen Mitglieder des Frauenbundes, die im Cafe Seeblick (Gemeindesaal) ein Kuchenbüfett erster Klasse präsentierten. Jeder Geschmack kam auf seine Rechnung. Statt eines Kaufpreises konnten die Abholer spenden. Gelegenheit zum Einkauf gab es bei der Fülle von Produkten durch den Eine-Welt-Laden. Die Jugendgruppe hatte bei dem schönen Wetter alle Hände mit dem Eisverkauf zu tun. Vor allem die Kinder rissen sich förmlich um diese Abkühlung. Leckeres vom Grill, hervorragend und sehr geschmackvoll zubereitet, zog die Besucher während der gesamten Veranstaltungszeit an. Pfarrer Römischer und Frau Erika zeigten sich wie immer als exzellente Gastgeber. Ihre Gespräche trugen zur angenehmen Unterhaltung und gutem Miteinander bei.

Bild und Text: Fred Lehner 

Jahreshauptversammlung des Diakonievereins

Seit geraumer Zeit wartet der Diakonieverein auf die Genehmigung des geplanten und notwendigen Erweiterungsbaues des Kindergartens „Unterm Regenbogen„. Sehr ungehalten zeigte sich Vorsitzender Manfred Venzl in der letzten Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus über diese bürokratische Verhaltensweise. Immer noch stehen behördliche Stellungnahmen aus, die das ganze Vorhaben ins Stocken geraten lassen. Ärgerlich auch deshalb, weil aufgrund der marktwirtschaftlichen Entwicklungen mit Kostensteigerungen für Material und Handwerksleistungen gerechnet werden muss. Damit verbunden ist die Sicherung der Finanzierung des Vorhabens das noch einmal grundsätzlich thematisiert werden muss. Und das alles, obwohl nach Aussage von Kindergartenleiterin Kristina Schaller die volle Belegung des Hauses und die langen Wartelisten die Notwendigkeit weiterer Betreuungsplätze nachhaltig unterstreichen. Stark gebeutelt wurde das Personal im vergangenen Corona-Winter. Es gab zahlreiche Personalausfälle. Eine daraus notwendige Notbetreuung in der Kinderkrippe verlangten von dem Team alles ab. Nur durch die Bereitschaft von Stundenerhöhungen der Mitarbeiter konnte der Personalschlüssel gehalten und für die Familien Schlimmeres verhindert werden. Die Vereinsmitglieder und die Eltern der Kinder zeigten sich sehr stark beeindruckt vom Engagement der Angestellten mit Kristina Schaller. Glücklich ist man zudem darüber, dass auch künftig eine Teilzeit-Haushaltsstelle die pädagogischen Kräfte entlasten wird. Der bereits vor zwei Jahren beantragte Leitungsbonus, durch welchen bereits viele Anschaffungen bezuschusst wurden, wird voraussichtlich auch hier eine entscheidende Stütze sein.

Kinderkrippenleiterin Heidi Hippmann stellt ebenfalls die Besonderheit des Einrichtungsträgers heraus. Kurze, unkomplizierte Entscheidungswege sowie flexibler Handlungsspielraum ermöglichen zielgerichtete und zügige Umsetzungen von Maßnahmen um den Kindergarten und letztlich für die Kinder.

Ein prima Verhältnis besteht mit der zuständigen Geschäftsführerin im Dekanat Weiden. Zuverlässig und kompetent die Zusammenarbeit. Die Grundausrichtung sowie die Haushaltsführung bleiben in ehrenamtlichen Händen des Diakonievereins.

Berichtet hatte Vorsitzender Manfred Venzl, dass zu Beginn dieses Kalenderjahres der Verein nicht mehr Besitzer des Wohnhauses in der Freiherr-von-Lichtenstern-Straße ist. In diesem Haus waren früher ( bis 1955 ) ein Schulsaal und die Verwaltung der ehemaligen sechs Flosser Landgemeinden ( bis 1972 ) untergebracht. Nunmehr ist das Haus vermietet. Den Mietern wurde ein Mietrecht zugestanden. Das geplante Vorhaben in den Räumlichkeiten des Erdgeschosses ist überzeugend und kann sich zu einer Bereicherung für die Flosser Bevölkerung entwickeln.

Die finanziellen Verhältnisse des Diakonievereins erläuterte Kassier Jürgen Bär sehr eingehend. Kapitalbewegungen von bis zu einer halben Million Euro belegen die umfangreiche und verantwortungsvolle Arbeit, was auch die beiden Revisoren Hermann Lederer und Wolfgang Lang bestätigten. Derzeit gehören den Verein 135 Mitglieder an, nachdem es Sterbefälle und keine weiteren Neuaufnahmen gab.

Das ehrenamtliche Engagement und die große Verantwortung lobte 2. Vorsitzender, Pfarrer Wilfried Römischer in seiner Stellungnahme zu den Berichten. Er wünschte sich, dass diese beispielhafte Einsatzbereitschaft und Ausdauer zum Wohle der Kleinsten und deren Familien in der fortbestehen möge.

Bild und Text: Fred Lehner

Gottesdienst auf dem Land in Gailertsreuth

Zu einem mächtigen Bekenntnis christlichen Glaubens wurde nach einer Zwangspause von zwei Jahren durch die Corona-Pandemie der „Gottesdienst auf dem Land“. Er fand im Ortsteil Gailertsreuth statt. Damit hat Herr Pfarrer Wilfried Römischer eine von seinem Vorgänger,

Pfarrer Klaus Stolz, eingeführte Tradition fortgesetzt. Mehr als 150 Gläubige hatten sich in der Dorfmitte an der Linde beim Girgbartlhof zur Mitfeier eingefunden. Der Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang übernahm die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Pfarrer Wilfried Römischer und sein Amtsbruder Klaus Weber aus Plößberg drückten bei den Begrüßungsworten ihre Freude über den guten Zuspruch der Gläubigen aus. Es sei ein starkes Zeichen des Miteinanders. Rechtzeitig nahmen die neuen Präparanden den Weg vom Gemeindehaus nach Gailertsreuth auf sich. Freudig stellten sie sich mit Namen und ihren Hobbys den Gläubigen vor und gliederten sich anschließend in die große Gemeinschaft ein. Gebete, Lieder, Ansprache und Segen vertieften das Glaubenszeugnis aller Teilnehmer.

Gastfreundlichkeit zeichneten die Bewohner von Gailertsreuth bei der Bewirtung der Gäste und Besucher aus.

Text und Bilder: Fred Lehner

Jubelkonfirmation

Die Tradition hat sich in unserer Kirchengemeinde St. Johannes Baptista am Pfingstmontag fortgesetzt. Sie stand ganz im Zeichen der Jubelkonfirmation.

Es gab ein freudiges Wiedersehen unter den Teilnehmern, die vor 75, 65, 60, 50 und 25 Jahren erstmals in ihrer Heimatkirche eine Bestätigung und Bekräftigung ihres christlichen Glaubens abgegeben haben. Pfarrer Wilfried Römischer stellte den Tag unter das Gotteswort: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“. Weil er uns in der Hand hält, weil er uns in seine Zukunft führt, hinein ins Licht, darum muss uns nicht Furcht bestimmen. Er hat uns beschenkt und begabt. Pfingsten: Er hat seinen Geist ausgeteilt. Davon dürfen wir leben: Kraft, Liebe und Besonnenheit.

 

Erinnerungsurkunden der Kirchengemeinde, die Pfarrer Römischer an die Jubilare überreichte, waren Zeichen des Dankes für die Treue zum christlichen Glauben. Das Lied: „ Nun danket alle Gott „ das musikalische Nachspiel und der Friedhofgang zum Gedenken an die Verstorbenen war der feierliche Abschluss des Festgottesdienstes.

Text und Bilder: Fred Lehner 

Diamantene: Ilse Scharrer, Irene Hofmann, Erna Dietz und Karl-Heinz Lindner.

Eiserne: Waltraud Kellerer, Gerlinde Rieder und Erika Steidl.

Goldene: Berthold Löw, Renate Kick, Manfred Jakob, Helga Meierhöfer, Günther Weigl, Eddy Häupler, Günter Bär, Gert Fritsch, Inge Schaller, Inge Radke und Hannelore Hopf. 

Silberne: Daniel Gonsior, Iris Meier, Evelyn Schönberger, Stefanie Bösl, Martin Lang, Marlene Daum, Doris Hartmann, Sandra Finholdt, Dorothea Mann und Philipp Meyer

Frauenbund glänzt durch Aktivität

Der Frauenbund glänzt mit Vorsitzenden Christa Riedel und einem großartigen Team von Mitarbeiterinnen. Das spiegelt sich in der Vielzahl von Veranstaltungen und Zusammenkünfte im abgelaufenen Vereinsjahr 2021 wider.

Ein Beweis dafür ist der überaus gewissenhaft und bis ins Detail vorgetragene Jahresbericht von Schriftführerin Helga Wittmann-Behr, den sie mit vielen Anmerkungen Revue passieren ließ. Das Bildmaterial bereicherte den Jahresüberblick. Mit Pfarrer Wilfried Römischer und Pfarrer Max Früchtl wurde der Weltgebetstag der Frauen gefeiert. In der Flosser „Simultankirche des Jahres 2021“ fand der Dekanatsfrauentag statt und eine kleine Schar beteiligte sich an der Kräuterwanderung mit Andreas Träger aus Störnstein. Jahreshauptversammlung mit Neuaufnahmen und Ehrungen wurden ebenso wie 30 Jahre Wichteltreff gefeiert. Statt des ökumenischen Sommerfestes gab es einen ökumenischen Abendgottesdienst ebenso wie den „Gemeindetreff Flosser Amt“. Besichtigungen, Frühstückstreffen und ein Einkehrnachmittag mit Pfarrer Römischer reihten sich in das Jahresprogramm mit Adventskranzbinden und einem Adventsbasar in der Kirche ein: Die Adventsandacht rundete das Jahr ab. Helga Wittmann-Behr bekräftigte, dass sich der Frauenbund auch in schwierigen Zeiten nicht unterkriegen lässt und zitierte Dietrich Bonhoeffer: „Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott „.

Mit seinen 151 Mitgliedern (von 29 bis 93 Jahren) hat der Frauenbund einen neuen Rekord erreicht. 5 Mitglieder sind verstorben, ein Mitglied ist aus Altersgründen ausgetreten, 26 Frauen feierten einen runden und halbrunden Geburtstag, denen gratuliert wurde. 9 Paar Söckchen wurden für getaufte Kinder überreicht. Freude hatte Christa Riedel, Irmgard Meierhöfer für 10-jährige, Anette Riebel für 20-jährige, Heidrun Lindner für 25-jährige, Christa Alberti, Karin Lindner, Klara Menke, Elisabeth Pröls und Inge Westermann für 35-jährige Mitgliedschaft auszeichnen zu können. Kerstin Sommermann und Manuela Preisinger nehmen sich Zeit für eine kostengünstige Medienschulung. Die Online-Veranstaltungen laufen noch bis Juli. Schade, dass Moni Smith die Gymnastikgruppe nicht mehr leiten kann. Nachfolge wird gesucht. In ihren Dankesworten hatte Christa Riedel alle eingeschlossen, die mit Hand angelegt und mitgeholfen haben.

Kassiererin Anita Woppert listete alle Einnahmen und Ausgaben auf. Der Frauenbund habe mit seinen über 1 390 Euro Spenden viel Gutes getan. Dies und auch die sehr gewissenhafte Kassenführung bestätigte auch Revisorin Christina Schieder. Mit Ankündigungen auf anstehende Veranstaltungen in diesem Vereinsjahr und einem Gebet schloss Christa Riedel die harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung.

 

Bild) Von links: Kerstin Sommermann, Helga Wittmann-Behr, Heidrun Lindner, Christa Alberti, Christa Riedel und Elisabeth Pröls.

 

Bild und Text: Fred Lehner.

Ältestes Mauerwerk in Floß wird saniert

In Floß wird ältestes Mauerwerk saniert

Eines der ältesten Bauwerke im Markt, ein Teilstück der Befestigungsmauer an der evangelischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista zwischen dem Anwesen des Gasthofes „Goldener Löwe“ und dem Pfarrhaus, wird derzeit einer dringenden Sanierung zugeführt.

Im Markt wird diese Baustelle kaum wahrgenommen, doch seit Tagen sind Bagger, Lader und Baufahrzeuge der Firma Reim + Kraus Bau GmbH Schirmitz im Einsatz. Das evangelische Pfarrzentrum unter der Bezeichnung „Ensemble Friedhofring“ das im Kern von der gotischen, im Spätbarock umgestalteten Evangelischen Kirche beherrscht wird, steht wie der barocke alte und neue Pfarrhof unter Denkmalschutz. Selbst die Mauerreste der ehemaligen Kirchhofbefestigung hangaufwärts sind darin mit einbezogen. Ein Hinweisschild am Treppenaufgang zum Pfarrhaus und zur Pfarrkirche weist ebenfalls darauf hin. Ein in Floß einmaliges denkmalgeschütztes Ensemble.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege in München achtete deshalb sehr darauf, dass die alten Granitabdeckplatten der Mauer mit Teilen früherer Fragmente von Grabmälern des ehemaligen Friedhofes um die Pfarrkirche erhalten bleiben. Nach Fertigstellung der Sanierung sollen die alten Granit Abdeckplatten und die Steinelemente wieder ihren markierten, eingemessenen bisherigen Standort in der Futtermauer des Kirchhofes erhalten.

Ein Blick in die Kirchengeschichte der evangelisch-lutherischen Pfarrei macht deutlich, dass sich die Grabstellen rund um das Gotteshaus der damaligen Simultankirche, sie trägt die Jahreszahl 1503, befanden. Der heutige Friedhof wurde im Jahre 1818 angelegt. Er wurde unmittelbar nach Auflösung des jahrhundertelangen Simultaneums im Jahre 1912 als „evangelischer Friedhof“ ausgewiesen und steht im Eigentum der evangelischen Kirchenstiftung.

Die Bauarbeiten werden behutsam und mit großer Fach- und Sachkenntnis durchgeführt. Die Mauer, sie wurde meist aus Feldsteinen, Steinblöcken und aus heimischem Granit hergestellt, wird bei einer Tiefe von rund drei Metern zwischen den beiden Gebäuden durch einen mit Eisenstäben versehenen Betonkeil befestigt. Das Mauerwerk selbst wird in Gänze innerhalb des Pfarrhofes auf eine Höhe von bis zu 6 Metern neu verfugt um die Stabilität weiter zu sichern.

Bild und Text: Fred Lehner

Ausflug der Frauenbünde des Dekanats Weiden

Zu einer gemeinsamen Veranstaltung trafen sich die Frauen der evangelischen Frauenbünde im Dekanat Weiden aus Vohenstrauß, Weiden und Floß sowie Gäste aus Püchersreuth. Ziel war die aus dem 12. Jahrhundert stammende romanische Kirche St. Ulrich in Wilchenreuth. Sie ist die einzige in der Oberpfalz, deren Grundriss nie verändert wurde. Die Wandmalerei im Altarbereich zeigt einen segnenden Jesus, der in der linken Hand eine Wurfschaufel hält zum Trennen von Spreu und Weizen. Neben ihm die Symbolfiguren der vier Evangelisten: Engel, Löwe, Stier und Adler. Dieses Gemälde war übertüncht und wurde erst 1903 entdeckt und wieder frei gelegt. Nachdem Pfalzgraf Ottheinrich 1542 die Reformation eingeführt hatte wurde die kleine Kirche von 1652 bis 1912 zur Simultankirche und liegt auf der Route 06 des Simultankirchenradwegs. Herr Frank, dessen Familie seit über 100 Jahren in der kleinen Kirche den Mesnerdienst versieht, zeigte sich als kundiger Führer. Die Frauen dankten ihm mit einem kleinen Präsent ehe es zur gemeinsamen Einkehr in den Dorfgasthof ging. 

Bild und Text: Christa Riedel

Frauenbund besucht die Gärtnerei Steinhilber

„Nachhaltige Pflanzenzucht und –pflege“ – unter dieser Überschrift folgten 23 interessierte Frauen des evangelischen Frauenbundes der Einladung und machten sich auf den Weg nach Neustadt zur Gärtnerei Steinhilber. Seit 2001 wird dieser Familienbetrieb von Reinhard und Christa Steinhilber unter dem Slogan „Lieblingspflanze“.de mit großer Leidenschaft geführt. Auf 8000 Quadratmetern Anbaufläche werden 95 Prozent der Pflanzen in zwei Produktionsstätten für den Verkauf vor Ort gezüchtet. Dabei wird die gesamte auswahlreiche Pflanzenpalette unter ökologischen Gesichtspunkten und vor allem nachhaltig produziert. Die beständige Weiterentwicklung in diesem Bereich zeigt sich neu zum Beispiel bei der Verwendung kompostierbarer Pflanzentöpfe. In einem angeregten Austausch mit Herrn Steinhilber wurde deutlich, dass sich dieser aktive Umweltschutz nicht zwangsläufig in hohen Preisen wiederfinden muss. Qualitativ gute Ware aus dem Fachmarkt mit guter persönlicher Beratung führt in jedem Fall zu mehr Freude am eigenen Gärtnern. Vorsitzende Christa Riedel bedankte sich mit einem kleinen Präsent und wünschte der Firma Steinhilber alles Gute für die Zukunft. Zur Freude der Frauen durfte sich jede einen kleinen Blumenstock für den eigenen Garten mitnehmen.

Bild und Text: Christa Riedel

Konfirmation

Was in den Jahren 2020 und 2021 wegen der bestehenden Coronakrise leider nicht möglich war, wurde am Palmsonntag in der evangelischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista wieder Wirklichkeit: Die Konfirmationsfeier von sieben Konfirmanden aus Floß (sechs Mädchen und ein Junge) und einem Mädchen aus Flossenbürg. Ein außergewöhnlicher Tag für die beiden Kirchengemeinden Floß und Flossenbürg aber auch für Pfarrer Wilfried Römischer der erstmals auch die Pfarrei St. Pankratius in Flossenbürg mit betreute. Sie alle standen am Palmsonntag ganz im Zeichen der Konfirmation. Vom Gemeindehaus aus bewegte sich unter Vorantritt und den Klängen des Posaunenchores unter Leitung von Wolfgang Lang der Kirchenzug in das festlich geschmückte Gotteshaus. Dichtes Tannengrün säumte den Kirchenzugang. Kantor Andreas Kunz, der Posaunenchor und die Chorgemeinschaft „Arche Musica“ übernahmen wieder die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes. Seine nachdenkliche und eindrucksvolle Predigt, stellte Pfarrer Römischer unter das Wort: „Wenn man auf dem Wasser gehen will, muss man aus dem Boot steigen – Boothocker oder Wasserläufer (Matthäus 14,24-33). Wenn ich im Boot hocke, werde ich niemals erfahren, ob das Wasser trägt. Wenn ich aus dem Boot steige, habe ich die große Chance zu erfahren, es könnte doch gehen. Zu Jesus sollte man sagen und bekennen: Ich will zu dir gehören, im Leben und im Sterben. Die Konfirmanden versammelten sich zur Einsegnung im Altarraum. Dort nahmen die Konfis durch Pfarrer Römischer ihre Konfirmandensprüche entgegen. Nach Dank, Fürbitten und Vaterunser überbrachte Vertrauensfrau Silke Scherm die Grüße und Glückwünsche der Kirchengemeinde an die Konfis, Eltern und Paten. Zugleich dankte sie allen, die an der Vorbereitung des Festtages beigetragen haben. Den jungen Christen sagte sie, dass sie nunmehr vollwertige Glieder in der Gemeinde seien. Für Pfarrer Römischer war es eine sichtliche Freude, den Konfirmanden die Erinnerungsurkunden überreichen zu können. Der feierliche Abschluss des Festgottesdienstes endete mit dem Segen des Pfarrers sowie Chorälen des Posaunenchores. Ein Gedenken am Friedhof und ein Erinnerungsfoto in der Kirche rundeten den Festtag ab.
Bild und Text: Fred Lehner

Flosser Senioren Klub 70 feiern Beichte

Im Jahresprogramm des Seniorenkreises „Klub 70“ der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista hat die Frühjahrsbeichte mit Abendmahl einen festen Platz. Klubleiterin Renate Lindner und Pfarrer Wilfried Römischer, bestens unterstützt von seiner Frau Erika, haben wieder alles bestens vorbereitet. Nicht wie vorgesehen im Gemeindehaus, sondern im Gotteshaus fand die kirchliche Andacht statt. Sie wurde durch Kantor Andreas Kunz (Orgel) musikalisch gestaltet. Nach einführenden Worten des Pfarrers stimmten die Senioren in das Lied „Jesu, geh voran auf der Lebensbahn“ ein. Der Pfarrer stellte heraus, dass wir von dem leben, was uns Gott schenkt, er ist für alle da. In den drei vorgetragenen Lektionen hatte der Prediger herausgestellt, dass man mit Lasten leben müsse. Deshalb braucht man die Gnade Gottes als Höchstes und Bestes. Sie ist sichtbare und spürbare Heimat. Schwäche wird Kraft durch Gnade. Nach dem Lied „Bei dir, Jesu, will ich bleiben“, der Lesung durch Renate Lindner, dem Beichtgebet, Vater unser und dem Segen feierten die Senioren Beichte und Abendmahl. Abschließend sangen die Gläubigen: „Im Frieden dein, o Herre mein, lass ziehn mich meine Straßen“.
Bild und Text: Fred Lehner

Evangelischer Frauenbund hält Strickkurs

Was früher für Uroma und Oma zur selbstverständlichen Hausarbeit gehörte, das Socken stricken, ist in der Zeit des Wirtschaftswunders und Wohlstandes der vergangenen Jahrzehnte so gut wie in Vergessenheit geraden. Ganz einfach der Grund: Man war darauf nicht mehr angewiesen. Den Ankauf von Socken konnte man sich leisten. Wie wohltuend, warm und gesundheitsfördernd handgestrickte Socken aber sind, das wissen heute nur noch wenige junge Frauen und Mütter.

Für die Leiterin des Evang. Frauenbundes Christa Riedel, bestens unterstützt von Manuela Preisinger und Sieglinde Schätzler, war es schon vor zwei Jahren eine blendende Idee, einen Strickkurs für alle Interessenten abzuhalten. Schon damals stellte sich der Erfolg ein. Corona hat es aber verhindert, den Kurs Jahr für Jahr abzuhalten. Doch jetzt war es wieder möglich. Der Aufruf an Mitglieder und Interessierte zum Mitmachen blieb nicht ungehört. Wieder hatten sich mehrere Frauen eingefunden um Neues von der Strickkunst zu erfahren. Kursleiterin Manuela Preisinger hatte sich wieder die Zeit genommen und war wieder gerne bereit, ihr Geschick und Können mit Nadel und Wolle zu vermitteln. Vom Aufschlagen der Maschen bis zur Abrundung der Spitze, alles wurde praktisch gezeigt und vorgeführt. Dazu gehörte auch die Anpassung von Größen und den verschiedensten Mustern. Die teilnehmenden Frauen nahm die gezeigten Künste sehr gerne an, hatten Freude an der Fertigstellung ihres eigenen Produkts für sich selber, dem Ehemann und den Kindern und Enkeln. Aber auch für Geschenke und für den nächsten Frauenbund-Basar sind die Wollsocken passend. Sie alle möchten auf die selbstgestrickten Socken nicht mehr verzichten. Nicht nur, dass die Socken weniger als im Fachgeschäft kosten, sie sind wolliger, wärmer, angenehmer zu tragen und passen vorzüglich.
Bild und Text: Fred Lehner

Wolfgang Lang 30 Jahre Chorleiter 

Vier Jahre ist es her seit der Evangelische Posaunenchor sein 60-jähriges Bestehen feiern konnte. Heute ist es Chorleiter Wolfgang Lang aus Schlattein der auf eine über 30-jährige sehr erfolgreiche Arbeit zurückblicken kann.

Es ist das besondere Verdienst von Wolfgang Lang und Obmann Richard Riedel, dass der Nachwuchsförderung in der Chorgemeinschaft ein hoher Stellenwert eingeräumt wird. Dafür gab es 2021 mit dem Ehrenamtspreis des Landesverbandes eine hohe Auszeichnung. Mit seinen derzeit über aktiven 50 Mitgliedern gehört der aus einem Bläserquartett bereits 1939 entstandene Posaunenchor schon seit 1958 dem Landesverband Evangelischer Posaunenchöre in Bayern an. Zu den herausragenden Aktivitäten des Chores zählt vor allem die Mitgestaltung der Gottesdienste, Andachten, Feiern, Feste und Kirchenkonzerte sowie nicht zuletzt der regelmäßige Besuch der Kirchen- und Posaunentage. Nachwirkend heute noch die Mitgestaltung des Reformationsgottesdienstes in Wittenberg 2018 und schließlich das Auftreten des Chores unter Wolfgang Lang in der Dresdner Frauenkirche. 15 Bläserinnen und Bläser werden die Reise nach Laos zur Flosserin Gerlinde Engel nie vergessen. Dass das weltberühmte Bläserquintett „Harmonic Brass“ in der Pfarrkirche St. Johannes Baptista schon zwei Mal zu hören und zu erleben war, ist das Mitverdienst des Chorleiters. Partnerschaft wird mit dem Posaunenchor aus Forchheim/Sachsen gepflegt. Auch die jährlichen chorinternen Freizeiten auf der Altglashütte gehören in das Programm.  Mehrmals ist der Bezirksposaunenchor in Floß aufgetreten. Als einer der unverzichtbaren Kulturträger zeichnet sich der Posaunenchor bei örtlichen Vereinsfeiern und Veranstaltungen aus und weiß auch Brauchtum und Tradition, so das Turmblasen und das Musizieren im Flosser Land zu fördern. Altenheime sind erfreut und dankbar, wenn der Bläserchor auftritt. Einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Ökumene leistet der Chor an Allerheiligen in der kirchlichen Andacht und bei der Gräbersegnung auf dem katholischen Friedhof. 

Wolfgang Lang wurde vor 30 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes ins kalte Wasser geworfen als nach 34 verdienstvollen Jahren der damalige Leiter Fritz Löw aus gesundheitlichen Gründen abdankten musste. Mit 24 Jahren übernahm Wolfgang Lang den Dirigentenstab. Heute noch in guter Erinnerung: Sein erster Auftritt mit dem Chor beim Ständchen zum 60. Geburtstag des damaligen 1. Bürgermeisters Fred Lehner am 20. Februar 1992.
Bild und Text: Fred Lehner

Frauenbund besucht JuJu-Stoffe in Lanz

„Zaubern mit Nadel und Faden“ – unter diesem Motto folgten 19 Frauen der Einladung des Evang. Frauenbundes und besichtigten die Firma JuJu-Stoffe in Lanz.

Begründerin und Geschäftsführerin Jutta Federlein begrüßte die Frauen in den im August 2021 neu eröffneten Geschäftsräumen in Lanz. Sie selbst erzählte den interessiert lauschenden Frauen wie es zur Geschäftsgründung kam. Aus einem persönlichen Hobby entwickelte sich ein Dachbodenverkauf von Stoffen. Mit großem Einsatz kam ein mittlerweile stark florierender Onlinehandel dazu welcher einen Neubau nötig machte. Dass dieser gelungen ist und sich Kundinnen in den hellen Räumen wohl fühlen davon konnten sich die Besucherinnen überzeugen. Nach einem kurzen Rundgang durch den Ladenraum mit vielen Informationen zu Stoffen, Farben und Herstellern wurde ein Blick hinter die Kulissen gestattet. Die Besucherinnen konnten sich im Lager mit ca. fünftausend Stoffmustern im Angebot umsehen, erfuhren Wissenswertes über den Onlinehandel und informierten sich über die regelmäßig angebotenen Nähkurse. Diese werden sowohl von Erwachsenen, meist Frauen, aber auch von Kindern gerne besucht. Ein besonderes Angebot ist die stete Hilfsbereitschaft von Frau Federlein, ihrer Mutter, die ihr zu Seite steht und den angestellten Frauen, dass jeder Kundin auch mit Rat und Tat zur Seite gestanden wird um selbst Schritt für Schritt mehr Erfolge in den eigenen Nähkünsten zu erlangen. Vorsitzende Christa Riedel bedankte sich mit einem kleinen Präsent und wünschte Frau Federlein mit ihrer Firma weiterhin alles, alles Gute.                       Bild und Text: C. Riedel

Gratulation und Dank an Fred Lehner

Die beiden Vorsitzenden der Frauenbünde in Floß Christina Schaller und Christa Riedel nutzten den Weltgebetstag der Frauen um Fred Lehner nachträglich zu seinem 90. Geburtstag zu gratulieren und ihm ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Fred Lehner ist stets zur Stelle wenn es um die Weitergabe von Informationen und um die Berichterstattung der Frauenarbeit in den beiden Pfarreien des Marktes geht. Seine gestochen scharfen Fotos und seine auf den Punkt gebrachten Berichte sind unverzichtbarer Teil einer guten Verbandsarbeit für alle Mitglieder und für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. „Informiert beten und betend handeln“ – eine passendere Gelegenheit als unter der Überschrift des Weltgebetstages hätte es für den Dank an Fred Lehner nicht geben können.

Bild und Text: Christa Riedel

Flosser Frauenbünde feiern gemeinsam Weltgebetstag

Weltweit blicken Menschen mit Verunsicherung und Angst in die Zukunft. Die Corona-Pandemie verschärfte Armut und Ungleichheit. Zugleich erschütterte sie das Gefühl vermeintlicher Sicherheit in den reichen Industriestaaten. Als Christen jedoch glauben wir an die Rettung dieser Welt, nicht an den Untergang. Der Bibeltext Jeremia 29.14 des Weltgebetstages 2022 ist ganz klar: „Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden“. In über 150 Ländern der Erde feierten Menschen am 4. März 2022 den Weltgebetstag der Frauen aus England, Wales und Nordirland. Unter dem Motto: „Zukunftsplan: Hoffnung“ haben sie eingeladen, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, - kulturellen und religiösen Gesellschaft. Aber auch Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch kamen zur Sprache. Wie in den vergangenen Jahren haben der Evangelische und Katholische Frauenbund die Frauen zu einer Andacht des Weltgebetstages am 4. März in die evangelische Pfarrkirche St. Johannes Baptista, an der auch die beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Winfried Römischer und Pfarrer Max Früchtl teilnahmen, eingeladen. Damit wurde erneut ein deutliches Zeichen des ökumenischen Miteinanders und der Gemeinschaft gesetzt. Aus den Vorträgen und Gebeten war zu hören: Gemeinsam wollen wir Samen der Hoffnung aussäen in unserem Leben, in unseren Gemeinschaften, in unserem Land und in dieser Welt. Nach dem Vater unser erteilten die beiden Ortsgeistlichen den kirchlichen Segen. Eine Präsentation über die Herkunftsländer schloss sich an. Der Aufruf, Sachspenden zum täglichen Gerbrauch für die Ukraine-Hilfe mitzubringen blieb nicht ungehört. Außerdem bot der Eine-Welt-Laden seine Waren an.
Bild und Text: Fred Lehner

Fasching beim Klub 70

Dass die Senioren des „Klub 70“ keine Faschingsmuffel sind, stellten sie am Samstag in der Kirche unter Beweis. Leiterin Renate Lindner hatte sich entschieden, das Monatstreffen im Februar nicht ausfallen zu lassen. Pfarrer Wilfried Römischer war damit einverstanden.

Lindner hatte als Moderatorin und Erzählerin des Nachmittags ihr ganzes organisatorisches Können aufgeboten. In ihrem früheren Berufskollegen, Lehrer Hans Fischer, (Akkordeon und Gesang) fand sie prächtige Unterstützung. Statt Kirchenlieder und Choräle waren es Volkslieder, die alle Besucher erfreuten. Die Senioren hörten auch die Jahreslosung und den Faschingsruf „Radi Radi“. Einen belendenden Auftritt hatten Silke und Helena Scherm mit ihrem Auftritt „Unsere Kirche soll voller werden“. Wie dies geschehen kann zeigten die beiden Schauspielerinnen bei der Preisverleihung.

Für den Nachmittagskaffee gab es Faschingskrapfen mit nach Hause. 

Bild und Text: Fred Lehner

Mitarbeiterdank-Gottesdienst

Was wäre eine Kirchengemeinde ohne ihren ehrenamtlich tätigen, fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern  Sie wäre ärmer und könnte ihre vielfältigen Aufgaben in allen Bereichen einer Gemeinde kaum bewältigen. Dessen ist sich Pfarrer Wilfried Römischer von der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista bewusst. Für ihn ist es geradezu eine Verpflichtung, einmal im Jahr dafür ein Dankeschön zu sagen. Das geschah im Rahmen eines Mitarbeiter-Dankgottesdienstes am vergangenen Freitag in die Kirche mit dem einladenden Hinweis „Lasst uns miteinander singen, spielen, loben den Herrn und allen danken, die unsere Kirchengemeinde an den unterschiedlichsten Stellen in diesen verrückten Zeiten nicht vergessen haben, sondern sie weiterhin mit ihren Gaben fördern, sie unterstützen und sie bereichern vielen zur Freude und zur Hilfe und Gott zur Ehre“. Alles unter dem Wort: „Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat“.

In seiner Dankespredigt hielt Pfarrer Römischer fest, dass die Gemeinde „helle Vielfalt“ von Gaben empfangen habe. Die einen reden, planen, organisieren in Sitzungen, Gremien, Ausschüssen, im Kirchenvorstand, im Diakonieverein. Andere machen Musik im Posaunenchor, singen in den Kirchenchören, feiern und gestalten die Gottesdienste und Andachten, begleiten und fördern Kinder im Kindergarten, im Kindergottesdienst, schaffen gute Begegnungen, ermöglichen Gespräche, sind im Klub 70, im Frauenbund und in allen Gruppen und Kreisen aktiv, gestalten gedeckte Tische, reparieren, räumen auf, kehren, mähen, jäten und putzen in Friedhof, Gemeindehaus und Kirche, verteilen Gemeindebriefe und andere Grüße, machen Besorgungen, verwalten und schreiben, rechnen als Kassier in Kirchenpflege und Pfarramt, setzen Zeichen im „ Eine-Welt-Laden“ und sind im Umweltteam tätig. Dabei werden Besuche im Seniorenheim und bei alten Menschen nicht vergessen. Es sind viele, die uns in dieser Zeit der Pandemie nicht im Stich lassen und vergessen auch die finanzielle Unterstützung nicht.  Jeder „dient“ damit den anderen. Ganz besonders herausgestellt hatte der Pfarrer die 20-jährige Mitarbeit von Mesner Wolfgang Bock, 35 Jahre leitete Christa Riedel den Kindergottesdienst, während Tanja Riedel 7 Jahre mit dabei war und ihr 15-jähriges Dienstjubiläum feiert Pfarrsekretärin Silvia Schnappauf. Pfarrer Römischer wünschte sich, dass dieses beispielhafte Engagement und Miteinander zwischen Kirche und Christen auch und vor allem in dieser jetzt so schwierigen und schrecklichen Zeit beibehalten werden möge. Fürbitten, Vater unser und Segen beendeten mit dem Lied „ Nun danket alle Gott „ den festlichen Dankabend.

Bild und Text: Fred Lehner

Jahreslosung im Klub 70

Im ersten Treffen des Seniorenkreises Klub 70 in diesem Jahr wurde eine lange Tradition fortgesetzt. Herr Pfarrer Wilfried Römischer hatte die Jahreslosung 2022: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, verkündet und ausführlich in seiner bekannt ausgezeichneten rhetorischer Vortragsart erläutert. Er bekannte, dass die Jahreslosung ein

starkes Versprechen sei, dem er viel Erfolg wünschte. Kantor Andreas Kunz begleitete die Gesänge der Senioren. Leiterin Renate Lindner hatte in ihrer Begrüßung den Senioren zugesichert, dass sie trotz Corona nicht vergessen seien. Fürbittgebet, Vaterunser und Segen beendeten den erfüllten Nachmittag für die Senioren, die auch eine schöne Gabe mit nach Hause nehmen durften.

 Text und Bild: Fred Lehner

OTV strahlt Gottesdienst aus

Die Simultankirche des Jahres 2021, die St. Johannes Baptista Kirche, erlebt erstmals seit ihrem Bestehen vor mehr als 500 Jahren eine Premiere. Am 2. Sonntag nach Epiphanias, 16. Januar, wurde der Gottesdienst vom Regionalsender OTV ausgestrahlt. Mitwirkende waren der Kirchenchor unter Leitung von Kantor Andreas Kunz und der Evangelische Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang. Pfarrer Wilfried Römischer stellte seine Predigt unter das Wort: „ Jesus geht unter „ – Matthäus 3, 13-17 -.In seinen drei Schlussfolgerungen hält er fest: „Denken sie an Jesus, wie er mitten unter den Versagern steht, in einer Reihe mit ihnen, in tiefster Demut. Bereit, sich zurechnen zu lassen, was überhaupt nicht seine Schuld war. Bereit, an uns auszuteilen, was wir niemals verdient hätten. Und dort hört, wie der Himmel ruht: Das ist mein Kind. Tiefste Demut, höchste Anerkennung. Das ist unser Herr. Dem folgen wir. Den lieben wir. Den loben wir. Dem gehören wir. Für immer und ewig. Vom Himmel herab, bezeugt in der Bibel und zugesagt in der Predigt und im Abendmahl – und sichtbar für alle über unseren Altar: Für immer, für ewig, „ du bist mein geliebtes Kind". Wir folgen Jesus, wenn wir demütig sind, nicht selbstgewiss, nicht besser als die anderen. Wir folgen Jesus, wenn wir von ihm erzählen. Und wenn wir uns ein Herz fassen und auf die offene Tür zeigen: Da ist er. Und dann öffnet sich der Himmel – und die Stimme sagt: Ihr seid meine Söhne und Töchter !

Fürbitten, Vater unser, Gebet und Segen, das Lied des Kirchenchores „ Möge die Straße uns zusammen führen „ und der Choral des Posaunenchores „ Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen „, beschlossen den Gottesdienst mit Bildern vom Altar, Adventsstern, Christbaum, Krippe und Heiliger Geist.

Bild und Text: Fred Lehner

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Floß

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