Unsere Kirche ist offen! Besuchen Sie die St.Johannes Baptista-Kirche!
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Aktuell

Schnuppertag beim Flosser Posaunenchor

Die Nachwuchsförderung hat beim evangelischen Posaunenchor seit vielen Jahren einen großen Stellenwert. Allein in den letzten drei Jahrzehnten wurden über 83 Bläserinnen und Bläser ausgebildet. Führend waren dabei Leiter Wolfgang Lang, Obmann Richard Riedel und Tanja Riedel, die heutige Chorleiterin. Der Chor soll weiter jung bleiben. Das ist das angesteuerte Ziel auch für die kommende Zeit. Jedenfalls stellt sich Leiterin Tanja Riedel der Herausforderung. Wer sich interessiert, wer Lust hat ein Blasinstrument zu lernen ist gerne eingeladen, zum Schnuppertag am Freitag, 15. März, ab 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus zu kommen. Dort werden die Instrumente und die Arbeit im Chor vorgestellt. Es gibt die Möglichkeit, ein Blasinstrument auszuprobieren und für sich die Jungbläserausbildung anzumelden. Die Ausbildung soll nach Ostern beginnen. Sie ist kostenlos. Instrumente und Noten werden ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt. Eingeladen sind Kinder ab der dritten Klasse, Jugendliche, junggebliebene Erwachsene, Wiedereinsteiger oder Eltern.

Bild und Text: Fred Lehner 

 

Flosser Frauen backen Kirwakuchen

Es würde im Jahresprogramm des Evangelischen Frauenbundes etwas fehlen, gäbe es am Faschingssamstag keinen Kochkurs. Wenn auch die Coronazeit zwangsläufig einen Ausfall notwendig machte, schon im letzten Jahr traf sich ein großer Frauenkreis mit Kursleiterin Erika Brandl zum Backen von köstlichem Schmalzgebäck. Vorsitzende Christa Riedel entschied sich mit ihrem Team in der Vorstandschaft und Ausschuss, diesmal einen Kochkurs für verschiedene Kirwakuchen zu veranstalten. Der große Zuspruch war eine Bestätigung für das Interesse der Frauen, zumal ja die Flosser Kirwa und auch die Nachkirchweih kräftig gefeiert werden. Bei den Seniorenkreisen darf ein solches Gebäck nicht fehlen, wenn zum Kaffee eingeladen wird. Kursleiterin Erika Brandl, in Floß keine Unbekannte, verstand es wieder einmal, ihre Koch- und Backkünste zu vermitteln und mit vielen praktischen Tipps aufzuwarten. Es ging um ein gutes Gelingen der Backwaren, die nach ihrer Fertigstellung zu begeistern wussten. Die Damen waren natürlich dabei, selber kräftig und mit großem Eifer Hand anzulegen, auszuprobieren und am Ende zu kosten.

Dass dabei ein unterhaltsamer Plausch nicht fehlen durfte, versteht sich von selbst. Christine Riedel konnte jedenfalls wieder sehr zufrieden sein und die Frauen waren dankbar, Jahr für Jahr bei solchen praktischen Vorführungen eingeladen zu werden. Die Flosser Kirwa und Feste können kommen und werden noch schöner, wenn die verschiedenen Sorten von Kirwakuchen aufgetischt werden.

Bild und Text: Fred Lehner

Flosser Klub 70 vom Fasching erfasst

Das lässt sich der Seniorenkreis „Klub 70“  Jahr für Jahr nicht nehmen: Den Fasching zu feiern. Die „Seebauer Moidln“ (Marga und Mathilde) aus Weiden, sie sind in Floß keine Unbekannten, haben die Senioren mit ihren Vorträgen, G’Stanzln und Liedern so richtig in Stimmung gebracht. Bei den Volksliedern wurde kräftig mit eingstimmt. Lieder wie „Rosamunde“ oder „Fliege mit mir in die Heimat“ erfreuten besonders. Leiterin Renate Lindner hatte schon beim Empfang eine Überraschung parat. Es gab ein Glas Sekt. Der Auftritt des kostümierten Leitungsteams mit Sieglinde Sommer, Christa Thoma, Werner Bock und Gerd Lindner und dem Stück „Das Nachhemdgeschwader“ fand kräftigen Beifall. Gerne erfüllte die Leiterin nach dem Monatsspruch ihre Aufgabe und gratulierte allen Jubilaren, die im Februar ihren Geburtstag feiern können.

Aber was wäre dieser Monats- und Faschingstreff ohne einer gemütlichen und gesellschaftlichen Unterhaltung bei Kaffee, Krapfen und Kuchen. Der kurzweilige Nachmittag hatte mit dem Auftritt der Tanzgruppe der Flosser Landfrauen seinen absoluten Höhepunkt. Leiterin Gisela Bock hatte zehn Frauen mitgebracht. Ihr ist es zu danken, dass diese Tanzgruppe noch besteht und aktiv ist. Die fröhlich gestimmten Tänzerinnen wussten mit ihren Aufführungen einmal mehr zu begeistern. Ein Stück Kultur in Floß, das man nicht missen möchte. Der Beifall hatte es gezeigt. Während des kurzweiligen Nachmittags erfreuten die „Seebacher Moidln“ weiter mit ihren Gesängen. Noch vor dem Nachhauseweg gab es eine kräftige kulinarische Überraschung.

Bild und Text: Fred Lehner

Evang. Kirchengemeinde dankt ehrenamtlichen Mitarbeitern

“Die Kirche könnte ohne freiwillige und ehrenamtliche Mitarbeiter, Helferinnen und Helfer die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen alleine nicht bewältigen. Sie wäre ärmer und bräuchte Hilfen, die viel Geld kosten würden“. Dieses offene Bekenntnis gab Pfarrer Wilfried Römischer für die evangelische Kirchengemeinde anlässlich des Mitarbeiter-Dankabends am vergangenen Freitag im Gemeindehaus ab.

Der Pfarrer sah es als seine Verpflichtung an, mindestens einmal im Jahr für alle Hilfe und Unterstützung Dank zu sagen. Sein Dankeschön stellte er unter das Wort: „ Alles was ihr tut, geschehe aus Liebe“. Der Abend wurde mit dem Lied unter Begleitung des Posaunenchores unter Leitung von David Meierhöfer: „Der Mond ist aufgegangen“ eingeleitet. In seiner Ansprache hielt er der Pfarrer fest, dass die einen überlegen und planen, organisieren in Sitzungen, im Kirchenvorstand, im Diakonieverein, während andere mit Musik und Gesang Gottesdienste gestalten, die Kinder in der Kindertagesstätte begleiten, in verschiedenen Gruppen und Vereinen aktiv sind, reparieren, putzen, verwalten oder setzen Zeichen im Eine-Welt-Laden. Nicht vergessen werden die älteren Menschen in der Kirchgengemeinde. Dabei ist die Betreuung durch den Seniorenkreis Klub 70 besonders hervorzuheben. Ebenso die Besuche und Gottesdienste im Seniorenheim „Am Reiserwinkel“. Pfarrer Römischer sprach von einer „hellen Vielfalt von Gaben", die in der Kirchengemeinde an den Tag gelegt werden. Deshalb könne man nicht genug Dank sagen. Über die Spendenfreudigkeit der Gläubigen freute sich der Geistliche ganz besonders. So sehe man sich als Helfer in einer großen Gemeinschaft und im christlichen Miteinander. Die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores stimmten nach dem Abendgebet des Pfarrers in das Schlusslied: „Vergiss nicht zu danken“ ein. Der Abend fand eine besondere Bereicherung durch die Bilderschau über alle Jahresereignisse 2023.

Fleißige Hände für die Betreuung der Besucher an diesem Abend gab es durch die Mitglieder des Kirchenvorstandes. Das alles sollte nicht ohne Dankeschön durch Überreichung eines Präsents an alle Helferinnen und Helfer ablaufen.

Bild und Text: Fred Lehner

„Klub 70“ hört Jahreslosung und debattiert über aktuelle Bauernproteste

Es ist nicht nur das Dabeisein, ist es eine seelsorgerische Aufgabe, die einmal im Jahr durch den Ortsgeistlichen der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista im Seniorenkreis „Klub 70“ mit der Auslegung der Jahreslosung, sie steht 2024 unter dem Motto:“ Alles, was ihr tut, geschehe mit Liebe“ erfüllt wird. Damit wird das Wort Gottes verkündet und zugleich eine jahrelange Tradition fortgesetzt.

Pfarrer Wilfried Römischer hatte sich bisher alle Jahre daran gehalten, so auch am Samstag im Gemeindehaus, als sich die Senioren des „Klub 70“ zu ihrem Monatstreffen ein Stelldichein gaben. Leiterin Renate Lindner, seit mehr als 12 Jahren erfüllt sie diesen ehrenamtlichen Dienst, war sichtlich erfreut über den Zuspruch der Senioren. Mit dem Monatsspruch und den Glückwünschen an die Geburtstagsjubilare im Januar mit dem Kanon: „Viel Glück und viel Segen“ eröffnete sie den lebendigen Vortragsnachmittag, der durch Gespräche und Lieder, dazu mit Kaffee und Kuchen, wieder neue Impulse vermittelte. Die Senioren möchten solche Treffen nicht mehr missen und sind deshalb überaus dankbar dafür.

Es war mehr als nur die Verkündigung der Jahreslosung, es war auch eine rege Diskussion über die von Pfarrer Römischer aufgeworfene Frage, was uns derzeit umtreibt, was geschieht und was es mit den Bauernprotesten auf sich hat. Der Pfarrer wollte bewusst seine Frage aus berufenem Munde von den anwesenden Landwirten beantwortet haben. Immerhin zählt das Flosser Land über 60 landwirtschaftliche Betriebe.

Die befragten Landwirte nahmen sich kein Blatt vor dem Mund. Zu hören war die nicht mehr zu ertragende Bürokratie, die zunehmenden Verluste an Grund und Boden, die die Landwirte zu Sklaven ihrer Betriebe machen, die verschärften Bestimmungen in der Viehhaltung und die unerträgliche und anhaltende Missachtung  der Landwirtschaft. Damit verlieren die Landwirte die Liebe und Freude an ihrer Arbeit.

Zwischen den Liedrufen, die durch Pfarrer Römischer mit der Gitarre begleitet wurden, gab es neben den Vorträgen von Gebetstexten durch Erika Römischer offene Wortbeiträge. Pfarrer Römischer hielt fest, dass der Bauernprotest eigentlich eine lange Geschichte habe. So wurden in den letzten 20 Jahren mehr als 50000 landwirtschaftliche Betriebe aufgegeben. Daraus entstand Verunsicherung, Sorge, Ärger und Wut. Eine denkbar schwierige Lage, die nur in der Gemeinsamkeit und im Miteinander einer Lösung zugeführt werden kann.  Auflagen, Bürokratie, Modernisierung, Schulden, Preisdruck, Rationalisierung, Pestizide, Monokulturen, Tierfabriken und schließlich Vorwürfe wie Umweltsünder und Tierquäler führten dazu, dass Respekt und Achtung verloren gingen. „Wir kommen wieder zu Würde und Respekt, wenn wir Gott wieder ernst nehmen, denn du bist ein Geschöpf Gottes und das gilt für jedes Menschenkind auf dieser Erde, so der Prediger. Das ist die Würde jedes Menschen „. Es gehe bei den Protesten um Dinge und Fragen, die der Vernunft unterworfen sind, die mit politischer Vernunft betrachtet und gelöst werden müssen, so der Geistliche. Verzicht muss auf alle Schultern verteilt werden. Größere Schultern müssen mehr tragen.

Auf die Jahreslosung eingehend sagte Pfarrer Römischer, dass Liebe nichts anderes als Respekt und Achtung heiße, Empathie bedeute. Nachdem Pfarrer Römischer die Geschichte von der Rose (Rainer Maria Rilke) erzählte, drückte er seine Wertschätzung und Verbundenheit an alle Besucher des Nachmittags einer weißen Rose, die mit nach Hause genommen werden durfte, aus. Den Abschluss bildete das gemeinsam gesungene Lied:“ „Herr gibt uns einen guten Nachbarn, Augen, Ohren, Munde und Hände“. Pfarrer Römischer bat, Gottes Bild im anderen Menschen sehen. Liebe schließe auch Kritik nicht aus, sie überfordert nicht, nur Gott ist vollkommene Liebe und Liebe ist stark wie der Tod.

Bild und Text: Fred Lehner

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