Unsere Kirche ist offen! Besuchen Sie die St.Johannes Baptista-Kirche!
Unsere Kirche ist offen! Besuchen Sie die St.Johannes Baptista-Kirche!

Aktuell

Kindergarten „Unterm Regenbogen“ erhielt kirchlichen Segen

 „Wir Flosser Kinder wir sind froh“. Mit diesem Lied brachten die Kleinen und Kleinsten des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ bei der Segnung des evangelischen Diakonieverein in der Kirchengemeinde St. Johannes Baptista, ihre Freude und ihren Dank zum Ausdruck.

Wenn auch die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens auch länger als jemals erwartet durch besondere Umstände gedauert hat, die Freude und der Dank waren am Segnungstag, 2. Sonntag nach Trinitatis, riesengroß.

Voran mit dem einem großen Regenbogen, Kirchenkreuz, Pfarrer, Vorstandschaft, Architekt, Markt, der Kinder mit dem Betreuungsteam und Eltern sowie der Mitglieder des Elternbeirates zog ein langer Festzug von der Kirche zum Kindergarten. Der kirchliche Segnungsakt vollzog sich am Haupteingang des Kindergartens, nachdem der Kirchenzug durch den Posaunenchor unter Leitung von Tanja Riedel, musikalisch empfangen wurde.

In seiner Begrüßung hatte Pfarrer Wilfried Römischer herausgestellt, dass Kirchengemeinde, Diakonieverein und Markt Floß Großes für die Kinder geleistet haben. In den Fürbitten kam dies ebenfalls zum Ausdruck. Architekt Wolfgang Schultes war es vorbehalten, den Ablauf der Baugeschichte zu schildern. Schultes sprach von einem „Gebäude für die Zukunft“. Die Gemeinschaftsleistung war vorbildlich. Seine Dankesworte schlossen alle Mitwirkenden, gleich in welcher Position ein. Mit der Leitung des Kindergartens und dem Diakonieverein war angenehm und konstruktiv zu arbeiten. Nachdem der Architekt dem Haus Gottes Segen wünschte, übergab er an Pfarrer Wilfried Römischer und Vorsitzenden Manfred Venzl den Schlüssel des Erweiterungsbaues, dazu eine Spende von 4 000 Euro. Die Kinder waren mit ihrem frisch und fröhlich gesungenen Lied „Wir Flosser Kinder wir sind froh“ an der Reihe.

Von einem „besonderen Tag mit großer Bedeutung“ sprach Bürgermeister Robert Lindner in seinem Grußwort. Die Erweiterung des Kindergartens und die Sanierung waren wichtige Bausteine für die Kinder. Lindner der bei seinem Dank niemand vergessen hatte, wünschte dem Haus, allen die darin arbeiten, den Kindern und den Betreuungsteam viele frohe und glückliche Jahre.

Leiterin Kristina Schaller war die Freude ins Gesicht geschrieben. Für sie war es eine dankbare Aufgabe, dem Bauträger mit Vorsitzenden Manfred Venzl, der Kirchengemeinde mit Pfarrer Wilfried Römischer und dem Markt für das glänzende Miteinander Dank zu sagen. Doch eines hatte sie noch am Herzen: Jetzt warten wir auf den Krippengarten, bekannte sie.

In seinem Schlusswort hatte Vorsitzender Manfred Venzl von einer Meisterarbeit des Zusammenwirkens gesprochen, Auch er streifte die bewegende Baugeschichte, die alles abverlangte. Seine Dankesworte erfassten alle, die in irgendeiner Weise beteiligt waren. Venzl lobte das Team und die Leitungen des Kindergartens, der jetzt zwei Gruppen und zwei Kindergruppen aufweisen kann. Was er dem Haus, den Kindern und dem Team wünschte war viel Freude und viele gesegnete und erfolgreiche Jahre im Dienste des Kindes.

Den feierlichen Abschluss machte der Posaunenchor mit einem Musikstück. 

Bild und Text: Fred Lehner

Gemeindefest und Tag der offenen Tür im Kindergarten

Zu einem großen Freudentag für die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista und für die Kinder des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ wurde das diesjährige Gemeinde- und Kindergartenfest am 2. Sonntag nach Trinitatis. Voraus ging ein beeindruckender Familiengottesdienst mit den singenden und spielenden Kindern. Ein weiterer Höhepunkt war die Schlüsselübergabe und Segnung des erweiterten und sanierten Kindergartens „Unterm Regenbogen“. Dann kam es zum Tradition gewordenen Gemeindefest im Gemeindezentrum.

Es ist den Verantwortlichen der Kirchengemeinde, voran mit Pfarrer Wilfried Römischer und der Evangelischen Gemeindediakonie unter Vorsitzenden Manfred Venzl sehr zu danken, dass dieser Tag so großartig vorbereitet und organisiert wurde. Ein Gemeinschaftsfest als wichtiger Beitrag zur Geschlossenheit des kirchlichen Lebens. Dass dieser Sonntag mit einem Familiengottesdienst begonnen wurde, war zugleich ein kräftiges Dankeschön an Gott, denn „An ihm ist alles gelegen“.

Die Kleinen und Kleinsten des Kindergartens unter der fürsorglichen und liebevollen Begleitung und Betreuung durch das Kindergartenteam mit Leiterin Kristina Schaller waren vor ihren Auftritten im Altarraum der Kirche voller Spannung. Singend unter Begleitung des Posaunenchores unter Leitung von Tanja Riedel und der Kirchenband mit Kantor Andreas Kunz zogen sie mit ihren Betreuerinnen in das Gotteshaus zum Hochaltar. Ihre strahlenden und glänzenden Augen verrieten viel Freude und Dankbarkeit an diesem Tag. Die Kinder zeigten sich wieder als kleine Schauspieler bei ihren Aufführungen.

Mit den Liedern „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind“ und „Das Bagger-Lied“ erfreuten sie die Gläubigen, die mitgesungen haben. Die Kinder hatten vorher die Geschichte vom Bau des Kindergartens erzählt.

In seiner Predigt hatte Pfarrer Römischer davon gesprochen, dass es um die Kinder gehe und Jesus Christus der Eckstein sei. Die Frage stelle sich an diesem Tag: „Was würde Jesus tun“. Den Kindergarten bezeichnete der Pfarrer als ein „Haus des Lebens“.

Passend zum Gottesdienst die Mitwirkung des Posaunenchores unter Leitung von Tanja Riedel. Der Bläserchor und die Kirchenband hatten die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernommen und waren wieder eine große Bereicherung. Nach dem Vaterunser erteilte der Pfarrer den Segen.

Die anschließende Segnung und Schlüsselübergabe des Kindergartens fand am Neubau der Kindergruppe statt. Wir berichten darüber.

Ab 11,30 Uhr wurde rund um das Gemeindehaus zum Frühschoppen eingeladen. Auch das Mittagessen mit Herzhaftem aus dem Bratenrohr und vom Grill ließen sich viele Gäste und Besucher des Festes nicht entgehen. Ab 14 Uhr wurde das Cafe Seeblick geöffnet. Dort hatte wieder einmal der Frauenbund mit Kaffee, feinen Torten, Kuchen und viele süße Teilchen aufgewartet und reichen Zuspruch erhalten. Das Team um Christa Riedel hatte alle Hände voll zu tun.

Das Interesse der zahlreichen Gäste und Besucher am Neubau der Kindergruppe und der Sanierung des Kindergartens “Unterm Regenbogen“ hätte nicht größer sein können. Lob, Dank und Anerkennung gab es von allen Besuchern über das geschaffene Werk für die Kleinen und Kleinsten im Markt. Auch die Zuversicht, dass es jetzt von der Größe der Einrichtung für lange Zeit reichen müsste, wurde offen ausgesprochen. Erfreulich, dass sich auch das gesamte Betreuungspersonal des Kindergartens nicht nur hervorragend engagierte, sondern lobend über das neue Bauwerk aussprach. Eine moderne, der heutigen Zeit entsprechende Einrichtung, die allen Anforderungen gerecht wird.

Lebendig wurde die Spielstraße für Kinder am Nachmittag von 14 bis 16 Uhr. Ein Zuspruch, der an die Grenze des Möglichen ging. Die Kinder hatten sich mit Herzenslust austoben können. Für sie ein Spieltag besonderer Art, den sie nicht vergessen werden. Schon während des Tages hatte Pfarrer Wilfried Römischer es nicht versäumt, allen Verantwortlichen, allen Helferinnen und Helfern für ihr großartiges Engagement Dank zu sagen. Er stellte dabei die Bedeutung der Gemeinschaft die großes zu leisten imstande ist, heraus. Wieder war das Fest ein voller Erfolg.

Bild und Text: Fred Lehner

Erweiterung des Kindergartens „Unterm Regebogen“wird gesegnet

In der nunmehr über 125-jährigen Geschichte der Evangelischen Gemeindediakonie in der Kirchengemeinde St. Johannes Baptista, werden die Jahre 2025/2026 einen besonderen Markstein einnehmen. Überschrieben werden sie mit einem herzlichen Dank und den Worten „Sie haben es möglich gemacht“. Gemeint sind alle Verantwortlichen und Mitwirkenden der Gemeindediakonie, die sich an der Erweiterung und Sanierung des Kindergartens „Unterm Regebogen“ beteiligt haben. Und das waren nicht wenig.

Obwohl man bei der Fertigstellung des neuen Hauses im September 1974 fest annahm, allen Bedürfnissen auf lange Zeit eine moderne Einrichtung Rechnung geschaffen zu haben, legten die Entwicklungen und die gesetzlichen Vorschriften den Finger auf eine dringend notwendige Erweiterung um eine Kindergruppe sowie um eine fällige Sanierung des Hauses.

Stets den Zeichen der Zeit erkannt und aufgeschlossen zeigten die Verantwortlichen in der Diakonie für die Förderung der Kleinen und Kleinsten in der evangelischen Kirchengemeinde immer ein offenes Herz. Vorsitzender Manfred Venzl schob mit seiner Vorstandschaft und den Mitgliedern des Ausschusses im Diakonieverein mächtig an, den Forderungen gesetzlicher Bestimmungen entsprechend der Größe des Kindergartens offen gegenüber zu stehen. Es sollte keine Zeit verloren werden.  Unterstützung gab es durch die evangelische Kirchengemeinde mit Pfarrer Wilfried Römischer und den Mitgliedern des Kirchenvorstandes sowie den kommunalen Stellen, wie dem Markt Floß. Dieses Dreiergremium arbeitete Hand in Hand und überaus vertrauensvoll zusammen. Ein wichtiger Grundstein für die Durchsetzung des Projekts. Nur so war es auch möglich, eine neue Baumaßnahme anzugehen. Einfach war es sicher nicht, zumal die Einflussnahme des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege in München eine wesentliche, wenn nicht entscheidende Rolle spielte. Schließlich war die Erweiterung des Hauses auf Grund und Boden des bis 1818 bestehenden Friedhofes, direkt zwischen der Kirche und dem Kindergarten gelegen, geplant.  Was zu Beginn der Bauarbeiten nicht zu erwarten war, trat ein. Die Befunduntersuchungen des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege im früheren Friedhofgelände nahmen weit längere Zeit in Anspruch als je anzunehmen war. Ein Zeitaufschub für die Baufertigstellung, der viel Verständnis und Geduld durch den Bauträger erforderte. Aber auch das wurde, wenn auch mit so manchem Ärger, geschafft. Schließlich mussten alle kirchlichen Vereine und Verbände während der Bauzeit ausgelagert werden. Der Umzug des Kindergartens in das Gemeindehaus war schon deshalb nicht ganz einfach, weil eine Reihe von Auflagen baulicher Art im Gemeindehaus haben erfüllt werden müssen. Alles Umstände, mit denen der Bauträger konfrontiert wurde.

Die Verantwortlichen der Diakonie hatten in ihrer Einladung zur Segnung der neuen Räume im Kindergarten am Sonntag, 14. Juni im Rahmen des Gemeinde- und Kindergartenfestes dankend festgehalten, dass es ohne Unterstützung und Spenden durch viele Firmen, Vereine und Privatpersonen des Marktes und des Flosser Umlandes nicht möglich gewesen wäre, das Projekt unter Dach und Fach zu bringen. Das gelte sowohl für die neuen Räume und die Sanierung des Hauses wie auch für das Umfeld mit den neuen Spielgeräten. Die Kinderaugen werden zum Leuchten gebracht, doch auch der Bauträger ist von Herzen dankbar, dass ein großes Bauprojekt seinen Abschluss gefunden hat.

Vorsitzender Manfred Venzl, ihm ist dieses Bauprojekt zu einem Herzensanliegen geworden, war während der Bauzeit stets präsent. Seine tatkräftige

Mitwirkung war ausschlaggebend, dass die Gemeindediakonie alles schaffte, was auf sie zukam.

Dass von ihm viel abverlangt wurde, bekannte er in einem Gespräch mit Oberpfalzmedien. Allein das Baugenehmigungsverfahren nahm geraume Zeit in Anspruch. Der Eingabeplan von Architekt Wolfgang Schultes aus Grafenwöhr geht schließlich bis zum 12. Oktober 2021 zurück. Nach der Baugenehmigung konnte im Jahre 2022 der Baubeginn erfolgen. Der   Wiedereinzug der Kinder erfolgte im September 2025, während der Gartenbereich im April 2026 fertiggestellt werden konnte. Die Baukostensumme wurde auf 1.6 Millionen Euro veranschlagt. Sie konnte eingehalten werden. Lediglich die Mehrkosten für das archäologische Gutachten mit 150 000 Euro brachte eine Mehraufwendung, die noch zu finanziert werden musste. Neben den erheblichen Eigenleistungen des Diakonievereins gab es staatliche Gelder und der Markt leistete seinen Anteil. Durch die Eigenleistungen der Eltern der Kinder, dem gesamten Personal, des Kirchenvorstandes, der Handwerker und der Mitarbeit durch den gemeindlichen Bauhof, konnte viel Geld gespart werden.

Bei den Untersuchungsarbeiten des Landesamtes für Denkmalpflege wurden über 90 Skelette vorgefunden und nach München transportiert und verwahrt. Einzelne Gebeine durften durch Pfarrer Wilfried Römischer auf dem evangelischen Friedhof aufgenommen und in ein Gemeinschaftsgrab zur letzten Ruhe beerdigt werden.

Manfred Venzl hatte noch herausgestellt, dass derzeit Verhandlungen über die Nutzung des Gartens oberhalb des Gemeindehauses für die Errichtung eines Krippengarten geführt werden. Eine Besonderheit: Die über 100 Jahre alte Birke im Spielgarten des neuen Hauses sollte unbedingt erhalten werden, doch dies war aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Beim Absägen des Baumes wurden Fäulnis und Hohlräume vorgefunden. Die Entsorgung des Baumes hat sich als richtig erwiesen. Die Gemeindediakonie kann nicht genug Dank sagen für alle die Mithilfe, Unterstützung und finanziellen Beiträge und Spenden, die aus der breiten Schicht der Bevölkerung geleistet wurden. Manfred Venzl fasste seinen Dank wie in der Einladung zu lesen ist so zusammen: " Sie haben es möglich gemacht“.

Bilder und Text: Fred Lehner

 Festtag für die Kirchengemeinde St. Johannes Baptista

Die evangelische Kirchengemeinde St. Johannes Baptista steht am Sonntag, 14. Juni, ganz im Zeichen des Gemeinde- und Kindergartenfestes mit einem „Tag der offenen Tür“.

Neben dem Familiengottesdienst, der um 10 Uhr in der Kirche beginnt steht um 10.45 Uhr die Segnung mit Schlüsselübergabe für den Neubau der Kindergruppe des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ auf dem Programm. Um 11 Uhr läuft der Frühschoppen rund um das Gemeindehaus an. Ab 11.30 Uhr Mittagessen mit Herzhaftem aus dem Bratrohr und vom Grill. Ab 14 Uhr wird zur Kaffeerunde mit feinen Torten, Kuchen und süße Teilchen eingeladen. Von 11.30 Uhr bis 15 Uhr werden die Räume des Kindergartens mit dem Neubau der Kindergruppe als „Tag der offenen Tür“ ur Besichtigung freigegeben. Die Kinderbelustigung nimmt einen besonderen Platz ein, wenn auf der Spielstraße für Kinder so manche Überraschung auf sie wartet. Pfarrer Wilfried Römischer hat mit den Mitgliedern der Kirchenverwaltung und der Vorstandschaft des Diakonievereins mit Vorsitzenden Manfred Venzl alles vorbereitet und unternommen um diesen Freudentag zu einem schönen Erlebnis werden zu lassen. Zum diesem fest- und Freudentag ist auch die Bevölkerung ganz herzlich eingeladen.

Bild und Text: Fred Lehner

Flosser Steyr-Club feierte 30 Jahre

Wozu eine Selbsthilfeeinrichtung in der Lage imstande ist Feste zu feiern, das stellte der Flosser Steyr-Club am Sonntag im landwirtschaftlichen Betrieb der Eheleute Jochen Gollwitzer sehr deutlich unter Beweis. Es ist nur eine Handvoll Mitarbeiter in der Vorstandschaft und im Ausschuss und doch gab es einen großartig organisierten und vorbereitete Festablauf. Vorsitzender Wolfgang Bock aus Grafenreuth hatte alles im Griff, zumal er sich auf ein festes und zuverlässiges Team verlassen konnte. Die Mitarbeit tüchtiger und fleißiger Helferinnen und Helfer war natürlich ausschlaggebend, dass alles optimal funktionierte. Und das war nicht wenig. Vom Open-Air-Gottesdienst bis zum Festausklang wickelten sich Stunden des Miteinanders und der Zusammengehörigkeit ab. Dabei gab es eine kräftige Unterstützung durch viele Gäste aus der Region. Sie alle ließen es sich nicht entgehen, ins Flosser Amt zu kommen. Dabei konnten sich eine Scheibe von dem abschneiden, was an Gastfreundschaft geboten werden kann. Ein von den Mitgliederzahlen kleiner Verein, aber mit einer beispielhaften Gemeinsamkeit.

Was allen Gästen und Besuchern aufgefallen ist: Es war kein Fest mit viel Publikation durch hohe und höchste Persönlichkeiten, Abgeordnete des Bezirks, des Landes und des Bundes, vielmehr ein Fest der Gemeinsamkeit. Also waren Festansprachen, Grußworte und vieles mehr dieser Art nicht auf dem Tagesprogramm.  Und das war gut so. Vielmehr ging es um die Festigung der Kollegialität und die gegenseitige Hilfsbereitschaft. Eben eine Selbsthilfeeinrichtung, die sich ihrer Aufgabe bewusst ist. Das zeichnet die Flosser in hohem Maße aus.

Der Steyr-Club kann deshalb überaus stolz sein, ein Fest veranstaltet zu haben, dass jedem Besucher erfreuen konnte. Das gilt auch für Speis und Trank. Es wurden beste kulinarische Gerüchte serviert. Die Getränke hätten nicht besser sein können. Es passte eben alles zusammen. Was nicht vergessen wurde, sind die Kinder. Sie hatten reichlich Gelegenheit, ihrer Spiellust und Freude freien Lauf zu lassen. Leiterin Silke Scherm organisierte wieder alles bestens. Auch die Verlosung machte einen riesigen Spaß.

Jochen Gollwitzer, einer der die Gründung des Steyr-Clubs vor dreißig Jahren mit anregte und seither aktiv jetzt als Rechnungsprüfer mit dabei ist, hatte sein großes Hofgelände auch für eine kleine Maschinenausstellung frei gemacht. Der Zuspruch konnte sich sehen lassen.

„An Gottes Segen ist alles gelegen“. Den Verantwortlichen des Steyr-Clubs war es ein Anliegen, das Gründungsfest offiziell mit einem Gottesdienst zu beginnen. Pfarrer Wilfried Römischer, bestens gelaunt, freute sich darüber und war sofort dabei. Ähnlich der evangelische Posaunenchor unter Leitung von Judith Riedel, die die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes stets übernahm. Lob, Dank und Anerkennung waren aus den Worten von Pfarrer Römischer in seiner Predigt gegenüber denen zu hören, die Verantwortung in diesem Verein übernommen haben.  Er stellte seine Festpredigt unter das Wort: „Wenn der Beruf zur Berufung wird – Christ sein im Beruf“. Beim Steyr-Club hieß es vor 30 Jahren: Tu was für die Gemeinschaft – und du selbst wirst gewinnen. Gelingen und Erfolg stellen sich ein. Und das ist auch der Grund, weshalb dieses „Erntedankfest“ gefeiert werden kann. Die Fürbitten, das Vaterunser, die Abkündigungen und der Segen bildeten mit dem Nachspiel des Posaunenchores den Abschluss dieses festlichen Gottesdienstes.

In seiner bekannt lockeren und freien Rede war es für Vorsitzenden Wolfgang Bock ein großes Bedürfnis, alle Gäste und Besucher herzlich in Gösen beim Stahl-Eherl Jochen zu begrüßen. Der Steyr-Club könne stolz für seine noch junge aber sehr erfolgreiche Geschichte sein. Es waren Dank und Anerkennung für all jene, die mitwirkten, mit Hand anlegten und damit Garant für ein tolles Fest waren. Das riesige Areal im landwirtschaftlichen Betrieb der Eheleute Gollwitzer war ideal. Jedenfalls wird das 30-jährige Gründungsjubiläum beim Steyr-Club einen besonderen Markstein in der Vereinsgeschichte einnehmen.

Bild und Text: Fred Lehner

Frauenbund besuchte OTV

Der evangelische Frauenbund Floß organisierte eine Führung durch den Regionalsender OTV in Amberg. Dieser bringt seit 1996 täglich neueste Meldungen der Region aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft in der Oberpfalz. Redakteur Michael Zeitler erläuterte ausführlich alle notwendigen Schritte bis von einer Meldung ein sendefähiger Beitrag entsteht. Regie, Studiobühne, Außenteams, Schnittraum – schon die Welt eines kleinen Regionalsenders ist groß und die Besucherinnen lauschten interessiert allen Erklärungen. Bereits die nächste Sendung am Abend wurde von den Teilnehmerinnen mit anderen Augen gesehen wie ein WApp-Chatverlauf dokumentiert. 

Bild und Text: Christa Riedel

Evangelische Christen feiern in Floß Jubelkonfirmation

Es hat sich gut eingeführt, dass die evangelische Kirchengemeinde St. Johannes Baptista jeweils am Pfingstmontag die Tradition fortsetzt und Jubelkonfirmation feiert. Pfarrer Wilfried Römischer sieht darin eine Verpflichtung in seinem Aufgabenbereich. Es ist ein freudiges Wiederehen von Jubilaren, die es sich nicht nehmen lassen, ihre Heimatkirche an den beiden Pfingstfeiertagen zu besuchen. Sie anerkennen und sind dankbar, dass der Pfingstmontag in Floß zu einem besonderen Feiertag ausgewählt wird.  Frühere Schulkameradinnen und Schulkameraden treffen sich wieder und haben daraus große Freude.

Schon am Sonntag hatte Pfarrer Römischer die Jubilare zu Beichte und Abendmahl eingeladen. In der Heimatkirche trafen sich dankbare und freudige evangelische Christen. Nach der kirchlichen Andacht gab es im Gemeindehaus ein freudiges Wiedersehen der Jubilare in geselliger Runde.

Der Pfingstmontag begann mit dem feierlichen Kircheneinzug unter Glockengeläute in das mit Blumen und Sträuchern geschmückte Gotteshaus. Musikalisch begleitet wurden die Jubilare vom Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Lang, den Mitgliedern der Kirchenverwaltung, den grünen Konfirmanden und Pfarrer Römischer. Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernahmen der Kirchenchor mit Kantor Andreas Kunz und der Bläserchor. In einer eindrucksvollen und nachhaltigen Festpredigt hatte Pfarrer Römischer herausgestellt: „Mache mich zum guten Lande, wenn dein Samenkorn auf mich fällt. Gib mir Licht in dem Verstande und, was mir wird vorgestellt, präge du im Herzen ein, lass es mir zur Freude gedeihn“. Nach dem Dank, Fürbitten, Vater unser und Verlesung der Namen der Jubilare durch Kirchenvorstandsmitglied Jürgen Bär überreichte der Pfarrer den Jubilaren Erinnerungsurkunden. Der Chor glänzte mit dem Lied: „Sei behütet“. Die Gemeinde stimmte mit Orgel und Bläserchor in das: “Nun danket alle Gott“ ein. Danach erteilte der Pfarrer den kirchlichen Segen.

Insgesamt wurden 35 Jubilare für ihre langjährige Verbundenheit zur Kirchengemeinde geehrt.

Silberne Konfirmanden: Marion Kastner, Daniel Bär, Wolfgang Bock und Jürgen Münchmeier. 50 Jahre: Gisela Bock, Inge Göring, Liane Häupler, Petra Schaller, Inge Weiß., Roland Helgert, Hermann Lederer, Gerd Löw, Walter Pröls, Günter Reinl, Jürgen Riebl, Norbert Riedel und Herbert Sathl.

60 Jahre: Erna Bodensteiner, Manfred Bublat, Manfred Gollwitzer, Erwin Löw, Manfred Meier und Waldemar Sathl.

65 Jahre: Hildegard Schaller und Helmut Kreiner.

70 Jahre: Frieda Herfurth, Gerda Meyer, Lotte Wagner, Friedrich Aichinger, Heinz Brunner, Erich Schieder und Klaus Wende.

75 Jahre: Johann Meierhöfer, Gerhard Meyer und Lotte Meierhöfer.

Bild und Text: Fred Lehner

Christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier

„Schulter an Schulter“

Christlich-jüdische Gemeinschaftsfeier in der Synagoge Floß

V.li.: Pfr. W. Römischer, Rabbiner Dannyel Morag (Bayreuth), Pfr. M. Früchtl

Foto Fred Lehner

Mütter und Großeltern feiern beim Klub 70

Die Seniorenbetreuung hat in der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista eine besondere Bedeutung. Das unterstreicht vor allem der Seniorenkreis Klub 70. Seit seinem Bestehen vor 49 Jahren nimmt er sich der Betreuung älterer Menschen in der Gemeinde besonders an. Keines der Mitglieder möchte die monatlichen Zusammenkünfte missen. Sie sind eine kleine Lebensnahrung mit willkommener Gesellschaft und Unterhaltung. Daran hat sich nichts geändert. Auch die neue Leiterin, Manuela Preisinger, nimmt ihre seit dem letzten Jahr übernommene Aufgabe überaus ernst und ist bemüht, den Senioren Monat für Monat ein schönes, gemeinsames Treffen zu bieten, für angenehme Unterhaltung zu sorgen und durch Halbtagsfahrten eine besondere Freude bereiten. Sie kann sich dabei auf ein fleißiges Team mit Sieglinde Sommer, Christa Thomas. Renate und Gerd Lindner, Ingrid Schell und Werner Bock verlassen. Pfarrer Wilfried Römischer mit Frau Erika sind treue Begleiter des Seniorenkreises.

So war es auch am vergangenen Samstag im Gemeindehaus als der Mutter- und Großelterntag gefeiert wurde. Schon die musikalische Unterhaltung mit Norbert Meierhöfer aus Schönbrunn und seiner Frau Sabine kam sehr gut an. Sie spielten Lieder in denen die Senioren mit einstimmen konnten. Nicht fehlen durften Vorträge und Erzählungen, die mit Freude aufgenommen wurden.

Bei ihrer Einleitung hörten die Senioren den Monatsspruch: “Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unserer Seele“. Fünf Geburtstagskinder wurden mit einem eigenen Glückwunschvers gratuliert und das von Pfarrer Römischer dirigierte Lied:“ Viel Glück und viel Segen“ gesungen.

Die angekündigte Überraschung war perfekt. Silke Scherm trat mit einer Kindergruppe auf. Sie erzählten über „Die perfekte Oma“, trugen das Gedicht „Die Sorgen einer Mutter“ vor und sangen ein fröhliches Dankeslied. Silke Scherm erzählte die Geschichte vom Frühstück. Der kräftige Beifall war Zeichen der großen Freude über diesen blendenden Auftritt der Kinder. Der Kaffeeumtrunk mit feinstem Gebäck gehörte natürlich dazu. Die Geburtstagsjubilare durften eine kleine Aufmerksamkeit mit nach Hause nehmen. Der fröhliche Nachmittag wurde mit der geselligen und herzlichen Unterhaltung abgeschlossen.

Bild und Text: Fred Lehner

Lesung mit Marianne Ach beim Frauenbund

Der Evangelische Frauenbund freute sich über den Besuch der Autorin Marianne Ach. Geboren in Eslarn lebt Frau Ach heute in München. Mit kleinen Lesungen aus ihrem Buch „Winterherzen“ berichtete Frau Ach von ihrer Kindheit mit Großmutter, Mutter und Schwester. Der Großvater und der Vater waren beide in einem Krieg gefallen, die Herzen der Frauen kalt.  Für Frau Ach beinhaltet ein guter Roman immer authentisch Erlebtes und Fiktives. Und so erzählte sie aus ihrem Leben und las aus ihren Werken wie z.B. „Dieses kleine Stück Himmel über Paris“ und „Der Atem deines Landes“. Die Gäste lauschten und genossen und bekamen Antworten von Frau Ach auf Fragen, die sich in Gedanken auftaten. Bei einem Glas Wein war Zeit sich über das Gehörte auszutauschen während Frau Ach gerne einige Werke persönlich signierte. 

Bild und Text: Christa Riedel

Blütenpracht umrankt Flosser St. Johannes Baptista Kirche

Der 1077-jährige Markt Floß weist in seinem Gemeindegebiet eine Reihe von denkmalgeschätzten Anlagen und Plätzen, die in einer Denkmalliste einzeln aufgeführt sind, auf. Vorrangig ist es auch das Kirchenzentrum der evangelischen Gemeinde St. Johannes Baptista, das diesen Schutz erhalten hat. Immerhin trägt die Bauinschrift am Südosteckpfeiler der Kirche die Jahreszahl 1503. Der frühere Heimatforscher, Oberlehrer a. D. Leonhard Bär hat in seinen heimatgeschichtlichen Abhandlungen festgehalten, dass in Floß im Jahre 1200 urkundlich ein Pfarrer von Floß gewirkt hat. Die Pfarrei hatte ursprünglich einen sehr großen Umfang; es gehörten außer Flossenbürg, Plößberg, Wildenau, Püchersreuth noch andere Gemeinden (Flosser Amt) dazu. Bis zum 1912 bestand in Floß ein Simultaneum. Nach dem Neubau der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer wurde es aufgelöst. Das evangelische Gotteshaus wurde 2021 als „Simultankirche des Jahres“ ausgezeichnet. Besucher des Pfarrzentrums, darunter Kirche, Pfarrhof, Friedhof, Gemeindehaus und Kindergarten, können sich in diesen Tagen kaum satt sehen von der einmalig schönen Blütenpracht rund um die Kirche. Sie lädt ein zum Stehenbleiben und das einmalig schöne Ortsbild zu bewundern. Eine Blütenpracht, die zum Haltmachen ebenso wie zum Staunen einlädt.

Bild und Text: Fred Lehner

Elke Hör 45 Jahre im Dienst des Kindes

„Der Verein befolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildstätige Zwecke durch Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere durch die Unterhaltung einer Gemeindediakonissenstation, der Kinderpflege im Sinne der Inneren Mission und durch den Unterhalt eines Kindergartens“. Diese Satzungsbestimmungen wurden vor über 126 Jahren durch den damaligen evangelischen Pfarrer und späteren Dekan Adolf Bauer bei der Gründung des Vereins der „Evangelische Gemeindediakonie e.V. Floß“ einstimmig beschlossen. Erhalten geblieben ist die Kinderpflege mit Unterhalt eines Kindergartens, während die Gemeindediakonissenstation aufgelöst werden musste. Ähnlich die Armenpflege und deren Unterstützung.

Heute ist der neu erweiterte und sanierte Kindergarten „Unterm Regenbogen“ aus den kirchlichen und dem Gesellschaftsleben des Marktes nicht mehr wegzudenken. Kinder können in dieser Erziehungsstätte untergebracht eine zeitgemäße Form christlicher Diakonie. erleben. Träger des Kindergartens ist der Diakonieverein.

Eine Besonderheit: Wie keine zweite Erzieherin kann Elke Hör auf eine nunmehr 45-jährige Arbeit im Kindergarten der Gemeindediakonie, zurückblicken. Ihre souveräne, vorbildliche Arbeit, ihre beispielhafte Kollegialität und jederzeitige Unterstützung sowie ihr vorzügliches Verständnis sind herausragende Tugenden, die dem Kind und der Einrichtung des Kindergartens sehr zu Gute kommen. Ein Engagement, das den Kindern viel Freude und Mut macht. Eine Berufskollegin und Erzieherin, die in den 45 Jahren alle Höhen und Tiefen des Kindergartens erfahren und sich durch ihr liebevolles und hingebendes Verhalten größte Verdienste im Dienst des Kindes erworben hat.

Lob, Dank und Anerkennung waren es, das Elke Hör im Rahmen eines Festaktes durch Pfarrer Wilfried Römischer, die Gemeindediakonie, und dem Team der Erzieherinnen des Kindergartens erfahren durfte. Der Glanz der Gratulanten waren es die Kinder, die mit Lied und Gebet aufwarteten und der Feierstunde ihren Stempel aufdrückten.

Lang war der Zapfenstreich vom Kindergarten in das Gotteshaus, wo alles festlich geschmückt war. Die musikalische Gestaltung lag in Händen von Kantor Andreas Kunz. Nach dem Glockengeläut und dem Wort der Begrüßung durch Pfarrer Römischer versammelten sich die Kinder im großen Altarraum in dem auch Elke Hör unter dem Regenbogen Platz genommen hat. Dem Gebet des Dankes hatte der Pfarrer Gottes Treue, Vergebung und Frieden unterm Regenbogen angesprochen. Den Fürbitten und dem Vater unser folgte der Segen durch das Team des Kindergartens mit den beiden Leiterinnen Kristina Schaller und Heidi Hippmann. Das Segenslied „Gott sei vor dir“ rundete die eindrucksvolle Fest- und Feierstunde ab.

Für den Träger des Kindergartens, der Evangelischen Gemeindediakonie, überbrachte Vorsitzender Manfred Venzl die Dankesworte an Elke Hör, einer Erzieherin mit Herz, Verstand und gelassener Ruh, die den Kindergarten mitgeprägt hat.

Bild und Text: Fred Lehner. 

Frauenbund lud zum Osterfrühstück ein

Im Anschluss an die Feier der Osternacht und dem Gang zum Friedhof lud der Frauenbund zum Osterfrühstück in das Gemeindehaus. 65 Gemeindeglieder folgten der Einladung und freuten sich über die schön gedeckten Tische im warmen Gemeindehaus. Bei Kaffee und Osterbrot, Eiern, Käse, Quark und selbstgemachten Marmeladen war viel von der Osterfreude im gemeindlichen Leben zu spüren.

Kirchengemeinden Floß und Flossenbürg feiern Konfirmation

Die Kirchengemeinden Floß und Flossenbürg standen am Palmsonntag ganz im Zeichen der Konfirmation. Pfarrer Wilfried Römischer hatte sich lange und intensiv mit der Vorbereitung Zeit genommen. Bereits am 15. März wurde mit den 13 Konfirmanden, neun aus Floß und vier aus Flossenbürg, der Vorstellungs-Gottesdienst im Flosser Gotteshaus gefeiert. Die Generalprobe startete mit der Beichte und dem Abendmahl am 27.März. Der Festgottesdienst zur Konfirmation am Palmsonntag war der Höhepunkt. Er stand unter dem Motto: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“.

Vom Gemeindehaus bewegte sich zu den Klängen des Posaunenchores unter Leitung von Tanja Riedel der Kirchenzug mit Pfarrer Römischer und den Mitgliedern der Kirchenverwaltung. Nach dem Entzünden der Konfirmationskerzen stimmte die Gemeinde in das Lied „Tut mir auf die schöne Pforte „ ein. Seine Predigt stellte Pfarrer Römischer unter das Motto: „Mit Jesus im Boot – Was auch kommt, mit ihm kommen wir durch“.

Für die Kirchengemeinden Floß und Flossenbürg überbrachten die Vertrauensleute Silke Scherm und Markus Pentner des Kirchenvorstandes, die Grüße und guten Wünsche an die jungen Christen. Nach dem Lied „Hosanna“ gab es Sendung und Segen durch Pfarrer Römischer. während der Posaunenchor mit Musikstück „Dankeschön“ einmal mehr sein ganzes Können unter eweis stellte.

Der Gottesdienst endete mit einem eindrucksvollen Orgelspiel von Kantor Andreas Kunz, nachdem vorher der Pfarrer allen Mitwirkenden einen von Herzen kommenden Dank aussprach. Einmal mehr zeigte sich die Geschlossenheit und Gemeinsamkeit der großen Kirchenfamilie.

Bild und Text: Fred Lehner.

Beeindruckender Weltgebetstag in Floß

Der evangelische und katholische Frauenbund, mit ihren jeweiligen Vorsitzenden Christa Riedel und Christina Schaller, begingen wieder gemeinsam den ökumenischen Weltgebetstag, der dieses Jahr unter dem Motto „Kommt! Bringt eure Last“ (11, 28 Matthäusevangelium), stand. In über 150 Ländern nahmen Frauen an diesem Gottesdienst teil und setzten somit ein kraftvolles Zeichen der Frauensolidarität und globalen Verbundenheit. Hoffnung gegen alle Hoffnungslosigkeit. Dies machte auch die Gottesdienstliturgie der nigerianischen Christinnen sehr deutlich.

Der westafrikanische Staat, ein Mosaik aus Kulturen, Sprachen und Traditionen, der dieses Jahr im Fokus stand, ist zwar reich an Ressourcen, aber arm an Verantwortungsbewusstsein und Hoffnung. Im Laufe der Jahre versank das Land immer tiefer in Armut und Verzweiflung. Ein Sack Reis – ein Grundnahrungsmittel – ist für viele Familien mittlerweile ein Luxusgut geworden. Selbst in dieser fast aussichtlosen Lage arbeiten die Nigerianerinnen weiter auf eine bessere Zukunft hin und sehen trotzdem Beweise für Gottes Treue. Ihr starker Glaube gibt ihnen die notwendige Kraft dazu. Ihr Mut und das Durchhaltevermögen, im Schatten der Ausgrenzung zu leben, sind bewundernswert.

Das evangelische Gemeindehaus wurde entsprechend landestypisch dekoriert und lud sofort zum Verweilen auf den „afrikanischen Kontinent“ ein. Gefühlsbetonte Geschichten, Lieder und Fürbitten, die Herz und Seele berührten und den Wortgottesdienst zusätzlich bereicherten, trugen Christa Riedel, Christina Schaller, Christine Wirth, Kerstin Sommermann, Andrea Mutterer, Katrin Barth, Christa Neubeck, Silvia Schnappauf, Christina Kreuzer sowie Pfarrer Wilfried Römischer in eindrucksvoller Weise vor. Die Arche Musica unter der Leitung von Andreas Kunz übernahm den musikalischen Teil. Pfarrer  Römischer erteilte den Mitfeiernden noch den Segen Gottes.

Ein mit viel Liebe zubereitetes „nigerianisches“ Büfett – ein Augen- und Gaumenschmaus - rundete schließlich diese bewegenden Abendstunden ab, bevor ein interessanter Bildvortag über Land und Leute den offiziellen Teil dieser Feierlichkeit beendete.

 Auch in Floß war man mit im weltweiten Gebet vereint und nahm bewusst die Anliegen und Nöte und die Lebensrealität der Frauen in Nigeria, die Sehnsucht nach einer besseren Welt haben, in den Blick.

Ökumenischer Jugendkreuzweg

In der vierten Fastenwoche haben sich die beiden Religionsgemeinschaften wieder zu einer betenden und singenden Gemeinschaft im Rahmen des ökumenischen Jugendkreuzweges vereint. Damit wird eine seit vielen Jahren bestehende Tradition fortgesetzt. Sie erfährt von beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer durch ihre Mitwirkung größte Unterstützung.

Vier Symbole, die Dornenkrone, das schwarze Tuch, der Stein und die Hand standen im Mittelpunkt der Gebetsandacht. Sie wurden von Station zu Station am Kreuz angebracht und waren sichtliche Begleiter.

In der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer versammelte sich eine große Gläubigenschar, die sich im weiten Kreis um den Altar versammelte.

Neben den Präparanden und Kommunikanten

waren auch die Firmlinge der katholischen Pfarrgemeinde gekommen. Am Kreuz wurde das Symbol der Dornenkrone angebracht. Die Betrachtung las Christina Schaller vor, während die Gläubigen die Fürbitten sprachen. Das Gotteshaus wurde mit dem Lied: „Geh mit uns auf unseren Weg“ verlassen. Die zweite Station mit dem schwarzen Tuch fand am Rathaus statt, während sich die Teilnehmer im Bereich des Zentralschulhauses zur dritten Station versammelten. Halt gemacht wurde auch an der Synagoge mit Gebet und Gesang. Die fünfte Station traf sich an der Osterkerze der evangelischen St. Johannes Baptista Kirche. Pfarrer Wilfried Römischer begrüßte die Prozession. Viele kleine Kerzen wurden nach dem Entzünden der Osterkerze dort abgestellt. Gemeinsam wurde das Vater unser gebetet, während die beiden Geistlichen in ihrem Segen Gott baten, uns Kraft für unseren Weg zu geben, liebe Menschen, an unsere Seite zu stellen und Zuversicht gerade in den dunklen Stunden zu geben. Gott möge uns die Augen und Herzen öffnen, damit wir seine Gegenwart in den kleinen Momenten des Alltags erkennen und seine Liebe spüren. Die versammelte Gemeinde verließ tief beeindruckt und nachhaltig das Gotteshaus.

Bild und Text: Fred Lehner.

Gemeindediakonie dankt Helfer

In der nunmehr 126-jährigen Vereinsgeschichte der Evangelischen Gemeindediakonie wird die knapp dreijährige Bauzeit von 2022/2025 für die Erweiterung und Sanierung des Kindergratens „Unterm Regenbogen“ einen besonderen Platz einnehmen.  Das Bauwerk ist fertiggestellt und bezogen, jetzt warten noch die Außenanlagen auf eine Neugestaltung und dann kann das gesamte Bauwerk offiziell auch kirchlich gesegnet werden.

Dass damit die satzungsgemäßen Aufgaben in der Förderung der Kinderpflege erfüllt wurden, stellte Vorsitzender Manfred Venzl beim Helferfest vor kurzem im Gasthaus „Weißes Rössl“ heraus. Die Gemeindediakonie habe Wort gehalten und all jenen Dank und Anerkennung gesagt, die mit dabei waren und Hand anlegten. Venzl sprach von einem Gemeinschaftswerk und die Erfüllung behördlicher Auflagen und Forderungen. Notwendig waren die Erweiterung und Sanierung des bestehenden Gebäudetrakts. Damit verbunden war die Errichtung einer vierten Kindergruppe. Allein die Vorbereitungszeit bis zur Baugenehmigung nahm eine wider Erwarten längere Zeit in Anspruch. An Ostern 2024 wurde mit der Räumung und Auslagerung des Kindergartens in das Gemeindehaus begonnen. Fleißige Hände haben an der Auslagerung des Kindergartens tatkräftig mitgewirkt. Während der Bauzeit gab es viele unvorhergesehene Umstände, die überwunden werden mussten. Geduld war angesagt. Dabei spielte die Benützung des Baugrundes, eine besondere Rolle. Teile des aufgelassenen Friedhofes an der Pfarrkirche mussten benützt werden, die erst nach archäologischen Untersuchungen freigegeben wurden. Damit ergab sich nach drei Baueinstellungen eine Bauzeitverlängerung, die den Gesamtablauf der Bauzeit erheblich erschwerte. Nicht nur eine Bauzeitverschiebung, auch eine Erhöhung der Baukosten waren mit diesen Umständen verbunden. Immer wieder zeigte sich, dass der Einsatz der freiwillligen Helferinnen und Helfer großartig war. Das galt bei den Reinigungsarbeiten ebenso wie bei den jeweils notwendigen Umzügen des Kindergartens. Ende gut, alles gut, hieß es im Herbst vergangenen Jahres als die Kinder wieder in ihr vertrautes Heim einziehen konnten. Das alles wäre ohne die Mithelfe vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen, freute sich Venzl. Auch die Verkehrsteilnehmer zur anliegenden Friedhofanlage brachten viel Verständnis und Geduld auf, zumal die Parksituation während der Bauzeit immer schwieriger wurde.

Das Gesamtbauwerk geht jetzt dem Ende zu, doch es gebe noch viel zu tun. Venzl berichtete über die Neugestaltung der Außenanlagen, rund um den Kindergarten. Dabei komme der Gemeindediakonie die Benützung des Pfarrgartens am Gemeindehaus sehr zu Gute. Berichtet hatte der Vorsitzende, dass der Aufbau einer Fotovoltaikanlage ebenfalls beschlossen wurde.

Einmal mehr bleibe festzuhalten, dass von einem Gemeinschaftswerk gesprochen werden kann. In den Kreis der Helferinnen und Helfer schlossen sich neben der Kirchengemeinde und dem Markt, die Leitung des Kindergartens mit Kristina Schaller und Heidi Hippmann, Pfarrer Wilfried Römischer, Bürgermeister Robert Lindner und die Vertreter des gemeindlichen Bauhofes ebenso wie die Vertreter der Kinderelternbeiräte und die Vorstands- und Ausschussmitglieder der Gemeindediakonie ein. Es gab aber auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ohne zu zögern mit Hand angelegt haben. Die Eltern der Kinder haben sich dabei besonders ausgezeichnet. Das Dankeschön der Gemeindediakonie drückte Venzl durch Einladung zu einer gemeinsamen Zusammenkunft mit Abendessen aus. Was dem Vorsitzenden besonders schmeckte war die Tatsache, dass die angersetzten Gesamtbaukosten von rund 1.6 Millionen Euro kaum überschritten werden. Und das, trotz der erhöhten Kosten bei der Verlagerung der alten Grabstellen durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege. Immerhin ein Aufwand von bis zu 150 000 Euro.

Für Bürgermeister Robert Lindner war es selbstverständlich, sich den Dankesworten des Vorsitzenden anzuschliessen. Er sprach von einer blendenden Arbeit zum Wohle der Kinder und des Bauherrn. Hier habe sich auch die Kirchengemeinde verdient gemacht. Die erbrachten Leistungen und Hilfen können sich sehen lassen. Manfred Venzl habe ein großes Verdienst.

Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Außenanlagen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden, so dass die kirchliche Segnung des gesamten Bauwerks auch zu dieser Zeit erfolgen kann.

Bild und Text: Fred Lehner.

Glanzvolle Musik zur Passion in St. Baptista Kirche

Über-Wunden“ – Musik zur Passion. Es geht darum, Jesus über Wunden, Schmerzen und Leid zu erleben. Wir sehen, hören und bedenken den Weg eines leidenden und verwundeten Menschen“.

Mit diesen Worten leitete Pfarrer Wilfried Römischer, das Passionskonzert ein.

Die nunmehr über 30-jährige Arbeit von Kantor Andreas Kunz aus Weiden hat in der Kirchengemeinde einen nachhaltigen und überaus positiven hinterlassen. Es ist der besondere Einsatz für das gottesdienstliche und kirchenmusikalische Leben und seine Leistungen für Gruppen und Chöre. Kunz ist es auch zu danken, dass die „Musik zur Passion“ zu einer festen und unverzichtbaren Einrichtung in einem Kirchenjahr geworden ist. Ihm geht es auch darum, die 40-tägige christliche Vorbereitungszeit vor Ostern, die dem Gedenken an das Leiden, Sterben und die Kreuzigung Jesu Christi dient, musikalisch zu begleiten. Seine Leidenschaft und sein Engagement fanden durch die Verleihung der „Soli-Deo-Gloria-Urkunde“ dankbare Anerkennung. Er prägte das Sprichwort „Singen macht glücklich – gemeinsames Singen doppelt“.. Kantor Kunz ist es zu danken, dass in der Flosser Kirchengemeinde Jahr für Jahr die Passion in den Mittelpunkt gestellt wird. Er bringt dies mit den kirchenmusikalischen Aufführungen immer wieder zum Ausdruck. Nichts ist ihm an Vorbereitung und Organisation zu viel. So hat er sich in diesem Jahr für die Aufführung der Flosser Chöre und Gruppen entschieden. Die Kirche stand am Sonntag ganz im Zeichen des Passionskonzerts unter dem Motto: „Über-Wunden“. Mitwirkende waren die „Arche Musica“, der Kirchenchor, die Kirchen-Combo mit Annika Balk und Franco Ricciardi. Pfarrer Wilfried Römischer (Gitarre und Gesang) und seine Frau Erika sprachen die Texte. An der Orgel und am E-Piano spielte Kantor Andreas Kunz. Eine bewegende musikalische Stunde. Die Passion von Jesus hält uns Wunden und Leiden vor Augen, aber auch die Kraft der Liebe, die Wunden verwandeln und überwinden kann. Den Anfang machte Kantor Kunz an der Orgel mit der Ouvertüre unter den Choral „Befiehl die deine Wege“ von Alain Brun-Cosme. Die Musik leuchtete viele Facetten aus. Zum Schluss gab es einen fulminanten Lobpreis: „Über-Wunden“. Die rhetorisch ausgezeichneten Vorträge über „Hinführung“ und „Besinnung“ durch das Pfarrerehepaar Wilfried und Erika Römischer, ließen den Nachmittag zu einem eindrucksvollen und nachdenklichen Erlebnis werden. Beide verstanden es, in ihrer Ausdrucksweise die Zuhörer in den Bann zu ziehen. Wie reich die evangelische Kirchengemeinde im gesanglichen und musikalischen Bereich ist, das wurde wieder einmal an diesem Konzertnachmittag deutlich. Gruppen und Chöre zeigten sich von ihrer besten Seite, wobei die Einstudierung und die Programmgestaltung von Kantor Kunz unverkennbar war. Alle Vorträge hatten ein erstaunlich hohes Niveau. Die Chorgemeinschaften haben einen erstaunlichen Höhepunkt und Vortrag und gesanglichen Können erreicht. Sie glänzten durch Harmonie und feinster Abstimmung. Damit gewann das Passionskonzert an Wert und würde auch höhere Aufgaben jederzeit meistern. Den krönenden Abschluss eines einfühlenden Konzertnachmittags meisterte die Chorgemeinschaft mit dem „In Christus ist mein ganzer Halt“.

Es gab kein Eintrittsgeld, dafür konnten die Besucher in die aufgelegten Körbchen ihre Gaben und Spenden für die wichtige Arbeit der Telefonseelsorge der Nordoberpfalz zur Verfügung stellen. Der Erlös war sehr ansprechend.

Bild und Text: Fred Lehner

Faschingskochen bei den Frauenbünden

Das Faschingskochen beim evangelischen Frauenbund hat Tradition. Sie fortzuführen hat Vorsitzende Christa Riedel mit ihrem Team größtes Interesse. In diesem Jahr hat der katholische Frauenbund seine Schwierigkeit mit der Unterbringung von Veranstaltungen, denn das Pfarrheim St. Josef ist durch die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens St. Johannes Maria Vianney durch den Kindergarten belegt. Was lag näher, als das Angebot des evangelischen Frauenbundes, gemeinsam das Faschingskochen im evangelischen Gemeindehaus zu starten, anzunehmen. Vorsitzende Christina Schaller war mit ihrem Team sehr dankbar, sich wieder einmal gemeinsam treffen zu können. Das geschieht ja im Laufe eines Jahres öfter. Der ökumenische Geist lebt und wird immer wieder neu bekräftigt.

Der Faschingskurs mit Erika Brandl aus Wiesendorf bei Weiden ist zu einer Kernveranstaltung geworden, die von den Mitgliedern und Frauen sehr gerne angenommen wird. So war es auch am Faschingssamstag. Das Thema lautete: „Süßes und deftiges Fingerfood“. Die Teilnehmerinnen bekamen nicht nur neue Rezepte an die Hand, auch wertvolle Ernährungstipps konnten erfahren werden.

Du suchst nach süßem Fingerfood für die nächste Party ? Mit dieser Frage setzte sich Kochleiterin Erika Brandl auseinander und gab dazu viele Typs und Antworten, die nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge erfreuten und begeistern. Ob für Partys oder einfach nur zum Naschen zwischendurch – die Sammlung von Erika Brandl an köstlichen Rezepten bietet für jeden Anlass das perfekte süße Fingerfood. Die praktische Vorführung beeindruckte die Frauenwelt, denn es ging von zarten Pralinen über fruchtige Mini-Törtchen bis hin zu schokoladigen Häppchen. Es war eine Inspiration und eine Entdeckung, die Freude am kreativen Backen und Dekorieren machte. Allein der riesige Fragenkomplex der Frauen unterstrich, wie leidenschaftlich die sie an diesem Kurs dabei waren. Was natürlich nicht fehlen durfte war das aktive Mitmachen während des Backens und Dekorierens. Der gemeinsame Genuss von Kaffee und Kuchen, sowie das Gespräch mit Kursleiterin Erika Brandl waren zudem ein richtiges Highlight. Schon am Freitag, 6. März, um 14 Uhr treffen sich die beiden Frauenbünde im evangelischen Gemeindehaus im Rahmen des Weltgebetstages in ökumenischer Verbundenheit wieder.

Bild und Text: Fred Lehner.

Fröhliche Stunden beim Seniorenkreis Klub 70

Wie Daheim fühlen sich die Senioren beim Klub 70 der evangelischen Kirchengemein St. Johannes Baptista im frisch aufpolierten Gemeindehaus, das im letzten Jahr wegen Belegung durch den Kindergarten nicht benützt werden konnte. Vorbereitung und Organisation ließen sich Leiterin Manuela Preisinger und ihr fleißiges Team angelegen sein. Der vergangene Samstag war ganz auf die Faschingszeit eingestellt. Schon deshalb ließen es sich die Senioren nicht nehmen, den Gemeindesaal mit ihren schmucken und originellen Kostümen zu verschönern. Der verhinderte Pfarrer ließ mit seiner Frau Erika herzliche Grüße übermitteln. Treue Gäste sind Seniorenbeauftragter Erich Schieder und auch der ehemalige Bürgermeister Fred Lehner war wieder mit dabei. Ihre Teilnahme unterstrich die Wertschätzung für die älteren Mitglieder der Gemeinschaft. Nicht vergessen wurden der Monatsspruch und die Geburtstage der Mitglieder, die im Februar geboren sind. Sie wurden mit dem Lied „Viel Glück und viel Segen“ gratuliert. Das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Faschingskrapfen gehörte einfach dazu. Es bot Gelegenheit für angeregte Gespräche und das Pflegen von Kontakten. was die monatlichen Zusammenkünfte der Gruppe besonders auszeichnet. Sketche und Gedichte verschönerten und erheiterten die Faschingsstunden, die von den Senioren dankbar und mit Applaus aufgenommen wurden. Die Überraschung des Nachmittags schlug wie eine Bombe ein. Gekommen und aufgetreten ist der Faschingsverein SV Kohlberg-Röthenbach mit seiner Kinder-Prinzengarde und Kinderprinzenpaar Maya I. und Nico I. Ihr Auftritt war das Highlight der fröhlichen Stunden, die mit dem Team Sieglinde Sommer, Werner Bock, Christa Thomas und Ingrid Schell einen perfekten Service boten.

Bild und Text: Fred Lehner.

Evangelischer Frauenbund  - Eine lebendige Gemeinschaft

„Hinter uns liegt ein schönes, aktives und lebendiges Frauenbundjahr das uns alle Freude machte“. Mit dieser Feststellung leitete Vorsitzende Christa Riedel die Jahreshauptversammlung des  Frauenbundes im Gemeindehaus ein. Freude gab es über die Anwesenheit von Silke Scherm als Vertreterin der Kirchengemeinde, nachdem Pfarrer Wilfried Römischer nicht kommen konnte.

Schriftführerin Christa Thomas war es vorbehalten, auf die Ereignisse, Veranstaltungen und Zusammenkünfte des Vorjahres einzugehen. Und das waren nicht wenig. Die Fotorepräsentation zeigte es. Herausgestellt wurden die Zusammenkünfte mit dem Katholischen Frauenbund als große ökumenische Gemeinschaft. Das soll auch in diesem Jahr so fortgesetzt werden.

Am 1. Januar zählte die Gemeinschaft 156 Mitglieder (von 33 bis 97 Jahren). Zwei Mitglieder sind verstorben, ebenso die frühere Vorsitzende Marianne Hirschmann. Herausragend die Mitgliederbetreuung. 20 Frauen wurden zu ihren runden oder halbrunden Geburtstagen besucht und gratuliert. Den 2025 getauften Kindern wurden 13 Paar selbstgestrickte Söckchen überreicht.

Für die Treue zur Gemeinschaft gratulierte die Vorsitzende mit lobenden Worten: 10 Jahre: Sandra Reinl, Natalie Schönberger, Kerstin Sommermann und Anita Woppert. 20 Jahre: Sabine Meierhöfer und Gerlinde Rieder. 35 Jahre: Heidi Bär. 40 Jahre: Renate Lindner und Edith Riebl-Brucker. 45 Jahre: Erna Bodensteiner und Berta Meißner.

In die Gemeinschaft wurden mit Anstecknadel und Rose aufgenommen: Brigitte Pentner, Marianne Jobst, Melanie Schafhauser und Dagmar Hirschka. In diesem Zusammenhang wurden die Grüße und Glückwünsche für ein erfolgreiches Wirken durch die verhinderte geschäftsführende Vorständin des Landesverbandes, Katharina Geiger, gerne zur Kenntnis genommen. Erfreulich sei die Lebendigkeit und Aktivität der Flosser Frauengemeinschaft die Vorbildcharakter habe.

Kerstin Sommermann und Manuela Preisinger kümmern sich um die Medienschulung, Christa Thomas und Manuela Prersinger engagieren sich bei der Strickrunde. Zufrieden war der Bericht von Kassiererin Waltraud Riedel, der zur Entlastung führte. Weitere Informationen rundeten die Versammlung ab.

Bild und Text: Fred Lehner.

Frauenbund spendet 1 000 Euro an Kirchengemeinde

Es ist erstaunlich, wie sich die Gemeinschaft des Evangelischen Frauenbundes gegenüber der Kirchengemeinde Jahr für Jahr engagiert und mit jeweils großzügigen Spenden und freiwilligen Leistungen aufwartet. Eines der vielen Beispiele ist die Aufstellung eines Treppengeländers am Friedhof von der Aussegnungshalle in den anschließenden unteren Teil der Anlage. Vorsitzende Christa Riedel legt mit ihrem Team der Vorstandschaft und im Ausschuss besonderen Wert darauf und findet auch durch ihren Ehemann Richard und der Familie größtes Verständnis und Unterstützung für dieses Engagement.

Schon Wochen und Monate vorher wird sich auf den Adventsbasar konzentriert und Vorbereitungen getroffen. Dass diese Arbeit auch von der Bevölkerung Anerkennung findet, zeigte sich beim letzten Basar am ersten Adventssonntag in der Marktplatzanlage. In der Jahreshauptversammlung am Sonntag konnte Christa Riedel berichten, dass die Gemeinschaft in der Lage ist, der Kirchengemeinde eine Spende aus dem Erlös des Basars von 1 000 Euro zu übergeben. Diesen Akt der Spendenübergabe vollzog Vorsitzende Riedel gegenüber der Vertreterin der Kirche, Silke Scherm. Die sichtlich erfreute Sprecherin des Kirchenvorstandes sicherte der Gemeinschaft eine sinnvolle Verwendung der Gelder zu. Immerhin verschlinge die Unterhaltung des Gemeindehauses jährlich bis zu 10 000 Euro. Außerdem sind über 5 000 Euro als Rücklage  anzulegen. In diesem Zusammenhang berichtete Christa Riedel, dass die Grundschule die Zielgerade für den Bezug des sanierten Hauses der Schule endlich erreicht habe. Geplant ist auch die Ausstattung der Klassen als Rückzugs-, Lese- und Ruheort durch die Einrichtung von Sofas. An die Frauengemeinschaft erging deshalb der Aufruf um Mithilfe durch Spenden. Beim Nachhauseweg legten die Frauen ihre Spendenbeiträge in die aufgestellten Sammelkörbchen. Gezeigte Impressionen des bayernweiten Landesverbandes bereicherten den Vormittag des gemeinsamen Beisammenseins.

Bild und Text: Fred Lehner.

Ehrenamtliche engagieren sich in  Kirchengemeinde

Einmal im Jahr den ehrenamtlichen, freiwilligen und engagierten Helferinnen und Helfern im Namen der Kirchengemeinde ein herzliches Dankeschön zu sagen, das sieht Pfarrer Wilfried Römischer als eine besondere Aufgabe und Verpflichtung an. Es ist eine Hilfe und Unterstützung das ganze Jahr über und kann nicht hoch genug gewürdigt werden.

Gut besetzt war das Gemeindehaus mit einem Stab von Mitarbeitern, der das kirchliche Leben ebenso zu unterstützen weiß wie alle anfallenden Arbeiten und Dienste in und um das Pfarrzentrum. Nach dem Musikstück des Posaunenchores und dem Lied: „Vergiss nicht zu danken“ sprach Pfarrer Römischer von Talenten, die bei Sitzungen im Kirchenvorstand, im Diakonieverein, bei Musik und Gesang, bei der Fürsorge und Begleitung der Kinder im Kindergarten, in den Gruppen und Vereinen und im Eine-Welt-Laden eingebracht werden. Mit eingebunden hatte er Gedanken zur Jahreslosung 2026. Es gebe viel Arbeit, die nicht unbedingt von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Dazu gehören Dienste beim Putzen und Säubern der Kirche, die Anlagen und Plätze, beim Verwalten und Gestalten von Aufgaben, die jede Hand so wertvoll machen.

Dass es am Eingang und während des Dankabends musikalische Kostbarkeiten durch den Posaunenchor unter Leitung von Tanja Riedel gab, erfreute besonders. Man spürte den Stolz bei dieser Freude bei dem Kanon „Lobe den Herren“.

Das von Herzen kommende Dankeschön erweitere sich bei der Betreuung und Fürsorge älterer Menschen in der Kirchengemeinde, die fest eingebunden sind. Dabei sei die Betreuung durch den Seniorenkreis Klub 70 ebenso hervorzuheben, wie Besuche und Gottesdienste im Seniorenheim "Am Reiserwinkel". Es gebe eine „helle Vielfalt von Gaben“ der Gemeindemitglieder, die der Kirche zugutekommen. Der Geistliche lobte die großzügige und aufgeschlossene Spendenfreudigkeit der Gemeindemitglieder.

Das Jahr 2025 brachte mit dem Bezug des sanierten und erweiterten Kindergartens eine Menge zusätzliche Arbeit, die aber meisterhaft bewältigt werden konnte. Die Gemeinsamkeit und das vertrauensvolle Mitwirken in der Kirche zeigte sich auch an diesem Abend, der mit dem Schlusslied „Vergiss nicht zu danken“, alles sagte. Ein praktisches schönes Geschenk durften die Mitarbeiter mit nach Hause nehmen. Fleißige Mitglieder des Kirchenvorstandes übernahmen die Betreuung der gern gesehenen Besucher.

Bild und Text: Fred Lehner.

Jahreslosung – Gott spricht: Siehe ich mache alles neu

Es ist überaus erfreulich, dass das seit einem Jahr neue Team des Seniorenkreises „Klub 70“ , unter Vorsitzenden Manuela Preisinger, die Tradition der vergangenen Jahre mit der Jahreslosung durch den Pfarrer fortsetzt. Das war am vergangenen Samstag im evangelischen Gemeindehaus der Fall. Die Mitglieder trafen sich zum Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die sich Monat und Monat eines großen Zuspruchs erfreut. Pfarrer Wilfried Römischer hatte sich bei der Jahreslosung mit dem Motto: „Gott spricht: Siehe ich mache alles neu“ befasst.

Vorsitzende Manuela Presinger freute sich über den großen Zuspruch. „Jetzt können wir wieder Zuhause unsere Veranstaltungen durchführen“, hielt sie gerne fest, nachdem im letzten Jahr das Gemeindehaus durch den Kindergarten „Unterm Regenbogen“ wegen baulicher Maßnahmen des Gebäudes belegt war. Sie wünschte sich, dass die kommenden Veranstaltungen wie gewohnt im Gemeindehaus fortgesetzt werden können. Eingangs durfte der Monatsspruch ebenso fehlen wie die Gratulation der Geburtstagsjubilare im Januar. 

Die Klubmitglieder wissen die gesellschaftlichen Gespräche und Unterhaltungen sehr zu schätzen. Sie hatten auch an diesem Nachmittag, der mit dem Lied „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind„ eingestimmt wurde, ihre Freude.

Pfarrer Römischer wünschte den Senioren zu Beginn seines Vortrages Frieden, Zuversicht, Mut und Hoffnung. Nach einem Beispiel hielt er fest, dass wir Neu-Macher mit Anstand, Klugheit und Liebe in unserer Gesellschaft brauchen. Im Rahmen einer Bilderschau und einer Reihe von Beispielen meinte der Pfarrer, dass wir mit dem Wort:“ Siehe, ich mache alles neu“ unsere Zukunft sehen. Wir hoffen auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Eine Welt ohne Tränen, Leid, Schmerz, Abschied. Das Ende wird gut sein. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende. 

Bild und Text: Fred Lehner

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Floß

Dr.-Martin-Luther-Ring 2

92685 Floß

09603-8318

Druckversion | Sitemap
© Evangelische Kirchengemeinde Floß