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Aktuell

Evangelischer Frauenbund  - Eine lebendige Gemeinschaft

„Hinter uns liegt ein schönes, aktives und lebendiges Frauenbundjahr das uns alle Freude machte“. Mit dieser Feststellung leitete Vorsitzende Christa Riedel die Jahreshauptversammlung des  Frauenbundes im Gemeindehaus ein. Freude gab es über die Anwesenheit von Silke Scherm als Vertreterin der Kirchengemeinde, nachdem Pfarrer Wilfried Römischer nicht kommen konnte.

Schriftführerin Christa Thomas war es vorbehalten, auf die Ereignisse, Veranstaltungen und Zusammenkünfte des Vorjahres einzugehen. Und das waren nicht wenig. Die Fotorepräsentation zeigte es. Herausgestellt wurden die Zusammenkünfte mit dem Katholischen Frauenbund als große ökumenische Gemeinschaft. Das soll auch in diesem Jahr so fortgesetzt werden.

Am 1. Januar zählte die Gemeinschaft 156 Mitglieder (von 33 bis 97 Jahren). Zwei Mitglieder sind verstorben, ebenso die frühere Vorsitzende Marianne Hirschmann. Herausragend die Mitgliederbetreuung. 20 Frauen wurden zu ihren runden oder halbrunden Geburtstagen besucht und gratuliert. Den 2025 getauften Kindern wurden 13 Paar selbstgestrickte Söckchen überreicht.

Für die Treue zur Gemeinschaft gratulierte die Vorsitzende mit lobenden Worten: 10 Jahre: Sandra Reinl, Natalie Schönberger, Kerstin Sommermann und Anita Woppert. 20 Jahre: Sabine Meierhöfer und Gerlinde Rieder. 35 Jahre: Heidi Bär. 40 Jahre: Renate Lindner und Edith Riebl-Brucker. 45 Jahre: Erna Bodensteiner und Berta Meißner.

In die Gemeinschaft wurden mit Anstecknadel und Rose aufgenommen: Brigitte Pentner, Marianne Jobst, Melanie Schafhauser und Dagmar Hirschka. In diesem Zusammenhang wurden die Grüße und Glückwünsche für ein erfolgreiches Wirken durch die verhinderte geschäftsführende Vorständin des Landesverbandes, Katharina Geiger, gerne zur Kenntnis genommen. Erfreulich sei die Lebendigkeit und Aktivität der Flosser Frauengemeinschaft die Vorbildcharakter habe.

Kerstin Sommermann und Manuela Preisinger kümmern sich um die Medienschulung, Christa Thomas und Manuela Prersinger engagieren sich bei der Strickrunde. Zufrieden war der Bericht von Kassiererin Waltraud Riedel, der zur Entlastung führte. Weitere Informationen rundeten die Versammlung ab.

Bild und Text: Fred Lehner.

Frauenbund spendet 1 000 Euro an Kirchengemeinde

Es ist erstaunlich, wie sich die Gemeinschaft des Evangelischen Frauenbundes gegenüber der Kirchengemeinde Jahr für Jahr engagiert und mit jeweils großzügigen Spenden und freiwilligen Leistungen aufwartet. Eines der vielen Beispiele ist die Aufstellung eines Treppengeländers am Friedhof von der Aussegnungshalle in den anschließenden unteren Teil der Anlage. Vorsitzende Christa Riedel legt mit ihrem Team der Vorstandschaft und im Ausschuss besonderen Wert darauf und findet auch durch ihren Ehemann Richard und der Familie größtes Verständnis und Unterstützung für dieses Engagement.

Schon Wochen und Monate vorher wird sich auf den Adventsbasar konzentriert und Vorbereitungen getroffen. Dass diese Arbeit auch von der Bevölkerung Anerkennung findet, zeigte sich beim letzten Basar am ersten Adventssonntag in der Marktplatzanlage. In der Jahreshauptversammlung am Sonntag konnte Christa Riedel berichten, dass die Gemeinschaft in der Lage ist, der Kirchengemeinde eine Spende aus dem Erlös des Basars von 1 000 Euro zu übergeben. Diesen Akt der Spendenübergabe vollzog Vorsitzende Riedel gegenüber der Vertreterin der Kirche, Silke Scherm. Die sichtlich erfreute Sprecherin des Kirchenvorstandes sicherte der Gemeinschaft eine sinnvolle Verwendung der Gelder zu. Immerhin verschlinge die Unterhaltung des Gemeindehauses jährlich bis zu 10 000 Euro. Außerdem sind über 5 000 Euro als Rücklage  anzulegen. In diesem Zusammenhang berichtete Christa Riedel, dass die Grundschule die Zielgerade für den Bezug des sanierten Hauses der Schule endlich erreicht habe. Geplant ist auch die Ausstattung der Klassen als Rückzugs-, Lese- und Ruheort durch die Einrichtung von Sofas. An die Frauengemeinschaft erging deshalb der Aufruf um Mithilfe durch Spenden. Beim Nachhauseweg legten die Frauen ihre Spendenbeiträge in die aufgestellten Sammelkörbchen. Gezeigte Impressionen des bayernweiten Landesverbandes bereicherten den Vormittag des gemeinsamen Beisammenseins.

Bild und Text: Fred Lehner.

Ehrenamtliche engagieren sich in  Kirchengemeinde

Einmal im Jahr den ehrenamtlichen, freiwilligen und engagierten Helferinnen und Helfern im Namen der Kirchengemeinde ein herzliches Dankeschön zu sagen, das sieht Pfarrer Wilfried Römischer als eine besondere Aufgabe und Verpflichtung an. Es ist eine Hilfe und Unterstützung das ganze Jahr über und kann nicht hoch genug gewürdigt werden.

Gut besetzt war das Gemeindehaus mit einem Stab von Mitarbeitern, der das kirchliche Leben ebenso zu unterstützen weiß wie alle anfallenden Arbeiten und Dienste in und um das Pfarrzentrum. Nach dem Musikstück des Posaunenchores und dem Lied: „Vergiss nicht zu danken“ sprach Pfarrer Römischer von Talenten, die bei Sitzungen im Kirchenvorstand, im Diakonieverein, bei Musik und Gesang, bei der Fürsorge und Begleitung der Kinder im Kindergarten, in den Gruppen und Vereinen und im Eine-Welt-Laden eingebracht werden. Mit eingebunden hatte er Gedanken zur Jahreslosung 2026. Es gebe viel Arbeit, die nicht unbedingt von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Dazu gehören Dienste beim Putzen und Säubern der Kirche, die Anlagen und Plätze, beim Verwalten und Gestalten von Aufgaben, die jede Hand so wertvoll machen.

Dass es am Eingang und während des Dankabends musikalische Kostbarkeiten durch den Posaunenchor unter Leitung von Tanja Riedel gab, erfreute besonders. Man spürte den Stolz bei dieser Freude bei dem Kanon „Lobe den Herren“.

Das von Herzen kommende Dankeschön erweitere sich bei der Betreuung und Fürsorge älterer Menschen in der Kirchengemeinde, die fest eingebunden sind. Dabei sei die Betreuung durch den Seniorenkreis Klub 70 ebenso hervorzuheben, wie Besuche und Gottesdienste im Seniorenheim "Am Reiserwinkel". Es gebe eine „helle Vielfalt von Gaben“ der Gemeindemitglieder, die der Kirche zugutekommen. Der Geistliche lobte die großzügige und aufgeschlossene Spendenfreudigkeit der Gemeindemitglieder.

Das Jahr 2025 brachte mit dem Bezug des sanierten und erweiterten Kindergartens eine Menge zusätzliche Arbeit, die aber meisterhaft bewältigt werden konnte. Die Gemeinsamkeit und das vertrauensvolle Mitwirken in der Kirche zeigte sich auch an diesem Abend, der mit dem Schlusslied „Vergiss nicht zu danken“, alles sagte. Ein praktisches schönes Geschenk durften die Mitarbeiter mit nach Hause nehmen. Fleißige Mitglieder des Kirchenvorstandes übernahmen die Betreuung der gern gesehenen Besucher.

Bild und Text: Fred Lehner.

Jahreslosung – Gott spricht: Siehe ich mache alles neu

Es ist überaus erfreulich, dass das seit einem Jahr neue Team des Seniorenkreises „Klub 70“ , unter Vorsitzenden Manuela Preisinger, die Tradition der vergangenen Jahre mit der Jahreslosung durch den Pfarrer fortsetzt. Das war am vergangenen Samstag im evangelischen Gemeindehaus der Fall. Die Mitglieder trafen sich zum Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die sich Monat und Monat eines großen Zuspruchs erfreut. Pfarrer Wilfried Römischer hatte sich bei der Jahreslosung mit dem Motto: „Gott spricht: Siehe ich mache alles neu“ befasst.

Vorsitzende Manuela Presinger freute sich über den großen Zuspruch. „Jetzt können wir wieder Zuhause unsere Veranstaltungen durchführen“, hielt sie gerne fest, nachdem im letzten Jahr das Gemeindehaus durch den Kindergarten „Unterm Regenbogen“ wegen baulicher Maßnahmen des Gebäudes belegt war. Sie wünschte sich, dass die kommenden Veranstaltungen wie gewohnt im Gemeindehaus fortgesetzt werden können. Eingangs durfte der Monatsspruch ebenso fehlen wie die Gratulation der Geburtstagsjubilare im Januar. 

Die Klubmitglieder wissen die gesellschaftlichen Gespräche und Unterhaltungen sehr zu schätzen. Sie hatten auch an diesem Nachmittag, der mit dem Lied „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind„ eingestimmt wurde, ihre Freude.

Pfarrer Römischer wünschte den Senioren zu Beginn seines Vortrages Frieden, Zuversicht, Mut und Hoffnung. Nach einem Beispiel hielt er fest, dass wir Neu-Macher mit Anstand, Klugheit und Liebe in unserer Gesellschaft brauchen. Im Rahmen einer Bilderschau und einer Reihe von Beispielen meinte der Pfarrer, dass wir mit dem Wort:“ Siehe, ich mache alles neu“ unsere Zukunft sehen. Wir hoffen auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Eine Welt ohne Tränen, Leid, Schmerz, Abschied. Das Ende wird gut sein. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende. 

Bild und Text: Fred Lehner

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