Der Grüne Gockel

Der Grüne Gockel

Die Zukunft vieler Menschen ist vom Klimawandel bedroht. Die Erde verändert sich jeden Tag ein wenig mehr. Verantwortlich für den Klimawandel ist zu einem großen Teil der Mensch. Da kann und darf die Kirche nicht wegschauen. Es geht um Gottes Schöpfung. Die Erde zu bebauen und zu bewahren ist sein Auftrag an uns.

Der Grüne Gockel ist das kirchliche Symbol für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Gottes Schöpfung. Er lädt die Menschen ein, aktiv mitzumachen.
Der Grüne Gockel  ist speziell für Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen entwickelt. Eine Methode, systematisch und kontinuierlich Umweltschutz zu betreiben. Das Umweltmanagement ist eine Möglichkeit, Umwelt- und Klimaschutz konsequent zu planen und in der eigenen Gemeinde umzusetzen.

Nun kam der Grüne Gockel auch zu uns geflogen! Als 100. Gemeinde in Bayern und die erste im Dekanat Weiden, sind wir die notwendigen Schritte gegangen, um am Ende die Zertifizierung offiziell überreicht zu bekommen. Während dieser Zeit hat das Umweltteam um den Umweltbeauftragten Joachim Kiehl, regelmäßig das Erarbeitete der Gemeinde vorgestellt.
Als Umweltauditorin hat uns Carmen Riebl begleitet, die auch die Idee zur Einführung dieses Umweltmanagementsystems in unserer Gemeinde hatte.
Ihre eigenen Ideen zum Umweltschutz in unserer Gemeinde können Sie in unsere Ideenboxen am Kircheneingang und im Gemeindehaus einwerfen.
Die Leitlinien unserer Umweltarbeit können Sie hier nachlesen: "Schöpfungsleitlinien".

Hier unser Umweltteam bei der Auftaktveranstaltung, zusammen mit dem Umweltbeauftragten des Dekanats Karl Bärnklau und dem Leiter der Arbeitsstelle Grüner Gockel in der Evangelischen Landeskirche Bernd Brinkmann:

Umweltteam

(von links: Karl Bärnklau, Bernd Brinkmann, Erika Bock, Carmen Riebl, Joachim Kiehl, Corinna Kreiner, Werner Bock, Claudia Kreiner, Tanja Riedel, Elisabeth Pröls, Santtu und Lisa Weniger)


Ansprechpartner ist Joachim Kiehl,
Tel.: 09603-1020

 


ApfelernteEine der ersten Aktionen des Umweltteams fand zum Erntedankfest 2014 statt.
Die Apfelbäume auf der Pfarrwiese neben dem Gemeindehaus wurden gemeinschaftlich abgeerntet und in Säcke verpackt, um die Äpfel dann in Tirschenreuth zu Apfelsaft pressen zu lassen.
So kamen 250 Liter Apfelsaft zusammen, abgefüllt in 5 Liter Beutel. Diese sind ungeöffnet ein Jahr haltbar und nach dem öffnen (mit eingebautem Zapfhahn) drei Monate. Eine erste Kostprobe gab es beim Kirchenkaffee an Erntedank und auch die ersten Kartons wurden verkauft.
Jetzt wird es bei vielen Gemeindeaktionen unseren eigenen Pfarrwiesen-Apfelsaft geben!

Apfelernte